Wind nutzen statt abschalten

Greenpeace Energy und Energie des Nordens bauen Windgas-Elektrolyseur

und Energie des Nordens aus Ellhöft wollen einer Medienmitteilung vom 24.10.2018 zufolge mit einem einen Elektrolyseur Über-Produktionen von Windstrom zur Herstellung von grünem Wasserstoff abfangen. Der Windgas-Elektrolyseur im schleswig-holsteinischen Haurup mit einer Nennleistung von einem Megawatt soll von 2020 an jährlich bis zu 3,75 Millionen Kilowattstunden Wasserstoff für die fast 20.000 proWindgas-Kunden von Greenpeace Energy ins Gasnetz einspeisen. Das Projekt wird vom Programm „Norddeutsche Energiewende 4.0“ (NEW 4.0) gefördert, in dessen Rahmen Technologien mit besonderem Nutzen für die Energiewende in der Praxis erprobt werden. weiterlesen…

Bundesnetzagentur: Abnehmendes Redispatch

Einsman-Maßnahmen bleiben aber hoch

Im ersten Quartal 2018 sind die Redispatch-Maßnahmen der Übertragungsnetzbetreiber zur Netzstabilisierung zurückgegangen, wie die Bundesnetzagentur mitteilt. Sie folgen damit dem Trend vom Ende des Vorjahres. Die nötigen Einspeisemanagement-Maßnahmen (Einsman) lag lagen dagegen weiter auf hohem Niveau. Das geht aus dem Quartalsbericht zu Netz- und Sicherheitsmaßnahmen für das erste Quartal 2018 hervor, den die Bundesnetzagentur am 23.10.2018 veröffentlicht hat. weiterlesen…

BSH startet Öffentlichkeitsbeteiligung

Flächenentwicklungsplan für Offshore-Ausbau veröffentlicht

An der künftigen Entwicklung der Windenergie auf See soll sich nun auch die Öffentlichkeit beteiligen dürfen. Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) hat am 26.10.2018 den Entwurf des Flächenentwicklungsplans 2019 und die Entwürfe der Umweltberichte im Rahmen der Strategischen Umweltprüfung veröffentlicht. Er dient als Grundlage für den zukünftigen Ausbau der Windenergie auf See sowie der zugehörigen Netzanbindungen. weiterlesen…

BSW-Solar: Regierung steuert auf solaren Ausbaustopp zu

Förderdeckel bald erreicht – streichen!

Der Ausbau der preiswerten und sauberen Photovoltaik droht in wenigen Monaten in Deutschland weitgehend zum Erliegen zu kommen. Vor allem die Installationszahlen für Solarstromanlagen auf Gewerbe- und Industriedächern werden ohne gesetzliche Änderungen schon bald drastisch einbrechen, so eine Analyse des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. Verantwortlich dafür ist der 2012 eingeführte Förderdeckel ab einer installierten Solarkapazität von 52 GW. Die Solarbranche fordert eine umgehende Streichung des Deckels. weiterlesen…

Kohlekommission mit Zwischenbericht

Empfehlungen zum Strukturwandel in den Braunkohlerevieren

Umzug von Behörden in die heutigen Kohleregionen, bessere Verkehrs- und Mobilfunknetze – und 1,5 Milliarden Euro als Sofortprogramm – das sind die Vorschläge der „Kommission für Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ in ihrem am 24.10.2018 verabschiedeten, aber bisher unveröffentlichten ersten Zwischenbericht. Ein Datum für den Kohleausstieg enthält der Bericht laut tagesschau.de und vielen anderen Medien nicht. Ihren komplizierten und verschleiernden Namen hat die Kommission längst eingebüßt: „Kohlekommission“ heißt sie inzwischen schlicht medienübergreifend. weiterlesen…

2030 nur noch ein Drittel CO2-Ausstoß

Kohleverstromung bleibt wenig Zeit

Laut einer Studie des Beratungshauses r2b energy consulting GmbH im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums, die bisher nur die Mitglieder der Kohle-Kommission kannten, muss die CO2-Belastung durch Kohleverstromung bis 2030 um zwei Drittel sinken, wenn Deutschland seine bereits beschlossenen Klimaziele auch sicher erreichen will. weiterlesen…

Amin-Synthese vereinfacht

LIKAT: Breites Anwendungsspektrum

„Alle reden über Ruthenium, wir auch“ – am 22., bzw. 23.10.2018 veröffentlichten zwei Informationsdienste (zuerst idw, dann chemie.de) einen identischen Text ohne Quellenangabe. Unter der Überschrift „Hansdampf im Katalyselabor“ ging es jeweils um ein neues vom LIKAT entwickeltes Verfahren für die Synthese von Aminen – „wichtige Grundstoffe für Chemie und Pharmazie“ – mittels eines „schlicht gebauten Katalysators auf der Basis von Ruthenium“. weiterlesen…

Schwere Elektro-Lkw im Praxistest

Elektromobilität: Bundesregierung fördert Technologieentwicklung im Normalbetrieb

Die Bundesregierung leitet einen umfangreichen Praxistest schwerer Elektro-Lkw ein. Zehn verschiedene Handels- und Logistikunternehmen werden einer BMU-Medienmitteilung zufolge die LKW, die ausschließlich mit Strom fahren, nun im täglichen Warenverkehr ausprobieren. Der Einzelhandels-Verbund Edeka startete am 23.10.2018 damit und wird ein Jahr lang einen vollelektrischen 25-Tonner-Lkw nutzen, der zwischen 150 und 300 km pro Tag zurücklegen soll. Der Einsatz der Elektro-Lkw wird wissenschaftlich begleitet. weiterlesen…

Blick in die Zukunft – „Strommarkt 2.0 – flexibel, sicher, effizient“

10. Trialog zur Energiewende von ESYS und Humboldt-Viadrina

Der steigende Anteil Erneuerbarer Energien (EE) prägt das Stromsystem. Derzeit decken die Erneuerbaren 36 Prozent des Stromverbrauchs – 2030 sollen es 65 sein. Um die volatile EE-Einspeisung ausgleichen zu können, müssen große Kraftwerke künftig flexibel betrieben werden, es braucht Lang- und Kurzzeitspeicher und neue Modelle für einen stärker angebotsorientierten Stromverbrauch. Doch auch im Wärme- und Verkehrssektor müssen die CO2-Emissionen sinken. Das kann gelingen, wenn regenerativ erzeugter Strom auch zum Heizen und Fahren genutzt wird. Dafür ist unser System bisher jedoch nicht ausgelegt. Strom-, Wärme- und Verkehrssektor funktionierten bisher weitestgehend unabhängig voneinander. Außerdem kann Strom nicht zu den gleichen Bedingungen gehandelt werden wie etwa Benzin oder Erdgas – Themen de 10. Energiewende-Trialogs von HUMBOLDT-VIADRINA Governance Platform und dem Akademienprojekt „Energiesysteme der Zukunft“ am 23.10.2018. weiterlesen…

FGEÖR zieht um ans Weltethos-Institut

Neuer Titel: „Finanzen und Wirtschaft“

Am 15.10.2018 wurde die bisherige Forschungsgruppe Ethisch-Ökologisches Rating (FGEÖR) an der Frankfurter Universität als neuer Bestandteil dem Weltethos-Institut an der Universität Tübingen angegliedert. Sie trägt dort den Namen „Weltethos-Forschungsgruppe Finanzen und Wirtschaft“ und wird die 25jährige Arbeit der FGEÖR fortführen. weiterlesen…