Historisch?!

Remmers bloggt: „EEG- Solarstrom billiger als Marktwert – was heißt das eigentlich?“

Am 12.10.2018 hatte der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) für 8.30 Uhr zu einer Pressekonferenz eingeladen. Trotz der für Berlin frühen Stunde war der Raum rappelvoll mit Energie-Fachjournalisten. Über den Anlass ist danach in diversen Medien berichtet worden (in Solarify auch: solarify.eu/marktpraemie-auf-null), ich will heute mit etwas Abstand die Bedeutung unterstreichen und versuchen zu erläutern worum es geht. Denn die Wirkzusammenhänge sind komplex und auch für Fachleute oft weit weg vom Tagesgeschäft. Ein Blog-Beitrag von Karl-Heinz Remmers. weiterlesen…

„Black Bear“: Altreifenproblem lösen und CO2 reduzieren

„Tire to Carbon Black“-Technologie: Reduktion wie eine Million Bäume

Pro Jahr werden 1,5 Milliarden Reifen aussortiert – die meisten weggeworfen oder verbrannt. Das sorgt nicht nur für reichlich CO2-Emissionen, sondern auch für die Vergeudung wertvoller Rohstoffe. Das niederländische Cleantech-Unternehmen Black Bear hat nach eigenen Angaben nun eine Karbonisier-Technologie entwickelt, mit der es dieses Altreifenproblem lösen möchte: Mit dem „einzigartigen Verfahren werden Altreifen wieder in wertvolle Rohstoffe wie beispielsweise Carbon Black („Ruß“) verwandelt“. weiterlesen…

Sektorenkopplung durch neuen Berliner Stahlspeicher

Erzeugungsspitzen aus Photovoltaik und Windkraft netzdienlich abpuffern

Der Startschuss für ein ungewöhnliches Pilotprojekt fiel am 22.10.2018 in Berlin. Vattenfall Energy Solutions, die Gewobag und das Energiespeicher-Start-up Lumenion wollen im Stadtteil Tegel einen neuartigen sektorenkoppelnden Stahlspeicher bauen. Er soll künftig die Erzeugungsspitzen von Photovoltaik- und Windkraftanlagen aufnehmen sowie später Wärme und Strom aus den Erneuerbaren Energien bedarfsgerecht wieder zur Verfügung stellen, so Medienmitteilungen der Unternehmen. Der Speicher solle zur nächsten „Heiz-Saison“ in Betrieb gehen – schrieb Sandra Enkhardt auf pv magazine. weiterlesen…

WHO: Hunderttausende tote Kinder durch schlechte Luft

WHO und EUA schlagen gleichzeitig Alarm

Luftverschmutzung ist nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) vom 29.10.2018 verantwortlich für den Tod von etwa hunderttausenden Kindern jedes Jahr. Allein 2016 seien etwa 600.000 Kinder an Lungenerkrankungen gestorben, die durch verschmutze Luft ausgelöst wurden. Am gleichen Tag legte auch die Europäische Umweltagentur (EUA, siehe: solarify.eu/-luftverschmutzung-in-europa-nach-wie-vor-zu-hoch) einen weiteren alarmierenden Bericht zu den gesundheitlichen Folgen der Luftverschmutzung in Europa vor. weiterlesen…

Luftverschmutzung in Europa nach wie vor zu hoch

Feinstaub (PM), Stickstoffdioxid (NO2) und bodennahes Ozon (O3

Aktuelle Daten der Europäischen Umweltagentur (EUA) belegen: Trotz allmählicher Verbesserungen liegt die Luftverschmutzung immer noch über den Grenzwerten und Leitlinien der Europäischen Union und der Weltgesundheitsorganisation. Die Luftverschmutzung gefährdet weiterhin die menschliche Gesundheit und die Umwelt. Die DUH forderte die Bundesregierung zu Sofortmaßnahmen auf. Siehe auch WHO: solarify.eu/hunderttausende-tote-kinder-durch-schlechte-luft. weiterlesen…

Windparks als Cyber-Risiko?

BWE: Sicher genug

Am 14.06.2018 berichtete Solarify („IT-Risiken klug begegnen“) über unbekannte Hacker, die in die Computernetzwerke deutscher EVU einzudringen versucht hätten. Laut Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) seien sie dabei zum Teil erfolgreich gewesen. “Diese Angriffe zeigen, dass Deutschland mehr denn je im Fokus von Cyber-Angriffen steht”, sagte BSI-Präsident Arne Schönbohm damals. Dennoch sei die “IT-Sicherheit deutscher Betreiber auf gutem Niveau”. Dessenungeachtet wird einer viel nachgedruckten Meldung der deutschen Presseagentur vom 28.10.2018 zufolge das Anfälligkeitsrisiko von Windparks gegen Cyber-Attacken laut Christian Garske vom IT-Berater Lufthansa Industry Solutions in Norderstedt unterschätzt. weiterlesen…

Premiere für „Vehicle-to-Grid“

Erstes Elektroauto im Markt für Primärregelenergie

Keine falsche Bescheidenheit beim neuen gemeinsamen Projekt von The Mobility House, Nissan und Enervie eines ins Stromnetz integrierten Elektroautos: „E-Auto Nissan Leaf stabilisiert deutsches Stromnetz“ – es wird einiger Zehntausend solcher Autos bedürfen, bis die Feststellung zutrifft. Der gleichlautende Werbetext der drei ist aber insgesamt nicht zimperlich: „Nissan Leaf erstmalig nach Richtlinien der Netzbetreiber (ÜNB) wie ein Großkraftwerk präqualifiziert“. weiterlesen…

Ethisch-ökologische Investments auf dem Vormarsch

Institutionelle verpflichten sich dem Klimawandel

Evi C. Vogl, Deutschlandchefin von Europas größtem Asset Manager Amundi ( 45,8 Mrd. € verwaltetes Vermögen), bricht in einem Gastbeitrag für die Börsenzeitung eine Lanze für klimaschonende, nachhaltige Investitionen. Sie seien eine Aufgabe für Staaten, Unternehmen und Gesellschaft; dazu seien Veränderungen in den Risikomanagements notwendig. weiterlesen…

Untersteller: Solarpflicht einführen

Tübingen als Vorbild

Baden-Württembergs Umweltminister Franz Untersteller sieht im Gespräch mit der Stuttgarter Zeitung in Versäumnissen von Berlin und Brüssel die Hauptursache, dass das Land seine klimapolitischen Ziele bisher nicht erreicht. Aber auch der Südwesten hinkt beim Klimaschutz seinen Zielen hinterher. Daher ermuntert Untersteller die Kommunen, dem Beispiel Tübingens zu folgen und Bauherren beim Klimaschutz in die Pflicht zu nehmen. weiterlesen…

Wind nutzen statt abschalten

Greenpeace Energy und Energie des Nordens bauen Windgas-Elektrolyseur

und Energie des Nordens aus Ellhöft wollen einer Medienmitteilung vom 24.10.2018 zufolge mit einem einen Elektrolyseur Über-Produktionen von Windstrom zur Herstellung von grünem Wasserstoff abfangen. Der Windgas-Elektrolyseur im schleswig-holsteinischen Haurup mit einer Nennleistung von einem Megawatt soll von 2020 an jährlich bis zu 3,75 Millionen Kilowattstunden Wasserstoff für die fast 20.000 proWindgas-Kunden von Greenpeace Energy ins Gasnetz einspeisen. Das Projekt wird vom Programm „Norddeutsche Energiewende 4.0“ (NEW 4.0) gefördert, in dessen Rahmen Technologien mit besonderem Nutzen für die Energiewende in der Praxis erprobt werden. weiterlesen…