NRW geht bei Ausschreibungen leer aus

Solarstrom-Anlagen stark überzeichnet

Bei der ersten Ausschreibung für Solarstromanlagen des Jahres ging Nordrhein-Westfalen wieder leer aus, wie der am 24.02.2020 mitteilte. Abräumer sei erneut Bayern gewesen. Dabei gebe der Markt deutlich mehr her: Die Auktion der Bundesnetzagentur sei deutlich überzeichnet gewesen. Schuld am Misserfolg sei, dass NRW im Gegensatz zu Bayern keine Freiflächen-Photovoltaik auf ertragsarmen landwirtschaftlichen Flächen zulasse. weiterlesen…

Klimawandel in Europa bereits unausweichlich?

EEA-Experten befürchten das

Die Folgen des Klimawandels, wie zunehmende Waldbrände, Trockenperioden und Orkane sind nach Einschätzung der EU-Umweltagentur EEA auch für Europa bereits unausweichlich. Diese Folgen würden laut EEA viel weniger schlimm ausfallen, wenn es gelänge, durch Senkung der Treibhausgase die weltweite Erderhitzung bei deutlich unter zwei Grad zu halten. Die EU-Staaten müssten sich darauf einstellen und daher alles daran setzen, die Klimakrise aufzuhalten, erklärte die EEA am 10.02.2020. weiterlesen…

Wie können Elektroautos, Wärmepumpen und Co. mit der Anschlussleistung im Verteilnetz harmonieren?

Stellungnahme zu BMWi-Gutachten über Steuerung zusätzlicher Verbraucher im Rahmen der sogenannten Spitzenlastglättung

Für die Elektrifizierung des Verkehrs- und Wärmesektors bei den privaten Verbrauchern werden neue, aber auch flexible Lasten im Verteilnetz angeschlossen. Um den Ausbau und die dadurch entstehenden Kosten begrenzen zu können, hat das Bundeswirtschaftsministerium unter dem Titel „Digitalisierung der Energiewende“ Gutachten erstellen lassen. Eine Kommentierung dazu vom Berliner Thinktank Agora Energiewende. weiterlesen…

Fell: „Vergiftetes IEA-Lob für deutsche Energiewende“

Windkraftausbau infolge von Ausschreibungen massiv eingebrochen

Am 19.02.2020 hat die Internationale Energie Agentur (IEA) in Paris zusammen mit Bundeswirtschaftsminister Altmaier den energiepolitischen Rückblick (Energy Policy Review) für Deutschland vorgelegt. In höchsten Tönen hat dabei IEA-Generalsekretär Fatih Birol die Politik der Bundesregierung gelobt. Energie-Experte Hans-Josef Fell (siehe auch: solarify.eu/fell-greift-internationale-energieagentur-an) gießt auf seiner Webseite Wasser in den Wein: weiterlesen…

Lob aus Paris für Energiewende

IEA Germany 2020 – Energy Policy Review

Seit der Prüfung der deutschen Energiepolitik durch die Internationale Energieagentur (IEA) 2013 ist die Energiewende das prägende Element der deutschen Energiepolitik geblieben. Sie soll das Energiesystem des Landes grundlegend umbauen mit dem Ziel eines überwiegend auf Erneuerbaren Energien beruhenden effizienteren Systems, sowie der Ausstieg aus der Atomenergie bis Ende 2022. Mit der Energiewende soll Deutschland zur Mitte des Jahrhunderts über ein CO2-armes, atomkraftfreies Energiesystem verfügen. Am 19.02.2020 legte IEA-Chef Fatih Birol in Paris zusammen mit Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier den Energy Policy Review für Deutschland vor. Solarify dokumentiert. weiterlesen…

„…auch Umweltverträglichkeit im Blick behalten“

Pflanzen nehmen Blei aus Perowskit-Solarzellen stärker auf als erwartet

Blei aus metall-organischen Perowskitverbindungen wird deutlich stärker von Pflanzen aufgenommen als beispielsweise Blei aus anorganischen Quellen. Dies zeigt eine Studie von HZB-Forscher Antonio Abate mit Partnern aus China und Italien, die in Nature communications veröffentlicht ist. (Foto: Auf Bodenproben mit unterschiedlicher Blei-Belastung wuchsen Pfefferminzpflanzen. Anschließend wurde der Bleigehalt in ihren Blättern analysiert – © Fujian Agriculture and Forestry University) weiterlesen…

Repowering: 3.000 Windturbinen bis 2025 ersetzbar

ERNEUERBARE ENERGIEN: EEG-Vergütung dürfte Markt in Schwung bringen

Katharina Wolf nennt im Fachmagazin ERNEUERBARE ENERGIEN „die Idee bestechend einfach: Man nehme einen alten Windpark mit leistungsschwachen Turbinen, die aber an einem guten Standort stehen, und ersetze sie durch modernere und leistungsstarke Anlagen. Dies ist, einfach ausgedrückt, Repowering.“ Die Vorteile lägen auf der Hand, so die Wind-Expertin: Mehr Energie vom gleichen Standort, weniger Windenergieanlagen, die Landschaft wirke aufgeräumter. Anwohner, ohnehin schon an Windenergieanlagen vor der Haustür gewöhnt, müssten in der Regel nicht mühsam überzeugt werden. Die Genehmigungsbehörden hätten Erfahrung mit Windenergieprojekten und der Netzanschluss sei auch schon da. weiterlesen…

In den Niederlanden: größter schwimmender Solarpark Europas

BayWa r.e. braucht nur acht Wochen Bauzeit

BayWa r.e. hat einer Medienmitteilung vom 11.02.2020 folgend zusammen mit GroenLeven den Bau des größten schwimmenden Solarpark Europas begonnen. Innerhalb von nur acht Wochen soll das Floating-PV-Projekt Bomhofsplas errichtet werden. Es ist nicht nur hinsichtlich der schnellen Bauzeiten einzigartig, sondern wird zudem fast vollständig CO2-neutral errichtet. Die Baustelle ist aufgrund der genutzten Elektro-Baugeräte, Werkzeuge und Elektroboote, die über den ersten Teil des Solarparks und eine 600kW-Batterie vor Ort aufgeladen werden, weitestgehend autark. (Foto: Nach Fertigstellung wird die 27,4 MWp-Anlage bei Zwolle, Niederlande, die weltweit größte schwimmende PV-Anlage außerhalb Chinas sein; dafür werden auf dem Baggersee rund 73.000 PV-Module, 13 schwimmende Transformatoren und 338 Wechselrichter verbaut – © resource.baywa-re.com) weiterlesen…

„Die Energiewende funktioniert“

Neuanlagen-PPA: NATURSTROM AG liefert Sonnenstrom aus ungeförderten Solarparks

Seit Jahren wird die Erzeugung von Ökostrom in Deutschland immer günstiger – das schlägt sich nun auch im Strommix für Endkunden nieder. Erstmals liefert die NATURSTROM AG seinen Haushaltskunden Ökostrom aus mehreren neu errichteten Solarparks, die ohne gesetzliche Vergütung auskommen. Der Sonnenstrom zu Marktpreisen stamme aus eigenen Anlagen und aus einer Kooperation mit der deutschen Tochter des norwegischen Energieversorgers Statkraft, wie die NATURSTROM AG mitteilte. (Foto: Freiflächen-Photovoltaikanlage Uttenreuth – © NATURSTROM AG) weiterlesen…

Aluminium-Batterien bald fit für industrielle Fertigung?

Prototyp wird getestet

Die TU Bergakademie Freiberg arbeitet laut einer Medienmitteilung vom 21.02.2020 gemeinsam mit Partnern in einem vom BMWi geförderten Verbundprojekt an neuen Lösungen zur elektrochemischen Stromspeicherung: In den kommenden drei Jahren wird ein Prototyp einer Aluminium-Batterie entwickelt, produziert und getestet. „Für die Elektrifizierung und damit Flexibilisierung energieintensiver Technologien, wie die Elektromobilität, brauchen wir neue Energiespeicher. Das gilt auch für die Sicherung der Netzstabilität, um den zunehmenden Anteil erneuerbarer Energien sinnvoll zu steuern“, erklärt Prof. Dirk C. Meyer, Direktor des IEP, Verbundkoordinator sowie Sprecher des Zentrums für effiziente Hochtemperatur-Stoffwandlung (ZeHS) an der TU Bergakademie Freiberg. (Foto: Aluminium-Ionen-Batterie-Fertigung – © Sven Jachalke, TU Bergakademie Freiberg) weiterlesen…