Klimagrenzen: UBA fordert höhere Spritpreise und Tempolimit
Studie schon vor Regierungspaket abgeschlossen
Um die in Paris bei COP21 beschlossenen (aber gefährdeten) Klimagrenzen doch noch einzuhalten, fordert eine (bis Anfang Dezember 2019) interne Studie des Umweltbundesamts (UBA) unter dem Titel „Kein Grund zur Lücke“ drastische Veränderungen, vor allem im Verkehr: Privilegien etwa für Dienstwagen müssten gestrichen werden, Diesel müsse deutlich mehr kosten (70 ct mehr Steuern bis 2030) und auf Autobahnen ein Tempolimit (120 kmh) eingeführt, auch die Pendlerpauschale müsse abgeschafft werden – schreibt Michael Bauchmüller, Süddeutsche Zeitung. Die Bundesregierung war offenbar schon seit Sommer in Besitz und Kenntnis der Studie – vor Verabschiedung des Klimapakets. Die Maßnahmen gehen weit über das Klimapaket der Regierung hinaus. weiterlesen…
Solarenergie, Erdwärme oder Photovoltaik – welche Form der Energieversorgung eignet sich am besten für die Gemeinde? Vertreter kleinerer Gemeinden sehen sich einer Unmenge an Informationen gegenüber, die die bestehende Unsicherheit vielfach noch vergrößert. Ein neuartiges Online-Tool von Fraunhofer (
Um eine Stromerzeugungslücke infolge des Atom- und Kohleausstiegs zu vermeiden, müssten Photovoltaik- und Speicherkapazitäten deutlich stärker ausgebaut werden, mahnt der
Wie kann der Ausstieg aus fossilen Energieträgern global gerecht gestaltet werden? Oder geraten insbesondere Entwicklungsländer in Schieflage, weil es ihnen an finanziellen und technologischen Mitteln für eine Energiewende mangelt? Ein neuer Policy Brief des
Der Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Peter Altmaier, hielt am 26. November 2019 vor dem Deutschen Bundestag in Berlin eine
Die Europäische Union sieht sich gerne als Vorreiter in Sachen Energiewende und Klimaschutz. Doch stimmt das, und was für Ziele strebt das mächtige Staatenbündnis an? Energieunion, Grüner Deal, Ziele für die Jahre 2020, 2030 und 2050 – viele Begriffe schwirren durch die politische Debatte um mehr Klimaschutz und Energiewende in Europa.
Erst die Abstandsregeln und nun sollen sich Windparkbetreiber auch noch an den Kosten für den Netzausbau beteiligen. Neue Gesetzesentwürfe aus dem Wirtschaftsministerium könnten die Windenergiebranche endgültig ruinieren.
Ein pauschaler Mindestabstand von 1000 Meter von Windkraftanlagen zu Wohngebäuden würde den weiteren Ausbau von Windenergie praktisch komplett zum Erliegen bringen. De facto wäre kein weiterer Zubau mehr möglich. Bundesländer und Gemeinden wären von dem Mindestabstand unterschiedlich stark betroffen. Dies ist das Ergebnis einer Datenanalyse, die Wissenschaftler des
Das BMBF setzt die Förderung für „Energiesysteme der Zukunft“ (ESYS) über 2020 hinaus fort – diese Zusage machte Ministerialdirigent Volker Rieke im Rahmen der diesjährigen
Die Stromerzeugung verursacht weltweit die meisten klimaschädlichen Treibhausgase. Um die globale Erwärmung deutlich unter 2°C zu halten, muss daher der Energiesektor CO2-neutral werden. Mehrere Wege führen zu diesem Ziel, und jede Entscheidung hat ihre Umweltauswirkungen – etwa Luft- und Wasserverschmutzung, veränderte Landnutzung oder Wasserbedarf. Erstmals hat jetzt ein internationales Forscherteam unter der Leitung des