Neue DLR-Institute für maritime Energiesysteme und Mobilität von morgen

Entwicklung von integrierten Systemen für eine effiziente und emissionsarme Energieversorgung von Schiffen

Am 23.06.2020 gab der Senat des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) einer Medienmitteilung zufolge grünes Licht für zwei neue Institute. Diese werden zukünftig an innovativen Technologien für die Mobilitäts- und Energiewende forschen. Das neue „DLR-Institut für Maritime Energiesysteme“ in Geesthacht in Schleswig-Holstein soll Technologien entwickeln, die Strom, Wärme und Kälte für Fracht- und Passagierschiffe energieeffizient und emissionsarm bereitstellen. Dabei spielt die Weiterentwicklung von Brennstoffzellen für maritime Anwendungen eine wichtige Rolle. Weitere Themen der Forscherinnen und Forscher werden die Energieeffizienzsteigerung der Schiffe im Hafenbetrieb sowie die Infrastruktur der Energieversorgung an Land sein. weiterlesen…

Internationale Klimapolitik kann zum grünen Aufschwung beitragen

Neues Diskussionspapier des Wuppertal Instituts empfiehlt Zusammenarbeit und Erfahrungsaustausch

Weltweit reagieren Regierungen mit umfangreichen Konjunkturpaketen auf die durch die COVID-19-Pandemie ausgelöste Krise. Die Gestaltung dieser Konjunkturpakete wird auch zentrale Rahmenbedingungen der künftigen Klimapolitik bestimmen: Die Konjunkturpakete können entweder einen starken Schub für eine klimaverträgliche Wirtschaft erzeugen oder aber nicht-nachhaltige Wirtschaftsweisen zementieren. Wie die internationale Klimapolitik zu einem grünen Aufschwung beitragen kann, erörtern Wolfgang Obergassel und Lukas Hermwille aus dem Forschungsbereich Internationale Klimapolitik am Wuppertal Institut sowie Sebastian Oberthür von der Freien Universität Brüssel in ihrem neuen Diskussionspapier „Harnessing International Climate Governance to Drive Green Post-Pandemic Recovery“. weiterlesen…

„Bundesregierung verkennt Potenzial der CSP-Solarthermie“

Deutscher Industrieverband Concentrated Solar Power (DCSP) bietet Regierung Kooperation an

Der Deutsche Industrieverband Concentrated Solar Power (DCSP) bedauerte in einem Brief an die Mitglieder des Klimakabinetts, dass die CSP-Technologie bisher in den Planungen der Bundesregierung und der Regulierung kaum eine Rolle gespielt habe. Der Vorstandsvorsitzende Joachim Kru?ger bot laut Zeitung für kommunale Wirtschaft der Bundesregierung eine Kooperation für grüne Wärme und grünen Wasserstoff an. Das Potenzial sowohl für die Wärmewende aber auch für die Produktion von grünem Wasserstoff sei enorm groß.
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Fraunhofer IEE: Grünen Wasserstoff nicht verheizen

BWP: „Wind- und Solarstrom im Wärmesektor am effizientesten über Wärmepumpen, grüner Wasserstoff schade“

Der Bundesverband Wärmepumpe e.V. zitierte am 22.06.2020 das Fraunhofer-Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik (IEE): Wasserstoff spiele für die Erreichung der Klimaziele eine wichtige Rolle – darüber besteht weitgehender Konsens. Sein Einsatz im Gebäudesektor habe laut einer IEE-Studie allerdings am wenigsten Sinn. Der benötigte Erneuerbare Strom zur Bereitstellung von Wasserstoff für die Gebäudewärme sei 500 bis 600 Prozent größer als die Menge, die für die Nutzung von Wärmepumpen zur Wärmeerzeugung benötigt werde.
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Wasserstoff zu nachhaltiger Dekarbonisierungsoption machen

Nachhaltigkeitsrat fordert Wasserstoff als zweite Säule einer erfolgreichen Energiewende

Der von der Bundesregierung berufene Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) sieht Nachbesserungsbedarf bei der Nationalen Wasserstoffstrategie. Grundsätzlich begrüßt der Nachhaltigkeitsrat die Nationale Wasserstoffstrategie zwar, drängt aber darauf, dass sie ambitionierter umgesetzt wird. In einer am 19.06.2020 veröffentlichten Stellungnahme empfiehlt der Rat laut einer Medienmitteilung vom gleichen Tag, die Kapazität für in Deutschland 2030 produzierten Wasserstoff, als klimafreundlichen Energieträger doppelt so hoch anzusetzen, wie geplant. weiterlesen…

MCC: Weniger Autos = mehr Lebensqualität in Städten

E-Autos verursachen vier Fünftel der Folgeschäden von Benzinern

Ein Beitrag des Berliner Klimaforschungsinstituts MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change) für Nature Climate Change skizziert den Weg dahin, wie man die Anzahl der Autos verdünnen und mehr Lebensqualität erreichen kann: CO2-Bepreisung plus geografisch differenzierte Gebühren, mit Rückerstattung der Einnahmen. weiterlesen…

EU-Wasserstoffstrategie will 140 Milliarden Euro Umsatz

Vorläufige Version durchgesickert

Eine vorläufige Version der lang erwarteten Wasserstoffstrategie der Europäischen Union sei durchgesickert, schreibt . Dem Plan mangle es „nicht an Ehrgeiz, da die EU versucht, durch koordinierte Anstrengungen über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg die technologische Führungsrolle im Bereich des grünen Wasserstoffs zu erobern“. weiterlesen…

Etwas Silber steigert die Produktionsrate von grünem Wasserstoff

Außerordentliche Publikation in ‚Angewandte Chemie‘ zu hochaktuellem Thema

Ein Team von Wissenschaftlern am Mülheimer Chemistry Campus (MPI für Kohlenforschung + MPI für Chemische Energiekonversion) stellt die Möglichkeit von Elektrokatalysatoren auf der Basis von aktivem Kobaltoxid mit Silberkupplung vor und bahnt somit den Weg zur effektiveren Produktion von grünem Wasserstoff – dem nachhaltigen „Öl“ von morgen – davon berichtet eine eine Medienmitteilung auf den Internetseiten der beiden Max-Planck-Institute. weiterlesen…

Konjunkturprogramm unter Wuppertaler Klimaschutzlupe

Einschätzung der konjunkturpolitischen Regierungsmaßnahmen: viele gute Impulse, aber Nachbesserungen für nachhaltige Wirkung erforderlich

Das Wuppertal-Institut bewertet einer Medienmitteilung vom 09.06.2020 zufolge die konjunkturpolitischen Maßnahmenvorschläge der Bundesregierung in systematischer Form anhand von vier Kriterien: zeitnahe Umsetzbarkeit, Zielgerichtetheit, zeitliche Begrenzung und nachhaltige Wirkung. weiterlesen…

Dokumentation: Energiewende-Beschlüsse am 17.06.2020

Besprechung der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder am 17. Juni 2020 – TOP 4.1 Umsetzung Energiewende

Die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder empfehlen – einer Medienmitteilung des Bundespresseamtes vom 17.06.2020 zufolge – der Bundeskanzlerin folgenden gemeinsamen Beschluss: „Die Energieversorgung in Deutschland befindet sich in einem tiefgreifenden Umstrukturierungsprozess. Bund und Länder sind sich einig, dass das Ende der Kernenergieerzeugung und der bis spätestens 2038 rechtssicher abzuschließende Ausstieg aus der Kohleverstromung eine große nationale Kraftanstrengung unter anderem bei dem Ausbau der erneuerbaren Energien und der dafür notwendigen Netze erfordert.“ weiterlesen…