Grüne wollen Ende des Verbrennungsmotors

Klimaschutzgesetz gefordert

Die Bundesregierung soll im Rahmen eines nationalen Klimaschutzgesetzes den Klimaschutz rechtlich verbindlich verankern. Außerdem sollen jährliche Minderungsziele für die unterschiedlichen Emissionssektoren festgelegt und der Ausstieg aus der Nutzung fossiler Verbrennungsmotoren im Straßenverkehr eingeleitet werden, fordert die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen in einem Antrag (18/8877), wie der parlamentseigene Dienst heute im Bundestag meldet. weiterlesen…

Internationale Zusammenarbeit für Klimatechnologien mit neuem Schub

BMWi überträgt Geschäfte der Kontaktstelle

BMWi - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur ZukunftZur Intensivierung der internationalen Zusammenarbeit für Technologien, die für den Klimaschutz und Klimawandel relevant sind, hat das BMWi zum 29. Juni die HEAT GmbH beauftragt, die Geschäfte der Kontaktstelle für derartige Kooperationen zu übernehmen. Die Kontaktstelle (National Designated Entity – NDE) ist Teil des sogenannten Technologiemechanismus der Klimarahmenkonvention. Davon sind mittlerweile 149 weltweit eingerichtet. weiterlesen…

Eine österreichische Lanze für die Bioenergie

Ihre Nutzung schützt Klima und Umwelt – Ein Drittel des Primärenergiebedarfs mit naturverträglicher Biomasse decken

Eine Lanze für die Bioenergie bricht – wen wundert’s? – der Österreichische Biomasse-Verband. Infolge der Abkehr von fossilen Energieträgern steige der Bedarf an klimafreundlichen Holzprodukten und Bioenergie. Mit der Bioenergie-Nutzung könne gleichzeitig Erneuerbare Energie bereitgestellt, CO2 eingespart und damit die heimischen Ökosysteme geschützt werden. Unter der Prämisse der nachhaltigen, naturverträglichen und umweltschonenden Nutzung sind EU-weit große Potenziale zum forcierten Einsatz von Holz und Holzbrennstoffen vorhanden – so eine Medien-Mitteilung aus Wien. weiterlesen…

Info-Plattform zu Klimaschutz und Energie im Südwesten gestartet

Vier Kompetenzzentren der KEA unterstützen Kommunen und Unternehmen

Kommunen und Unternehmen im Südwesten können sich künftig kostenfrei über Energieeffizienz und Energieerzeugung informieren sowie zahlreiche Unterstützungsangebote in Anspruch nehmen. Dafür sorgen die im vergangenen Jahr neu gegründeten Kompetenzzentren der KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg. Sie sind seit dem 09.06.2016 mit einer neuen Internetpräsenz erreichbar. Die Experten der neuen Kompetenzzentren widmen sich zunächst den Themen „Kommunaler Klimaschutz“, „Energiemanagement“, „Contracting“ und „Wärmenetze“. Kommunale und betriebliche Entscheidungsträger profitieren von einer hersteller- und produktunabhängigen Impulsberatung, fundierten Informationsmaterialien und vielen Netzwerk- und Qualifizierungsveranstaltungen. weiterlesen…

Unehrliche Diskussion um Kosten und Netze

Energiewende rückwärts

Windgeneratoren bei Baruth, Mark - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft, 20160402„Das Bundeskabinett hat am 08.06.2016 nicht einfach die EEG-Reform beschlossen, sondern das vorläufige Ende von Deutschlands Vorreiterrolle als Energiewende-Land“, so Franziska Buch auf umweltinstitut.org. Gegen den massiven Widerstand von BürgerInnen und Umweltverbänden bremse die Regierung den Ausbau der Erneuerbaren Energien massiv aus. Die Entscheidung bedeute auch: „Bestandsgarantie für schmutzige Kohlekraftwerke. Und wieder zeigt sich: Die vollmundigen Erklärungen beim Pariser Klimagipfel waren nur leere Worthülsen.“ weiterlesen…

„Historischer Sieg der jungen Generation“

Mehr Klimaschutz: US-Aktivisten vor Gericht erfolgreich

Die amerikanische Kinder- und Jugendorganisation Our Children’s Trust überzieht US-Bundesstaaten mit Klagen für mehr Klimaschutz. Vor dem obersten Gericht Massachusetts bekamen sie nun Recht: Die Umweltbehörde muss Emissionsgrenzen einführen, berichtet energiezukunft. Die Begründung von Our Children’s Trust für die Klagen ist denkbar einfach: Die Regierungen der US-Bundesstaaten tun zu wenig für den Klimaschutz und verletzen damit das Recht zukünftiger Generationen auf eine lebenswerte Zukunft.
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Klimawandel zwischen Rhein und Ruhr

Klimaanpassung in NRW: Daten und Hintergründe

Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) hat ein Fachinformationssystem (FIS Klimaanpassung) zur Klimafolgenanpassung veröffentlicht. Es liefert hilfreiche Daten zur frühzeitigen Abschätzung der Anfälligkeit verschiedener Bereiche gegenüber dem Klimawandel und zur Ableitung geeigneter Anpassungsmaßnahmen an die Folgen des Klimawandels. weiterlesen…

„Kein Kahlschlag bei der Windenergie!“

Grüne Energieminister fordern konsequenten Ausbau von Erneuerbaren Energien und Stromleitungen

Grünes Licht für Windenergie - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft, für SolarifyEinen Tag vor der Sonder-Ministerpäsidentenkonferenz zum EEG in Berlin forderten die grünen EnergieministerInnen und Senatoren der Länder in einer gemeinsamen Presseerklärung die Bundesregierung auf, an dem im Jahr 2014 vereinbarten Kompromiss festzuhalten, jährlich 2.500 Megawatt Windenergie an Land plus Repowering zuzubauen.

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Bundesregierung reist klimaneutral

UBA löscht Gutschriften für Treibhausgasemissionen

Regierungsflugzeug Airbus - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyDie Bundesregierung wird die Klimawirkungen der notwendigen Dienstreisen ihrer Beschäftigten für die laufende Legislaturperiode (2014-2017) ausgleichen, teilte das BMUB mit – die Klimawirkung der Dienstreisen werden durch Einsparungen von Emissionen an anderer Stelle kompensiert, indem Emissionsminderungs-Gutschriften aus anspruchsvollen Klimaschutzprojekten erworben werden. weiterlesen…

Germanwatch: G7 starten COP21-Umsetzung, aber zu vage

Fortschritte bei Verständigung auf Klimaschutzpläne und Abbau fossiler Subventionen, aber fehlende Konkretisierung – SDGs spielten u.a. kaum Rolle

Germanwatch begrüßt in einer Pressemitteilung die ersten Schritte zur Umsetzung des Pariser Klimaabkommens, auf die sich die G7-Länder beim am 27.05.2016 zu Ende gegangenen Treffen im japanischen Ise-Shima geeinigt haben – vor allem, dass das Abkommen schnellstmöglich ratifiziert werden soll, damit es noch 2016 in Kraft treten kann. Im Jahr nach den wegweisenden klimapolitischen Beschlüssen von Schloss Elmau und Paris blieben die Umsetzungspläne aber zu vage, kritisiert die Umwelt- und Entwicklungsorganisation. weiterlesen…