Edenhofer: „Spritsteuern ausbauen und auf CO2-Ausstoß ausrichten”
Nach „Bankrotterklärung“ drohen „milliardenschwere Ausgleichszahlungen“
Nach dem am 29.03.2019 vorgelegten Zwischenbericht der von der Regierung eingesetzten Verkehrskommission gerät Deutschland klimapolitisch noch stärker in die Defensive. „Es gibt großen Handlungsdruck durch verbindliche EU-Vorgaben zur Reduktion der Treibhausgas-Emissionen“, warnt Ottmar Edenhofer, Direktor des Berliner Klimaforschungsinstituts MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change). „Die bisherigen Vorschläge der Kommission werden die Lücke im Verkehrsbereich nicht annähernd schließen. Das ist eine Bankrott-Erklärung, bereits in den kommenden Jahren drohen nun milliardenschwere Ausgleichszahlungen.“ weiterlesen…

In Deutschland sind verschiedene Energieträger unterschiedlich mit Abgaben und Umlagen belastet – sowohl in Bezug auf den Energiegehalt selbst als auch auf CO2-Emissionen. Ein neues am 26.03.2029 veröffentlichtes sogenanntes
Die Zahl der weltweit geplanten Kohlekraftwerke ist 2018 im dritten Jahr in Folge zurückgegangen: Verglichen mit 2017 ging ein Fünftel weniger Kohlekraftwerke ans Netz. Bezogen auf den Baubeginn war der Rückgang 2018 noch deutlicher: minus 39 Prozent . Dies sind – einer
Die von der Bundesregierung eingesetzte Verkehrskommission hat nur einen Minimalkonsens geschafft – ihr jetzt vorgelegter Rumpfbericht bringt Deutschland klimapolitisch noch stärker in die Defensive; angesichts von EU-Vorgaben drohen hohe Ausgleichszahlungen. Im Zentrum der Diskussion stehen die Treibhausgas-Emissionen im Straßenverkehr. Wie sich diese sowie weitere schädliche Nebenwirkungen des Autoverkehrs effizient und sozialverträglich verringern lassen, davon handelt das neue
„Die Regierungskommission für Klimaschutz im Verkehr ist gescheitert: Die Vorstellungen von Industrie und Umweltschützern sind zu konträr. Und die Politik mischt auch mit“, schrieb
„Der Kampf des Vereinigten Königreichs um den Austritt aus der EU stört die meisten Aspekte des öffentlichen Lebens, einschließlich der Klimapolitik“, schreibt Jean Chemnick im englischen Branchendienst
Die Temperaturen könnten deutlicher steigen als bisher vorausberechnet, sagen
Die Bundesnetzagentur hat
Die Entscheidung über den Kohleausstieg in Deutschland bedeutet für die Energiewende, dass nicht nur die Erzeugungskapazitäten Erneuerbarer Energien ausgeweitet werden müssen, sondern, dass auch die übrigen Sektoren mehr zur CO2-Reduzierung beitragen müssen als bisher. Die Sektorenkopplung gilt hierfür als Schlüsseltechnologie. Sie erlaubt die Nutzung von Erneuerbarem Strom als Energiequelle für Mobilität, Wärmeerzeugung und Industrieproduktion. Somit ermöglicht sie nicht nur den Übergang zu einer CO2-freien Energieversorgung, sondern gilt als Chance für Industriebeschäftigung im post-fossilen Zeitalter.
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