Die Hidden Champions der Energiewende


Bolivien – 2016 Investitionsweltmeister in Erneuerbare Energien

Auf die zwanzig wichtigsten Industrie- und Schwellenländer entfallen mehr als drei Viertel des globalen Energieverbrauchs und über 80 Prozent der weltweiten CO2-Emissionen. So unterschiedlich die G20 in ihrem aktuellen Energiemix sind: Der verstärkte Ausbau Erneuerbarer Energien liegt im ureigensten wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Interesse dieser Länder. Eine Interpretation des Berichts „Renewables 2017 – Global Status Report – des Netzwerks REN21“ von Philipp Vohrer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien. weiterlesen…

Phosphor – zu wertvoll für die Müllverbrennung


Ressourcenschonung und Kreislaufwirtschaft: Neue Klärschlammverordnung stellt Weichen für Wiedergewinnung

Phosphor ist der verborgene Schatz im Klärschlamm. Trotzdem wird er immer noch in Müllverbrennungsanlagen vernichtet. Das soll in Zukunft anders werden. Nach der neuen Klärschlammverordnung, die der Bundestag am 05.07.2017 billigte, müssen Klärschlämme für die Wiedergewinnung von Phosphor recycelt werden. Ziel ist es laut einer BMUB-Medienmitteilung, nach und nach den Stoffkreislauf Phosphor zu schließen und damit die Abhängigkeit Deutschlands von Phosphorimporten abzubauen. Das schont die endlichen Phosphorressourcen und verringert Schadstoffeinträge in Böden. weiterlesen…

Ozon-Loch klafft noch bis 2080

Die vor UV-Strahlen schützende Atmosphäre wird erst 30 Jahre später als erhofft wieder intakt sein.

Sascha Karberg im Tagesspiegel am 27.06.2017

Eigentlich ist es eine Erfolgsgeschichte für die wissenschaftliche Beratung der Politik in Fragen des globalen Naturschutzes. Anfang der 1980er Jahren stellten Forscher ein Abnehmen von Ozon-Molekülen in der unteren Stratosphäre fest und erkannten als Verursacher vor allem Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) etwa aus Sprühdosen. Bereits 1987 reagierten Politiker im „Montreal Protokoll“. weiterlesen…

Klimaschutz im Eigenheim: Was wollen die Verbraucher?

Finanzielle Anreize – insbesondere die steuerliche Abschreibung – für die energetische Sanierung am wirkungsvollsten

Wie die DUH am 03.07.2017 mitteilte, finden 79 Prozent der Verbraucher Klimaschutz generell wichtig, 68 Prozent wollen einen persönlichen Beitrag zur Energiewende leisten und 56 Prozent wünschen sich mehr Informationen zu Förderprogrammen und Energiesparmöglichkeiten. Das sind drei Ergebnisse aus einer Befragung, die der Heiz- und Lüftungstechnik-Spezialist Vaillant zusammen mit der DUH durchgeführt hat. weiterlesen…

Erneuerbare bald billigste Stromquelle

Greenpeace-Studie: Erneuerbare Energien schon heute in der Hälfte der G20 günstiger als Kohle und Atom

Windgeneratoren und Solaranlagen werden spätestens 2030 in allen G20-Ländern den günstigsten Strom erzeugen. In rund der Hälfte der Staaten sind Erneuerbare Energien schon seit 2015 billiger als oder gleich teuer wie Strom aus klimaschädlichen Kohlemeilern oder gefährlichen Atomkraftwerken. Das sagt eine Studie der finnischen Lappeenranta University of Technology im Auftrag von Greenpeace laut einer Medienmitteilung. weiterlesen…

Auf dem Weg in die Kreislaufwirtschaft

Mehr Ressourceneffizienz in EU

Die Bundesregierung will in der EU einen „übergreifenden Indikator zur Bemessung der Ressourcenproduktivität“ einführen. Zudem würden auch Ziele zur Ressourceneffizienz angestrebt, „die auch die industriepolitischen Ziele der EU unterstützen“, schrieb die Bundesregierung in einer Antwort (18/12856) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (18/12664). weiterlesen…

Auch in der Schweiz wird am Auspuff gemogelt

VCS kritisiert Tricks beim Messen von CO2-Ausstoß

Der Verkehrs-Club der Schweiz (VCS) ist einer Mitteilung vom 04.07.2017 folgend enttäuscht über den hohen CO2-Ausstoss von Neuwagen und beklagt große Unterschiede zwischen Labor und Straße. Trotz neuer Technologien sänken die CO2-Emissionen in der Schweiz kaum. Die Labortests gaukelten einen geringen Treibstoffverbrauch vor, während die Autos auf der Straße im Schnitt rund vierzig Prozent mehr CO2 ausstießen. Damit rücke der Schweizer Beitrag zur Erreichung der Pariser Klimaziele in weite Ferne. weiterlesen…

Niederspannung stabilisiert Netze

VDE|FNN: Erzeugungsanlagen in Niederspannung künftig auch im Fehlerfall am Netz

Wie der VDE mitteilte, steigt die Bedeutung der Erzeugungsanlagen in der Niederspannung weiter, damit wachsen auch die Anforderungen an diese Anlagen. Die dafür überarbeitete Anwendungsregel „Erzeugungsanlagen am Niederspannungsnetz“ (E VDE-AR-N 4105) enthalte zahlreiche technische Neuerungen. Bis 23. August würden Änderungsvorschläge entgegen genommen. weiterlesen…

46 Mrd. Subventionen für Klimazerstörung

Künstlich verbilligte fossile Energien blockieren Klimaschutz in Deutschland

Mit 46 Milliarden Euro begünstigt die Bundesregierung jährlich den Abbau und das klimaschädliche Verbrennen von Kohle, Öl, und Gas in Deutschland. Diese Politik verteuert die Energiewende und wälzt einen großen Teil der Folgekosten fossiler Energien auf die Gesellschaft ab. Das ist das Ergebnis einer Studie des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) im Auftrag von Greenpeace. weiterlesen…

Minischritte beim Ausbau Erneuerbarer Energien


BEE-Halbjahresbilanz 2017

Der Anteil Erneuerbarer Energien ist in allen Sektoren im ersten Halbjahr 2017 erneut nur leicht gestiegen. Positiv ist der Anstieg bei der Stromerzeugung, dem aber ein Rückgang im Verkehrssektor gegenübersteht. Im Wärmesektor gab es nur einen leichten Anstieg. „Die Energiewende kommt in Deutschland viel zu langsam voran“, kritisiert Harald Uphoff, kommissarischer Geschäftsführer des Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) e.V. weiterlesen…