Urbane Energiewende in der Hauptstadt

Berlin will Solarstrom speichern und fördern

Im Zuge der vereinbarten Energiewende in Berlin legt der Senat ein Förderprogramm für Solarstromspeicher auf. In Kombination mit einer neuen PV-Anlage sollen Stromspeicher mit 300 Euro je Kilowattstunde nutzbarer Kapazität bezuschusst werden. Nicole Allé hat sich für energiezukunft das Programm des Berliner Senats genauer angesehen. weiterlesen…

Hocheffiziente Solarzellen dank soliden Fundaments

KIT-Forscher entwickeln neuartige Transportschicht für hocheffiziente Perowskit-Solarzellen

Die Sonne ist eine unerschöpfliche und nachhaltige Energiequelle. Deshalb nimmt die Photovoltaik bei der Energieerzeugung in Deutschland eine immer wichtigere Rolle ein. Zu den vielversprechenden Materialien für Solarzellen – mit einem hohen Wirkungsgrad und kostengünstig in der Herstellung – gehören die metallorganischen Perowskite. Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) haben eine neuartige, hocheffiziente Lochleiterschicht aus Nickeloxid entwickelt, die großflächig abscheidbar ist und in diesen Solarzellen zu Rekordeffizienzen führt. (Foto: Transparent, elektrisch leitfähig sowie selektiv gegenüber einer Ladungsträgersorte. Dies sind die Eigenschaften von Lochleiterschichten für Perowskit-Solarzellen. – © Tobias Abzieher, KIT) weiterlesen…

Neue INSM-Kampagne „12 Fakten zur Klimapolitik“

Fell: „Klimaschutzbewegung der Jugend aushebeln“

Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM), Tochtergesellschaft des von den beiden Industrieverbänden BDI und BDA finanzierten Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) Köln, eine Lobbyorganisation, welche die Interessen der großen deutschen Konzerne vertritt, und von den Unternehmerverbänden der Metall- und Elektroindustrie (Gesamtmetall) finanziert wird, hat eine neue Kampagne gestartet: „12 Fakten zur Klimapolitik“. Der Klimaschutzexperte Hans-Josef Fell sieht die Initiative „klar gegen die erfolgreichen jugendlichen Klimaproteste gerichtet“.
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Das einfachste Mittel gegen den Klimawandel?

Im Freundes- und Familienkreis darüber reden

Wenn eine Information von nahestehenden Menschen kommt, wird sie meist ernster genommen – das weiß die Sozialforschung schon lange. Eine Studie im Fachmagazin PNAS kam nun zu dem Ergebnis, dass sich das allgemeine Bewusstsein für den Klimawandel erhöhen ließe, wenn mehr darüber gesprochen würde. So könne gar einen selbstverstärkender Prozess in Gang kommen, wie Klimafakten.de am 18.07.2019 vermeldete. weiterlesen…

20 Reallabore der Energiewende ausgewählt

Altmaier: „Wir wollen bei Wasserstofftechnologien die Nummer 1 in der Welt werden“

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat am 18.07.2019 die Gewinner des Ideenwettbewerbs ‚Reallabore der Energiewende‘ bekannt gegeben: In bundesweit 20 Reallaboren sollen – so eine BMWi-Medienmitteilung – Unternehmen künftig zukunftsfähige Energietechnologien, vor allem neue Wasserstofftechnologien im industriellen Maßstab und in realer Umgebung erproben. Zentrales Thema im Ideenwettbewerb ist CO2-armer Wasserstoff. Weitere wichtige Themen der ersten Ausschreibungsrunde des Ideenwettbewerbs sind Energiespeicher und energieoptimierte Quartiere. weiterlesen…

IEA mit „Methan-Tracker“

Neues Instrument zur Erfassung weltweiter öl- und gasbezogenern Methanemissionen – Reduzierung um fast die Hälfte möglich

Die Internationale Energieagentur hat am 16.07.2019 ein neues Online-Tool gestartet, das die öl- und gasbezogenen Methanquellen, „ein wichtiges und oft übersehenes Treibhausgas“, verfolgt. Der neue „Methan-Tracker“ bietet das umfassendste globale Bild der Methanemissionen und deckt acht Industriebereiche in mehr als siebzig Ländern ab. weiterlesen…

„fuel switch“ macht Strom aus Braunkohle unwirtschaftlich

33% weniger CO2-Emissionen durch Brennstoffwechsel von Kohle auf Gas

Im Juni 2019 emittierten die deutschen fossilen Kraftwerke 33% weniger Kohlendioxid als im Juni 2018. Gründe für diesen beachtlichen Rückgang seien hauptsächlich die gestiegenen Kosten für CO2-Zertifikate, die niedrigen Börsenstrompreise und ein geringerer Stromverbrauch, teilte Fraunhofer ISE – Energy Charts am 16.07.2019 mit. Dabei habe die Kombination aus erhöhten Kosten für CO2-Zertifikatspreise, niedrigeren Börsenstrompreisen u.a. aufgrund hoher Anteile erneuerbaren Stroms sowie niedrigen Gaspreisen zu einem „fuel switch“ geführt, einem Brennstoffwechsel von Braunkohle zu Gas, da sich in dieser Konstellation die Stromerzeugung aus Braunkohle sehr schnell als unwirtschaftlich darstelle. weiterlesen…

Retten Bäume das Weltklima?

Der Traum vom Klimaschutz, der keinem weh tut

Können neue Wälder den Klimawandel bremsen? Eine Studie der ETH Zürich weckt diese Hoffnung. Doch sie greift zu kurz. Bäume allein reichen nicht, kommentiert PIK-Klimaforscher Stefan Rahmstorf am 16.07.2019 in der online-Ausgabe von Spektrum der Wissenschaft. Bereits am 10.07. 2019 hatte Marlene Weiß in der Süddeutschen Zeitung Zweifel angemeldet: „Diese Rechnung geht nicht auf“ (siehe: solarify.eu/lesehinweis-zu-schoen-um-wahr-zu-sein). weiterlesen…

Klimawandel und Ungleichheiten gemeinsam in den Blick nehmen

Agenda 2030: Ministerkonferenz in New York überprüft Fortschritt bei der Umsetzung der UN-Nachhaltigkeitsziele

Beim Ministersegment des UN-Nachhaltigkeitsforums am 16.07.2019 in New York hat Deutschland gefordert, gesellschaftliche Ungleichheiten und Klimawandel stärker in den Blick zu nehmen. Die Parlamentarische Staatssekretärin im BMZ, Maria Flachsbarth, und die Parlamentarische Staatssekretärin im BMU, Rita Schwarzelühr-Sutter, vertreten die Bundesregierung gemeinsam auf dem Hochrangigen Politischen Forum für nachhaltige Entwicklung (HLPF), das jedes Jahr die Fortschritte bei der Umsetzung der Agenda 2030 für Nachhaltige Entwicklung und ihrer 17 globalen Nachhaltigkeitsziele überprüft. Das Forum findet vom 9. bis 18. Juli in New York statt. weiterlesen…

Drei Denkmodelle, die Klimaschutz und Profitabilität vereinen können

Eine klug ausgestaltete CO2-Steuer fördert Innovationen – wenn sie dem wirtschaftlichen Kreislauf kein Geld entzieht, sondern es in Klimaschutz lenkt.

Die Zeiten für eine engagierte Klimapolitik waren selten besser als heute. Der zivilgesellschaftliche Druck auf die Politik steigt kontinuierlich. Auch aus der Wirtschaft werden die Stimmen lauter, die verlässliche Rahmenbedingungen fordern, um ihre Unternehmen zu einer emissionsarmen Wirtschaft zu transformieren. Ein Gastkommentar im Handelsblatt vom 16.07.2019 von Sabine Nallinger, der Vorstandsvorsitzenden der Stiftung 2 Grad. weiterlesen…