Trügerische Vielfalt


Stromanbieter und ihre Vertriebsmarken – Tochtergesellschaften und Beteiligungen: Wer gehört zu wem?

Seit der Liberalisierung des Strommarktes können Verbraucher ihre Energie nicht nur vom regionalen Versorger beziehen, sondern aus dem Tarifangebot von mehr als 1.000 Stromanbietern auswählen, so melden es die Vergleichsportale. Alter Stromzähler - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur ZukunftDoch ein Blick in die Tariflisten der Stromrechner zeige eine trügerische Vielfalt, wie der Strom-Report analysiert hat: „Die großen Stromanbieter aber auch die sogenannten Discounter sind oft gleich mit mehreren Marken in den TOP-10-Platzierungen zu finden. Das drängt Wettbewerber aus dem Rennen und erschwert Stromkunden den Überblick.“ weiterlesen…

Verschläft Deutschland die Energiewende?


-mit freundlicher Genehmigung
Kommentar von Franz Alt

Franz Alt - Foto © Bigi AltSachsens CDU-Ministerpräsident Stanislaw Tillich ist angeblich für die Energiewende – aber die Rettung seiner sächsischen Braunkohle ist ihm wichtiger. Ebenso energiewendefreudig tönt Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft. Dieser Kohle-Kraft von der SPD sind die wenigen Arbeitsplätze in der Kohlewirtschaft entschieden wichtiger als die weit mehr Jobs, die durch eine intelligente erneuerbare Energiewende entstehen. Die große Kohle-Koalition in Deutschland machte Umweltministerin Barbara Hendricks das Leben vor dem Umweltgipfel im Marrakesch besonders schwer… weiterlesen…

Reaktionen auf Klimaschutzplan 2050


Kleines Karo“

Klimaschutzplan 2050 - Beitrag UBA April 2016 - Titel © UBADas „Klimschutzplänchen“ der Bundesregierung stößt auf gemischte Echos. Den einen (DENEFF) fehlen Strategien, anderen erscheint das „Langfristziel für 2050 widersprüchlich“ (Germanwatch), wieder andere sehen Geschenke“ an Industrie und Kohle-Lobby (BUND) – der allgemeine Tenor ist „Mehr Schatten als Licht“ (WWF Deutschland) oder „Klimaschutz light“ (BEE). Viele bezweifeln, dass die Bundesregierung damit ihre CO2-Minderungsziele bis 2020 überhaupt erreicht. Solarify dokumentiert die Erklärungen.
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Doch noch Klimaschutzplan 2050

Gabriel holt kleinen CO2-Rabatt für Industrie heraus

Bis 2030 muss die Industrie nun 140 bis 143 Millionen Tonnen (49 bis 51 Prozent) CO2 einsparen (wie das ZDF aus Regierungskreisen erfuhr). Das sind etwa 10 Millionen Tonnen weniger als zuletzt von Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD) vorgesehen. Die Energiewirtschaft muss ihren Ausstoß auf 62 Prozent weniger als 1990 senken. Der Gebäudewirtschaft wird eine Minderung um 67 Prozent auf 70 bis 72 Millionen Tonnen CO2 auferlegt. Der Verkehrssektor, der bislang kaum Einsparleistungen erbracht hat, muss die Emissionen bis 2030 um 40 bis 42 Prozent auf 95 bis 98 Millionen Tonnen verringern, die Landwirtschaft um 31 bis 34 Prozent auf 58 bis 61 Millionen Tonnen und sonstige Bereiche, vor allem die Abfallwirtschaft, um 87 Prozent auf fünf Millionen Tonnen. weiterlesen…

BMVI und KBA im Abgas-Zwielicht


Autohersteller schreiben am Abgas-Bericht mit

diesel-auspuff-foto-gerhard-hofmann-agentur-zukunft-fuer-solarify-20161021„Zwischen Kraftfahrt-Bundesamt, Autokonzernen und Verkehrsministerium herrscht bestes Einvernehmen“, textet ironisch auf SPIEGEL-Online. Beim Untersuchungsbericht zum Dieselskandal hätten die Hersteller „munter“ mitformuliert. Das Bundesverkehrsministerium hat unterdessen Vorwürfe zurückgewiesen, bei der Aufarbeitung des Dieselskandals sei es zu Kumpaneien zwischen dem Kraftfahrtbundesamt (KBA) und den Autobauern gekommen. weiterlesen…

KBA: VW hat manipuliert

Kraftfahrt-Bundesamt widerspricht Wolfsburg in Bundestags-Untersuchungsausschuss

VW-Transparent 'Wir brauchen Euch'- Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft 11.11.2015Die Darstellung des Volkswagenkonzerns, er habe in der Abgasaffäre europäisches Recht eingehalten, gerät in Zweifel. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) verneint jedenfalls die Behauptung der Wolfsburger und bekräftigte am späten Donnerstagabend (10.11.2016) im Diesel-Untersuchungsausschuss des Bundestages die Ansicht, wonach VW eine unzulässige Abschalteinrichtung verwendet habe, um die Emissionswerte von Dieselautos zu manipulieren – so der parlamentseigene Pressedienst „heute im bundestag“. weiterlesen…

Energie aus Sonne und Luftströmungen

Erstes Hybrid-Kraftwerk auf Berliner Dach

Der beim Forum Neue Energiewelt beschworene Hybrid aus Sonne und Wind (s.u.) existiert bereits – nur kleiner: Ein vom Schweizer Start-up-Unternehmen Anerdgy entwickelts System namens WindRail auf dem Dach eines zwölfstöckigen Wohnhauses in Spandau ist am 10.11.2016 ans (hauseigene) Netz gegangen. Sie rentiert sich zwar noch nicht, soll aber immerhin jährlich rund 95.000 kWh Strom erzeugen, 45.000 Kilo CO2 sparen, und so den gesamten Wohnblock mit Strom für Beleuchtung, Aufzüge, Lüftung und Klingelanlagen versorgen. weiterlesen…

Forum Solarpraxis: Gigawatt aus PV und Wind – in Deutschland?

Baake: „Die Energiewende ist unumkehrbar – wir haben gewonnen“

baake-spricht-bei-17-forum-neue-energiewelt-eroeffnungsplenum-foto-gerhard-hofmann-agentur-zukunft-fuer-solarifyVor knapp 600 Teilnehmern des 17. Forums Neue Energiewelt nannte Rainer Baake, Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, am 10.11.2016 in Berlin mehrere Handlungsfelder, bzw. -abläufe zum Thema Energiewende: Heranführen der Erneuerbaren Energien an den Markt – Vorbereitung des Marktes für die wachsende Aufnahme Erneuerbarer Energien – schließlich die Netze und ihr Ausbau. Sein Fazit bezüglich der Energiewende: Sie sei „unumkehrbar, wir haben gewonnen“. weiterlesen…

Hendricks fordert Mindesthaltbarkeit für Produkte

„Elektrogeräte dürfen keine Wegwerfartikel sein“

barbara-hendricks-eroeffnet-eur-resourcenforum-foto-gerhard-hofmann-agentur-zukunft-fuer-solarifyBundesumweltministerin Barbara Hendricks hat sich für verbindliche europaweite Ziele zur Ressourceneffizienz ausgesprochen. „Die Europäische Kommission muss die Langlebigkeit, Reparierbarkeit und Recyclingfähigkeit von Produkten stärker fördern“, sagte Hendricks am 09.11.2016 zur Eröffnung des 3. Europäischen Ressourcenforums (ERF) in Berlin. „Mit der Ökodesign-Richtlinie steht uns ein schlagkräftiges Instrument zur Verfügung, um für bestimmte Verschleißteile eine Mindesthaltbarkeit vorzuschreiben.“ weiterlesen…

Ungenutztes Holz Gold wert für Klimaschutz

Projekt der Universität Bonn: Erhebliches Einsparpotenzial für umweltschädliches Kohlendioxid

Wenn man bisher nicht genutztes Restholz zur Energieerzeugung verwendet, spart man nicht nur Geld, sondern erweist auch dem Klima einen guten Dienst. Das haben Forscher des Campus Klein-Altendorf der Universität Bonn im Rahmen des Projekts bio innovation park Rheinland herausgefunden. Ein 7,5-Tonner-Lkw verursacht bei 75 Fahrten um die Erde etwa so viel CO2, wie durch die Nutzung des Restholzes eingespart werden könnte. weiterlesen…