SOLARIFY

Archiv: Trump


Wenn man sich selbst Ziele steckt und kann sie nicht erreichen, ist das ein großes Problem“

Klaus Töpfer, Ex-UNEP-Direktor und Bundesumweltminister a.D., ist überzeugt, dass die deutschen Klimaziele nicht mehr erreicht werden können – niemand glaube diesbezüglich mehr an Wunder. Angesichts des fortschreitenden Klimawandels verlangte Töpfer weltweite Zusammenarbeit gegen den Klimawandel. Im Berliner RBB-Inforadio kritisierte Töpfer die Bundesregierung für ihre zögerliche Politik und nannte als Hauptprobleme Verkehr und Kohle-Verstromung.


Brutaler Kahlschlag zugunsten von Militärausgaben – Kongress muss zustimmen

Am 16.03.2017 stellte US-Präsident Donald Trump unter dem wenig überraschenden Slogan „America First“ seinen ersten Budgetvorschlag ins Netz. Doch das Motto scheint nicht für den Schutz von Gesundheit, Umwelt und Klima zu gelten. Trump setzt bei der US-Umweltbehörde EPA – und nicht nur da: auch bei der Entwicklungshilfe – massiv den Rotstift an. Vor allem Klimaschutzmaßnahmen sind betroffen. Protest regt sich – wie u.a. der Deutschlandfunk berichtet.


US-Klimaexperten beruhigen Ängste

Von Nicole Sagener auf EURACTIV.de

Das Konzept der globalen Erwärmung ist von und für die Chinesen erfunden worden. So sah es Donald Trump bereits 2012 – und auch damals bekundete er seine Meinung schon gern via Twitter. Viereinhalb Jahre später bereitet der Mann, an dessen Präsidentschaft damals kaum jemand ernsthaft glaubte, vielen Menschen in den USA wie auch in Europa Kopfzerbrechen. Doch das Wachstum der Erneuerbaren Energien könne er nicht stoppen, meinen Experten. Denn Trump habe Wirtschaft, Staaten und Städte gegen sich.

Wanka warnt wegen Trump


„Bei US-Forschungspolitik aufpassen!“

Nach dem gewaltigen Echo des Frauen-Marsches mit 470.000 Teilnehmerinnen in Washington organisieren Forscher den Protest gegen Donald Trumps Regierung: Sie wollen die (nicht nur) in ihren Augen drohenden Beschränkungen und Behinderungen der amerikanischen Wissenschaftslandschaft anprangern (siehe: solarify.eu/wissenschaftler-anti-trump-protest). Auch Forschungsministerin Wanka ist besorgt, dass die bewährte Zusammenarbeit der Wissenschaftler auf beiden Seiten des Atlantik massiv Schaden nehmen könnte.


Lesehinweis auf National Geographic: Protestmarsch für April geplant

Wenige Minuten nach Trumps Amtsantritt – das Foto auf der Website des Weißen Hauses zeigt ihn im Wahlkampf (!) – wurden alle klimwandel-relevanten Inhalte von whitehouse.gov gelöscht. Damit beginnen Laura Parker und Craig Welch am 27.01.2017 ihren Artikel (englisches Original: „3 Things You Need to Know About the Science Rebellion Against Trump“) über den wachsenden Protest von Wissenschaftlern gegen das Vorgehen der Regierung Trump in National Geographic (NG).


500 Millionen für den Grünen Klimafonds

Wie der Guardian laut Euractiv berichtete, hat Barack Obama seinem Nachfolger Trump drei Tage vor seinem Ausscheiden aus dem Amt noch eine Festlegung angedeihen lassen: In letzter Minute überwies er eine zweite Tranche von 500 Millionen Dollar an den Grünen Klimafonds, um die Zukunft des Pariser Klimaabkommens COP21 zu sichern.

Betroffene gehen voran

cop22-logoEin nicht erwartetes Ergebnis des Weltklimagipfels: 48 Staaten haben eine Initiative unterzeichnet, nach der sie ihre Energieversorgung komplett auf Erneuerbare Energien umstellen climate-vulnarable-forum-cvf-logowollen. Die meisten der Fossil-Aussteiger gehören zur Koalition besonders Betroffener, die sich im zusammengeschlossen haben. Der SPIEGEL: „Die Tagung endet euphorisch.“


„Forscher und Intellektuelle wie Judith Butler und Andy Markovits reagierten mit Schock auf Trumps Sieg“

Der Standard - logoEinige Wissenschaftler – vom österreichischen Standard zum Trump-Sieg befragt – hätten „erst gar nicht versucht, ihr Entsetzen zu verbergen“. Sie seien „alle schockiert und im wahrsten Sinne des Wortes sprachlos“, habe beispielsweise angelika-amon-foto-ki-mit-eduAngelika Amon, österreichische Krebsforscherin am Massachusetts Institute of Technology (MIT), wissen lassen. Doch ihr Forschungsgebiet gelte „an sich als unantastbar“. Ganz anders sei das bei Themen wie Klimawandel und Energieforschung – schreiben Peter Illetschko, Christine Tragler und Lisa Mayr in einem hervorragenden Artikel im Standard.

IASS-Führung zu Trump


Klimaschutz und Nachhaltigkeitsziele gefährdet – Stellungnahme zum Ausgang der US-Präsidentschaftswahlen

mark-lawrence-patrizia-nanz-ortwin-renn-foto-iassIn einer gemeinsamen Erklärung brachten Mark Lawrence, Patrizia Nanz und Ortwin Renn, die wissenschaftlichen Direktoren des IASS (Institute for Advanced Sustainability Studies) in Potsdam, ihre Sorge zum Ausdruck, dass der Wahlsieg von Donald Trump den weltweiten Klimaschutz und die Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen gefährdet.


USA werden Kampf gegen Klimawandel bremsen

srf-logoBei den Delegierten des Klimagipfels in Marrakesch herrscht nach Trumps Wahl Krisenstimmung, berichtet das Schweizer Radio und Fernsehen auf seiner Webseite. cop22-eroeffnung-screenshot-unfccc-cloud-streamworld-deTrumps Wahl wird als „worst case“ gesehen. Denn der gewählte Präsident hält den Klimawandel für eine „Fiktion“. Trump könnte als schlechtes Vorbild weltweit Maßnahmen gegen den Klimawandel bremsen.