Grenzüberschreitende Erneuerbare-Energien-Auktionen

„Gleiches Spiel, unterschiedliche Regeln“

Die regulatorischen Rahmenbedingungen für Windenergie-Projekte unterscheiden sich von Land zu Land deutlich. Das kann die Gestehungskosten von Windstrom in der Europäischen Union stärker beeinflussen als Unterschiede im Winddargebot. Das sollte bei grenzüberschreitenden Erneuerbare-Energien-Auktionen künftig berücksichtigt werden. Dieses ist unter anderem Ergebnis einer Studie von Agora Energiewende vom 22.10.2018, die sich damit auseinandergesetzt hat, welche Faktoren für den Erfolg grenzüberschreitender EE-Projekte maßgeblich sind. weiterlesen…

E-Scooter bald in Deutschland erlaubt?

Nur Zulassung fehlt noch – Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung in Beratung

Tretroller-Start-ups sammeln Millionen ein und halten Einzug in die Großstädte der USA und Europas. So bietet in Wien zusätzlich zu den US-Firmen Lime und Bird seit dem 14.10.2018 auch das Berliner Start-Up Tier Mobility elektrische Tretroller („Kick-Scooter“ oder „E-Floater“) an. In Deutschland kann sich das nötige Gesetz noch bis Mitte 2019 verzögern, wie bizzenergy am 24.10.2018 berichtete. Bisher sind hierzulande nur die „Segways“ über eine Spezialverordnung im öffentlichen Verkehr erlaubt, nicht aber die E-Tretroller. Das soll sich nun ändern, dauert aber. weiterlesen…

Exxon an „langjährigem betrügerischen Plan“ beteiligt

New York verklagt Ölriesen wegen Täuschung von Aktionären über Klimawandel

Die New Yorker Generalstaatsanwaltschaft hat – schreibt John Schwartz in der New York Times – am 24.10.2018 nach mehr als drei Jahre langen Ermittlungen Klage gegen Exxon Mobil erhoben, mit dem Vorwurf, das Unternehmen habe Investoren und Aktionäre betrogen, indem es das für sein Geschäft bedrohliche Risiko des Klimawandels heruntergespielt habe. weiterlesen…

Edelmetallfrei, aber so aktiv wie Platin

Neues System könnte leistungsfähige Katalysatoren verbilligen

Als Katalysator für die Sauerstoffreduktion, die zum Beispiel in Brennstoffzellen oder Metall-Luft-Batterien ausschlaggebend ist, setzt die Industrie bisher Platinlegierungen ein. Das teure und seltene Metall setzt der Produktion enge Grenzen. Forscher der Ruhr-Universität Bochum (RUB) und des Max-Planck-Instituts für Eisenforschung haben jetzt eine aus fünf Elementen bestehende Legierung entdeckt, die edelmetallfrei und genauso aktiv ist wie Platin. Sie berichteten im Journal Advanced Energy Materials vom 21.10.2018. weiterlesen…

Mega-Projekt für Power-to-Gas

Gasunie, TenneT und Thyssengas steigen in konkrete Planung für grüne Sektorkopplung ein

Der Netzbetreiber TenneT, die Fernleitungsnetzbetreiber Gasunie Deutschland und Thyssengas wollen bei der Kopplung von Strom- und Gasnetzen für die Energiewende gemeinsame Sache machen: Die drei planen einer Medienmitteilung vom 16.10.2018 folgend in Niedersachsen den Bau der mit 100 Megawatt aktuell größten deutschen Power-to-Gas-Pilotanlage. weiterlesen…

Unterschätzte langfristige Relevanz von Gas

EWI und The Gas Value Chain Company legen Papier vor

Gasmoleküle als Energieträger werden auch für umfangreiche Elektrifizierungsszenarien entscheidend sein, während eine breitere Nutzung von Gas die deutschen Dekarbonisierungsziele weniger drastisch und kostengünstiger erreicht, wie ein neues Papier der ewi Energy Research & Scenarios gGmbH und der The Gas Value Chain Company GmbH über die unterschätzte langfristige Relevanz von Gas im dekarbonisierenden deutschen Energiebereich zeigt. weiterlesen…

EU-Aus für Ex-und-Hopp-Plastik

EU-Parlament stimmt in Straßburg für Verbot – bis 2021(!)

Das EU-Parlament hat in Straßburg mit 571 zu 53 Stimmen für ein Verbot von Wegwerf-Artikeln aus Kunststoff gestimmt – wie SWR-Korrespondent Stephan Ueberbach vom ARD-Studio Brüssel auf tagesschau.de berichtet. Das Zurückdrängen des Plastikmülls soll die Meere schützen – und die Gesundheit der Menschen. 30 Millionen Tonnen Plastikabfälle landen jedes Jahr im Meer. Auf den Ozeanen treiben 140 Millionen Tonnen, ein ganzer Kontinent aus Müll. weiterlesen…

Neuer Nanokatalysator zur Wasserstoffgewinnung

E-Fuel bald billiger?

Forscher aus Cordoba, Madrid und Moskau haben möglicherweise eine wichtige Entdeckung gemacht: Wasserstoffproduktion mit Licht unter Einwirkung von Katalysatoren mit Ruthenium-Nanopartikeln. Allerdings war einem Artikel auf Phys.org zufolge Rafael Luque (ebenfaklls Cordoba) an der russischen Universität der Völkerfreundschaft in Moskau (RUDN) der erste, der mit Ruthenium-Nanopartikel-Katalysatoren unter dem Einfluss von sichtbarem Licht und UV-Strahlung Wasserstoff herstellte. In Zukunft können solche Katalysatoren für die großtechnische Herstellung von Wasserstoffkraftstoff unter dem Einfluss von Sonnenlicht eingesetzt werden. Die Ergebnisse der Studie wurden in Applied Catalysis B: Environmental publiziert. weiterlesen…

BWE: „Stillstand in Berlin“

Windbranche schlägt bessere Teilhabe der Kommunen vor

Die Bundespolitik trete seit einem Jahr weitgehend auf der Stelle, kritisiert der Bundesverband Windenergie (BWE) in einer Medienmitteilung vom 23.10.2018. Die Umsetzung der wichtigen nach vorne gerichteten Vereinbarungen aus dem Koalitionsvertrag – deren Kern das Ziel 65% Erneuerbare Energien bis 2030 darstellt – ist noch nicht im Ansatz zu erkennen. Dem bereits 2017 anerkannten Fadenriß im Zubau ab 2019 wurde bisher nicht entgegengewirkt. Die Branche fordert die Politik auf zu handeln. Gleichzeitig unterbreitet der BWE konkrete Vorschläge um die Akzeptanz zu sichern und die Einsatzmöglichkeiten der preiswerten Windenergie zu verbreitern. weiterlesen…

BUND wirft RWE Falschaussage vor

Hambacher Wald: Neue Studien belegen Irreführung von RWE

Einen Tag vor dem Besuch der Kohle-Kommission im Rheinischen Braunkohlenrevier hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) neue Studien zur energiewirtschaftlichen Notwendigkeit des Tagebaus Hambach und den Auswirkungen verschiedener Klimaschutzszenarien auf den Hambacher Wald vorgelegt. Nach diesen aktuellen Untersuchungen kann der Tagebau einer entsprechenden Medienmitteilung vom 23.10.2018 zufolge noch bis zu seinem geregelten Auslaufen fortgeführt werden, ohne weitere Bäume zu fällen. Damit widerspricht der BUND den RWE-Aussagen, wonach der wertvolle Wald auf jeden Fall verloren sei. weiterlesen…