Gas wird teurer

2019 steigen die Preise wieder – nach fünf Jahren

Fünf Jahre lang konnten sich Gaskunden über kontinuierlich sinkende Preise freuen. Damit ist nun Schluss. Hunderte Grundversorger drehen zum Jahreswechsel an der Preisschraube. Fast jeder dritte Grundversorger hebt die Gaspreise an. Das zeigt eine aktuelle Analyse des Verbraucherportals Verivox vom 22.11.2018. Verantwortlich seien gestiegene Beschaffungskosten. weiterlesen…

Der Staatssekretär und das Energiesammelgesetz

Bareiß macht Hoffnung auf niedrige, spätere Photovoltaik-Sonderkürzung

Zu Beginn des 19. Forums Neue Energiewelt am 22.11.2018 in Berlin äußerte sich Wirtschafts-Staatssekretär zur Debatte über das Energiesammelgesetz. Vor allem die Höhe der geplanten Photovoltaik-Sonderkürzung zum Jahreswechsel ist umstritten. Zuvor hatte Karl-Heinz Remmers das Forum eröffnet – ist seit 27 Jahren im Erneuerbare Energien-Geschäft und organisiert seit 19 Jahren das Forum Neue Energiewelt (früher Forum Solarpraxis). weiterlesen…

Scheuer boykottiert Dieselgipfel

Verkehrsminister will nicht nach Brüssel

Verkehrsminister Andreas Scheuer cancelte am 22.11.2018 ein Treffen mit EU-Ministerkollegen – aus Termingründen, wie er sagt. EU-Industriekommissarin Elzbieta Bienkowska reagierte enttäuscht. Sie informierte die 13 eingeladenen EU-Staaten über die Absage des für den 27.11.2018 geplanten Ministertreffens. Es sei „sinnlos“, ein solches Treffen ohne das Land mit der größten Autoindustrie abzuhalten, sagte Bienkowska dem Handelsblatt. weiterlesen…

Energiesammelgesetz würgt Energiewende ab

Willkürliche Solarkürzung muss gestoppt werden

EUROSOLAR-Vizepräsident Dr. Fabio Longo erklärt zu den in der Endphase befindlichen Verhandlungen um das Energiesammelgesetz im Bundestag: „Es gibt keine Überförderung für Solarstrom und Mieterstrom, weil die Solarvergütung durch den sog. atmenden Deckel im geltenden EEG 2017 schon jetzt in ausreichendem Maße sinkt. Das zeigt eine aktuelle Studie der HTW Berlin und bestätigt damit die EUROSOLAR-Resolution zum Beginn der Debatte um das Energiesammelgesetz. weiterlesen…

Nachrüst-Richtlinie bis Ende 2018

Kosten weiter unklar

In einer auf Wunsch der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen anberaumten Sondersitzung hat sich – so der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag – der Verkehrsausschuss am 19.11.2018 mit den Ergebnissen des Dieselgipfels mit Vertretern der deutschen Automobilindustrie am 08.11.2018 befasst. Laut BMVI-Staatssekretär Guido Beermann hätten die Hersteller Daimler, VW und BMW „herstellerspezifische Maßnahmen“ mit einem Volumen von bis zu 3.000 Euro pro Fahrzeug für nicht umgetauschte Euro-5-Diesel angekündigt. Weiter sagte Beermann, über die Kosten eventueller Nachrüstsysteme könne noch keine Auskunft gegeben werden, da diese Hardware-Nachrüstungen noch nicht auf dem Markt seien. Dem Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) lägen derzeit auch noch keine vollständigen Anträge auf Zulassung solcher Abgasreinigungssysteme vor. weiterlesen…

36:0 für PV

Zweite technologieoffene Ausschreibung

Die Bundesnetzagentur hat am 19.11.2018 die Zuschläge der zweiten gemeinsamen Ausschreibung für Windenergieanlagen an Land und Solaranlagen erteilt. „Auch in der zweiten Runde kam kein Gebot für einen Onshore-Windpark zum Zug. Dafür wurden 36 Photovoltaik-Projekte mit 201 MW bezuschlagt. Der durchschnittliche Zuschlagswert lag bei 5,27 ct/kWh“ – schreibt Sandra Enkhardt auf pv magazine. weiterlesen…

Hohe Kosten durch unterlassenen Umweltschutz

Eine Tonne CO2 verursacht Schäden von 180 Euro – Umweltbundesamt legt aktualisierte Kostensätze vor

Zu viele Treibhausgase, Luftschadstoffe und andere Umweltbelastungen schädigen unsere Gesundheit, zerstören Ökosysteme und lassen Tiere und Pflanzen aussterben. Zudem führen sie zu wirtschaftlichen Einbußen z.B. durch Produktionsausfälle, Ernteverluste oder Schäden an Gebäuden und Infrastruktur. Für viele dieser Schäden gibt es etablierte wissenschaftliche Methoden, um sie in Geldwerten auszudrücken. Das Umweltbundesamt (UBA) hat in der gerade veröffentlichten Methodenkonvention 3.0 seine Empfehlungen zur Ermittlung solcher Schäden aktualisiert und die Kosten durch Umweltbelastungen neu berechnet. weiterlesen…

Auch Kleinwind macht Strom

Kleinwindbranche wartet nach wie vor auf den großen Durchbruch

Von der Politik chronisch vernachlässigt, sortiert sich derweil die Kleinwindanlagen-Branche. Je kostengünstiger Stromspeicher sind, desto interessanter werden auch Kleinwindanlagen, da der Selbstversorgungsgrad der Betreiber angehoben wird. Zwar wächst der Markt – doch Euphorie sieht anders aus. Der freie Autor Dierk Jensen hat am 16.11.2018 für energiezukunft Probleme, Potenziale bzw. Erfolgsaussichten der Branche beleuchtet. ( Politik erkennt Potenzial von Kleinwindanlagen für Energiewende nicht – Foto © Dierk Jensen – Mit freundlicher Genehmigung) weiterlesen…

Eine zweite Welt gibt es nicht: Bei der COP 24 geht es um alles

Verhandlungen über Klimaschutz – und über Jobs

In knapp zwei Wochen finden die internationalen Klimaverhandlungen COP24 im polnischen Kattowitz statt. Der Schlüssel zu weltweiter Solidarität im Klimaschutz verbirgt sich hinter dem Begriff Just Transition, meint Manuela Mattheß, Klimaexpertin der Friedrich-Ebert-Stiftung. Denn es geht um beides: Klimaschutz – und Gerechtigkeit. Worum geht es jetzt bei den internationalen Klimaverhandlungen in Kattowitz? „Es geht um alles“ schreibt Johanna Schmeller am 16.11.2018 im Vorwärts. weiterlesen…

Klares Bekenntnis der Deutschen zur Energiewende

Große Mehrheit für zügigen Ausbau Erneuerbarer Energien

Die Zustimmung der deutschen Bevölkerung zur Energiewende ist ungebrochen. 93 Prozent der Deutschen sprechen sich für eine stärkere Nutzung und den weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien aus – auch wenn dies in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft geschieht. Das geht aus der diesjährigen repräsentativen Akzeptanzumfrage der Agentur für Erneuerbaren Energien (AEE) hervor, die durch das Meinungsforschungsinstitut Kantar EMNID durchgeführt wurde. weiterlesen…