Kuhlmann: „Jamaika kann die Energiewende besser machen“

dena-Chef über mögliche schwarz-gelb-grüne Klimapolitik

Im Interview mit der Welt sieht der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Energie-Agentur, Andreas Kuhlmann, durchaus Chancen für eine schwarz-gelb-grüne Klimapolitik – wenn es denn zur Jamaika-Koalition kommen wird. Denn das gegenwärtige System von Abgaben und Umlagen sei innovationsfeindlich, viel zu kompliziert und setze die falschen Akzente. „Wenn wir den ökonomischen Rahmen nicht innovationsfreundlicher gestalten, machen wir Deutschland zu einem Energiewendemuseum“, so Kuhlmann. weiterlesen…

Bund soll 100 Millionen jährlich für Lausitz zahlen

Agora Energiewende präsentiert Konzept für Lausitz-Strukturfonds

So schlägt es das am 19.10.2017 in Cottbus vorgestellte Papier „Eine Zukunft für die Lausitz“ vor. Es wurde von Agora Energiewende als Ergebnis intensiver Gespräche mit Vertretern von Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft in der Lausitz erarbeitet. Jeder der vier Bereiche soll 25 Millionen Euro im Jahr bekommen. Die Entscheidungen über die konkrete Verwendung der Gelder sollen regionale Vertretern aus den jeweiligen Bereichen treffen. weiterlesen…

Öko-Alternative zur Wasserkraft


Strom mit Elastomerfolien erzeugen

Mit rund 33 Prozent ist Wasser noch immer der bedeutendste erneuerbare Energieträger Bayerns, wie der Energie-Atlas Bayern zeigt. Doch vor allem konventionelle Kleinstwasserkraftwerke mit überschaubarem Ertrag sind umstritten – sie greifen in das Ökosystem ein. Wie das Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC am 02.10.2017 mitteilt, arbeiten Fraunhofer-Forscher an einer umweltschonenden Alternative: Neuartige Elastomermaterialien sollen künftig die mechanische Energie von Wasserströmungen in kleinen Flüssen direkt in elektrische Energie umwandeln. weiterlesen…

Europäische Ökostrom-Richtlinie kontraproduktiv


Vorschlag der EU-Kommission bremst die Energiewende in der EU

Die EU-Richtlinie für erneuerbare Energien (EERL) war sehr erfolgreich. Grundlage dafür war die Freiheit der EU-Mitgliedstaaten, das für sie am besten geeignete Instrument zur Finanzierung der erneuerbaren Energien zu wählen. Dennoch möchte die EU-Kommission die Mitgliedsstaaten zwingen, nur noch Ausschreibungssysteme zu nutzen und schlägt weitere einschränkende Kriterien für die Ökostrompolitik vor. Jetzt ist in der Reihe WISO-Diskurs der Frierich-Ebert-Stiftung eine kritische Stellungnahme von Uwe Nestle zur europäischen Energiepolitik erschienen. weiterlesen…

BEE: Einspeisevorrang für Erneuerbare Energien erhalten


Nur damit sind die klimapolitischen Ziele auf europäischer Ebene zu erreichen

Auf der Agenda des informellen Treffens der europäischen Energieminister in Brüssel am 20.09.2017 standen u.a. Abregelungsreihenfolge und Kompensation der Erneuerbaren-Kraftwerke sowie der Einspeisevorrang für Erneuerbare Energien. Für die grundsätzliche Beibehaltung des Einspeisevorrangs hätten sich – laut Bundesverband für Erneuerbare Energien e.V. – sowohl die Europäische Kommission als auch große Teile des Europäischen Parlaments ausgesprochen. weiterlesen…

Durch CO2-Steuer Haushalte entlasten


Energiesteuer mit CO2-Komponente plus Rückverteilung schafft Fairness auf dem Wärmemarkt

Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) hat am 18.09.2017 einen Vorschlag für eine CO2-Bepreisung im Wärmemarkt vorgestellt. „Bislang gibt es im Wärmemarkt nicht die richtigen Anreize, moderne Technologien und Erneuerbare Energie einzusetzen, da die Kosten für eine Entsorgung der Emissionen in der Atmosphäre nach wie vor nicht beim Anlagenbetrieb anfallen, sondern stillschweigend vergesellschaftet werden. Derzeit werden sogar wieder mehr Ölheizungen installiert. Dabei werden die gesetzten Emissionsminderungsziele der Bundesregierung nicht erreicht und das Potenzial des Wärmesektors weit unterschätzt“, kritisiert BEE-Geschäftsführer Peter Röttgen. weiterlesen…

Damit die Energiewende in Deutschland ein Erfolgsprojekt bleibt

Greenpeace Energy zur Bundestagswahl 2017: Zehn energiepolitische Forderungen an die kommende Bundesregierung

Die Energiewende in Deutschland befindet sich an einem wichtigen und kritischen Punkt. Greenpeace Energy stellte deshalb am 15.09.2017 – wenige Tage vor der Bundestagswahl – zehn energiepolitische Forderungen an die kommende Bundesregierung auf, die aus Sicht des Ökostromanbieters entscheidend sind für den weiteren Umbau der Energiewirtschaft in Deutschland. weiterlesen…

E-Mobilität kritisch gesehen

Ist das Tesla Modell 3 wirklich unser Weg in eine nachhaltige Zukunft?

Mit freundlicher Genehmigung von and , Energiewende-Team

Autohersteller sollten die Nachrichten dieses Monats anschauen – und die Nachrichten, die noch kommen werden – und diese als Aufruf zum Handeln für eine kühnere Verkehrsvision verstehen. Traditionelle Motoren sind Auslaufmodelle, aber es reicht nicht, Benzin einfach durch Strom zu ersetzen. Eliot Metzger und Alyssa Fischer erläutern. weiterlesen…

Qualität der Stromversorgung 2016 weiterhin auf hohem Niveau

Homann: „Deutsche Stromversorgung sehr zuverlässig“

Auch im Jahr 2016 blieb die Zuverlässigkeit der Stromversorgung weiterhin sehr hoch. Die durchschnittliche Unterbrechungsdauer je angeschlossenem Letztverbraucher lag im Jahr 2016 bei 12,80 Minuten. Das teilte die Bundesnetzagentur am 11.09.2017 mit. „Die Stromversorgungsqualität in Deutschland ist seit Jahren auf einem konstant hohen Niveau“, erläutert Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. „Ursache für den geringen Anstieg ist diesmal ein leicht erhöhter Zuwachs an Versorgungsunterbrechungen in der Mittelspannungsebene. Dagegen hat die Energiewende mit einer zunehmend dezentralen Erzeugung von Strom keine negativen Auswirkungen“, so Homann weiter. weiterlesen…