EU fördert Projekte zur Kohleverstromung

Gelder für Anschaffung hochgiftiger Gase zur Optimierung von Prozessen der Kohleindustrie

Eigentlich soll es in der EU bald vorbei sein mit der Kohleenergie – spätestes ab 2025 soll es keinerlei Subventionen für die Kohleindustrie mehr geben. Und doch fördert die EU-Kommission weiterhin die Kohleforschungsprojekte großer Energieunternehmen. Das geht aus Dokumenten im Besitz des European Environmental Bureau hervor, die EURACTIV vorliegen und die sich Florence Schulz für EURACTIV.de näher angeschaut hat. weiterlesen…

Klimawandel nicht mehr zu übersehen – Die Politik? Trödelt.

Umsteuern aber immer noch möglich

„Europa ächzt unter einer Hitzewelle, in der Arktis brennen die Wälder, am Horn von Afrika hungern die Menschen, in Nepal, Indien und Bangladesch fliehen Millionen vor Überschwemmungen und tropische Zyklone verwüsten die ostafrikanische Küste. Man muss schon sehr blind und wissenschaftsfeindlich sein, um 2019 die Warnsignale der planetaren Überhitzung nicht zu erkennen“, schreibt Jan Kowalzig in seinem Blog für Oxam am 26.07.2019. weiterlesen…

Klima erwärmt sich so schnell wie nie in den letzten 2000 Jahren

98 Prozent der Erdoberfläche von der globalen Erwärmung betroffen

Im Unterschied zu vorindustriellen Klimaschwankungen erfolgt die gegenwärtige, vom Menschen verursachte Klimaerwärmung auf der ganzen Welt gleichzeitig. Zudem ist die Geschwindigkeit der globalen Erwärmung so gross wie nie seit mindestens 2000 Jahren. Das zeigen zwei Studien der Universität Bern. weiterlesen…

Klimawandel schneller als Tierwelt-Anpassung

Vögel verändern sich zu langsam

Der Klimawandel bedroht das Überleben von Tierarten überall auf der Erde. Ihr Aussterben kann aber die Gesundheit der Ökosysteme beeinträchtigen, in denen sie leben. Daher ist es von großer Bedeutung, zu beurteilen, inwieweit Tiere auf sich verändernde Umweltbedingungen – zum Beispiel durch eine Verschiebung der Brutzeiten bei Vögeln – reagieren können und ob diese Veränderungen langfristig das Fortbestehen der Bestände ermöglichen. Dazu hat ein internationales Team von 64 Forschern unter der Leitung von Viktoriia Radchuk, Alexandre Courtiol und Stephanie Kramer-Schadt vom Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (Leibniz-IZW) mehr als 10.000 wissenschaftliche Studien ausgewertet. weiterlesen…

„Entwicklungsoffenes Energiesystem ermöglichen“

Stellungnahme Klimaziele 2030 der Leopoldina

Die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina e.V. – Nationale Akademie der Wissenschaften – hat am 23.07.2019 eine 3oseitige Stellungnahme zur Klimapolitik veröffentlicht. Dazu war im Juni 2019 eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe beauftragt worden, sich im Rahmen der wissenschaftsbasierten Beratung von Politik und Öffentlichkeit mit Maßnahmen für die Einhaltung der Klimaziele 2030 in Deutschland auseinanderzusetzen. Die Politik hat im Juli 2019 eine Reihe von Gutachten zur CO2-Bepreisung erhalten, die der Arbeitsgruppe vorlagen. Die erarbeitete Ad-hoc-Stellungnahme „Stellungnahme Klimaziele 2030 der Leopoldina“ stellt die Ergebnisse der Beratungen der interdisziplinären Arbeitsgruppe vor. Sie umfasst sowohl Informationen zur gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Debatte über die Dringlichkeit von Klimaschutz als auch Empfehlungen für die Umsetzung von Maßnahmen wie eines CO2-Preises und weiterer Innovationen, die schnell und sozial ausgewogen wirken können. weiterlesen…

BMU fördert Projekte bis 300.000 Euro

Programm „Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel“

„Wie können wir uns gegen die Folgen des Klimawandels wappnen?“ fragte eine Medienmitteilung des Bundesumweltministeriums am 28.06.2019: Um besser gegen Hitzeperioden oder Hochwasser gerüstet zu sein, fördert das BMU mit dem Programm „Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels“ Leuchtturmprojekte zur Klimaanpassung sowie den Aufbau von regionaler Zusammenarbeit. Dafür stellt das Bundesumweltministerium für Kommunen, Unternehmen und gesellschaftliche Akteure bis zu 300.000 Euro zur Verfügung. weiterlesen…

Durch Klimakatastrophe droht Waldsterben 2.0

Bund Naturschutz Bayern fordert: Politik muss Klima jetzt schützen

Im Rahmen einer Pressekonferenz verdeutlichte der BUND Naturschutz in Bayern (BN) am 05.07.2019 die dramatischen Ausmaße, die das Sterben von Bäumen und teilweise ganzer Wälder in verschiedenen Regionen Bayerns bereits angenommen hat. „Wir stehen vor einem Waldsterben 2.0, das durch die Klimakrise verursacht wird“, sagte Richard Mergner, Landesvorsitzender des BN. „Verantwortlich dafür machen wir die Politik, weil sie über Jahre hinweg versäumt hat, wirkungsvolle Maßnahmen zum Schutz des Klimas – und damit auch zum Schutz der Wälder – auf den Weg zu bringen.“ weiterlesen…

Klimakatastrophe: Förster und Waldbesitzer in Sorge

Forstleute rufen Wald-Klimanotstand aus

Forstleute, Waldbesitzer und Naturfreunde sind – laut einer Medienmitteilung des Bundes Deutscher Forstleute (BDF) – in großer Sorge darüber, was seit Anfang 2018 in unseren Wäldern geschieht: Zunächst durch Schneebruch und Winterstürme und die anschließende Dürre sowie durch Borkenkäferbefall sei es zu einem dramatischen Baumsterben gekommen. Und ein Ende sei nicht absehbar. weiterlesen…

Merkel: „Sehr umfassende Veränderung unserer Vorgehensweise“

Auszüge aus der Sommer-PK der Kanzlerin

In ihrer Sommerpressekonferenz am 19.07.2019 behandelte Bundeskanzlerin Angela Merkel eine Reihe von Themen, die Forschung, Nachhaltigkeit und Klima betreffen. Solarify hat die interessanten Abschnitte ausgewählt und Zwischentitel eingefügt. weiterlesen…

50-MW-Großspeicher in der Lausitz

LEAG meldet Baubeginn 50-MW-Großspeicher in der Lausitz

Im Sommer 2020 soll unter dem Namen BigBattery im Lausitzer Industriepark Schwarze Pumpe einer der größten Batteriespeicher Europas in Betrieb gehen und Strom aus Braunkohle und Erneuerbaren vorhalten. Die Investition von 25 Millionen Euro wird vom Land Brandenburg gefördert, schrieb Petra Hannen am 0.07.2019 auf pv magazine. (Foto: Spatenstich für BigBattery-Grundsteinlegung: Hubertus Altmann (Vorstand Kraftwerksparte), Jörg Steinbach (Wirtschaftsminister Brandenburgs), Helmar Rendez (Vorstandsvorsitzender LEAG) und Svenja Schulze (Bundesumweltministerin) © LEAG / Andreas Franke) weiterlesen…