Westwinde auf der Südhalbkugel als Treiber des frühen nacheiszeitlichen CO2-Anstiegs in der Atmosphäre
Der frühe Teil des letzten Eisrückgangs ist gekennzeichnet durch einen atmosphärischen CO2-Anstieg von ~40 ppm in zwei abrupten Phasen. Die zugrundeliegenden Mechanismen, die diese Erhöhungen vorantreiben, sind nach wie vor Gegenstand intensiver Diskussionen. Forscher um Laurie Menviel, Universität New South Wales und Macquarie University in Sydney, Australien, reproduzierten (und publizierten das in Nature Communications) jetzt erfolgreich die Veränderungen von CO2, ?13C*) und ?14C, wie sie in Paläo-Daten**) aus der Zeit des Heinrich-Stadial 1 (HS1 – Heinrich-Ereignis 1) enthalten sind. Sie zeigen, dass der Anstieg von HS1-CO2 durch eine verstärkte Auftriebskraft der kohlenstoffreichen Tiefen- und Zwischengewässer des Südlichen Ozeans erklärt werden kann, die aus der verstärkten Strömung des Südlichen Ozeans und den Westwinden der südlichen Halbkugel (SH) resultiert. weiterlesen…