„Es liegt in unserer Natur“

BWE legt neue Naturschutzbroschüre vor

Windenergie und Naturschutz – Nicht immer werden die beiden Begriffe als kompatibel angesehen. Wieso eigentlich? Schließlich werden durch die Stromerzeugung aus Windenergie jährlich über 70 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente eingespart, was dazu beiträgt, unsere ökologische Lebensgrundlage zu erhalten. Zudem gibt es strenge Auflagen für die Errichtung von Windenergieanlagen, und viele Windenergieprojekte leisten über Ausgleichs- und Kompensationsmaßnahmen einen wichtigen Beitrag zur Sicherung von Lebensräumen heimischer Tierarten. Die am 04.07.2019 vorgelegte BWE-Naturschutzbroschüre lenkt die Aufmerksamkeit auf diese Zusammenhänge und erklärt, wie Windenergie und Naturschutz Hand in Hand gehen können. weiterlesen…

Flexibilität für den Strommarkt der Zukunft

Neues AEE-Hintergrundpapier zeigt breites Spektrum an Flexibilitätsoptionen

Im Strommarkt der Zukunft geben Wind und Sonne den Takt vor. Dies bedeutet, dass der Fokus auf die „Grundlast“ der Vergangenheit angehört. „Grundlast war gestern. Unser Strommarkt braucht mehr Intelligenz und Flexibilität“, sagt Robert Brandt, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE). Das neue Hintergrundpapier stellt sowohl Herausforderungen als auch Lösungsansätze für mehr Flexibilität im Strommarkt vor. (Foto: Hochspannungsmasten und Windenergie bei Nauen, Brandenburg – © Dieter Fichtner für Solarify) weiterlesen…

Buch „Das Supermolekül“

Mit Wasserstoff das fossile Zeitalter beenden

Wasserstoff ist der Energieträger der Zukunft: Man kann Brennstoffzellen für Autos mit ihm antreiben oder ganze Kraftwerke, die Wohnhäuser gleichzeitig mit Wärme und Strom versorgen – dezentral und sicher. Als Kerosinersatz kann Wasserstoff als Treibstoff für Düsenflugzeuge und sogar Raketen eingesetzt werden. Als Speichermedium ist er die kostengünstige Lösung für eine nachhaltige und flächendeckende Versorgung mit Energie. Das riesige Potenzial von Wasserstoff ist in der Wissenschaft schon längst bekannt. Die deutsche Automobilindustrie scheut dennoch Investitionen und setzt mit Akku-Autos auf den falschen Trend. Gleichzeitig hat sich die Politik von der Fossil-Lobby hoffnungslos kapern lassen und versucht mit allerlei Tricks, die Entstehung einer Wasserstoff-Gesellschaft auszubremsen. Timm Koch hat für sein Buch „Das Supermolekül“ (Westendverlag) mit tapferen Pionieren und besonnenen Wissenschaftlern gesprochen, die keinen Zweifel lassen: Die Chance, das fossile Zeitalter zu beenden und der Schlüsseltechnologie Wasserstoff endlich zum Durchbruch zu verhelfen, ist zum Greifen nahe. weiterlesen…

Extreme Wind-Energie-Flaute

Rückgang von 82 Prozent – schlechtester Wert seit Einführung des EEG

Der Ausbau der Windenergie an Land ist in Deutschland fast zum Erliegen gekommen, so die von der Deutschen WindGuard im Auftrag von BWE und VDMA Power Systems erhobenen Zahlen. Im ersten Halbjahr lag der Bruttozubau bei 287 MW beziehungsweise 86 Anlagen – im Vergleich zum bereits schwachen Vorjahreszeitraum ein Rückgang von 82 Prozent. Zieht man den Rückbau von Windenergieanlagen ab, ergibt sich ein Nettozubau von lediglich 231 MW bzw. 35 Anlagen – dies ist der schlechteste Wert seit Einführung des EEG 2000. weiterlesen…

Bald PV-Offshore?

Wasser-Photovoltaik auf dem Vormarsch

„Das Rennen um die weltweit erste Offshore-Solaranlage hat begonnen“, betitelt das Handelsblatt am 26.07.2019 einen Artikel von Kathrin Witsch: Schwimmende Solarkraftwerke seien „weltweit im Trend“. Nur: noch vertrügen sie kein Salzwasser. Aber: „nicht nur Windräder zieht es hinaus aufs offene Meer“. Ein belgisch-luxemburgisches Konsortium will die erste schwimmende PV-Anlage in der Nordsee bauen. Das Pilotprojekt soll nächstes Jahr ans Netz gehen. weiterlesen…

Freiwillige CO2-Kompensation

Wenn sich Treibhausgas-Emissionen nicht vermeiden oder reduzieren lassen, können sie zumindest durch Klimaschutzprojekte kompensiert werden

Jeder Mensch hinterlässt einen CO2-Fußabdruck, in Deutschland sind das im Durchschnitt gut elf Tonnen CO2 pro Jahr. Durch klimabewusstes Handeln, beispielsweise weniger zu fliegen oder weniger tierische Produkte zu essen, lassen sich Emissionen vermeiden oder zumindest reduzieren. Für die verbleibenden Emissionen kommt als letzter Schritt deren Ausgleich in Betracht, auch Kompensation genannt. Das Umweltbundesamt hat am 23.07.2019 den UBA-Ratgeber „Freiwillige CO2-Kompensation durch Klimaschutzprojekte“ veröffentlicht. weiterlesen…

Zwei Jahre nach Start schlechte Noten

BSW-Solar: Bundesregierung bisher halbherzig bei solarem Mieterstrom

Zwei Jahre nach dem Start des Mieterstromgesetz zieht der Bundesverband Solarwirtschaft eine ernüchternde Zwischenbilanz. Gerade einmal gut 1,5 Prozent des möglichen Förderrahmens seien ausgeschöpft worden. Pro Jahr soll das Gesetz eine Förderung von solaren Mieterstromanlagen mit einer Gesamtleistung von 500 Megawatt ermöglichen. Von den 1.000 Megawatt seien bis heute allerdings nur rund 15 Megawatt genutzt worden. weiterlesen…

EU fördert Projekte zur Kohleverstromung

Gelder für Anschaffung hochgiftiger Gase zur Optimierung von Prozessen der Kohleindustrie

Eigentlich soll es in der EU bald vorbei sein mit der Kohleenergie – spätestes ab 2025 soll es keinerlei Subventionen für die Kohleindustrie mehr geben. Und doch fördert die EU-Kommission weiterhin die Kohleforschungsprojekte großer Energieunternehmen. Das geht aus Dokumenten im Besitz des European Environmental Bureau hervor, die EURACTIV vorliegen und die sich Florence Schulz für EURACTIV.de näher angeschaut hat. weiterlesen…

Klimawandel nicht mehr zu übersehen – Die Politik? Trödelt.

Umsteuern aber immer noch möglich

„Europa ächzt unter einer Hitzewelle, in der Arktis brennen die Wälder, am Horn von Afrika hungern die Menschen, in Nepal, Indien und Bangladesch fliehen Millionen vor Überschwemmungen und tropische Zyklone verwüsten die ostafrikanische Küste. Man muss schon sehr blind und wissenschaftsfeindlich sein, um 2019 die Warnsignale der planetaren Überhitzung nicht zu erkennen“, schreibt Jan Kowalzig in seinem Blog für Oxam am 26.07.2019. weiterlesen…

Klima erwärmt sich so schnell wie nie in den letzten 2000 Jahren

98 Prozent der Erdoberfläche von der globalen Erwärmung betroffen

Im Unterschied zu vorindustriellen Klimaschwankungen erfolgt die gegenwärtige, vom Menschen verursachte Klimaerwärmung auf der ganzen Welt gleichzeitig. Zudem ist die Geschwindigkeit der globalen Erwärmung so gross wie nie seit mindestens 2000 Jahren. Das zeigen zwei Studien der Universität Bern. weiterlesen…