Unschmeichelhafte Rettung

SolarWorld verzeichnet in ihrem nach handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften (HGB) aufgestellten Einzelabschluss einen ungeprüften Fehlbetrag, der nicht durch Eigenkapital abgedeckt ist. Dieser belief sich zum 31. Dezember 2012 (unter Vorbehalt) auf 38 Millionen Euro. Das Konzernergebnis von Zinsen und Steuern (EBIT) sank 2012 auf minus 492,4 Millionen Euro (2011: -243,9 Mio. €. Das Konzernergebnis sank 2012 auf minus 476,9 Millionen Euro (2011: -307,1 Mio. €). So eine vorab bekanntgegebene Ad-hoc-Mitteilung. weiterlesen…

Nachhaltigkeit: 41 Prozent der Gesetze durchgefallen

Der Parlamentarische Beirat für nachhaltige Entwicklung des Bundestages (PBNE) hat in der Zeit vom 01.03.2010 bis 31.01.2013 insgesamt 602 Regierungsvorhaben auf Nachhaltigkeit überprüft. Davon wurden rund 59 Prozent der Gesetze als nachhaltigkeits-relevant eingestuft und knapp 41 Prozent als nicht nachhaltigkeits-relevant angesehen. Das geht aus dem Arbeitsbericht des PBNE in der 17. Wahlperiode (17/13064) hervor, den das Gremium Mitte April vorgelegt hat weiterlesen…

Umlage für Gebäudesanierung gefordert

Der ehemalige Chef des Wuppertal-Instituts, Peter Hennicke, plädiert für eine minimale Umlage auf den Energiepreis, um das Tempo bei der energetischen Sanierung so zu beschleunigen, dass die deutschen Klimaziele erreichbar werden. Laut Hennicke gibt zwei Gründe dafür, dass es keine funktionierende Eiffzienzpolitik gibt: “Einer ist die fehlende Prozessverantwortlichkeit für die Erreichung der gesellschaftlich vereinbarten Energiesparziele. Der zweite Punkt ist, dass es genau wie bei der Markteinführung der erneuerbaren Energien verbindliche Markteintrittsbedingungen für die Techniken der Energieeffizienz braucht.” weiterlesen…

Ex-Wuppertal-Chef fordert mehr Effizienz

Natürlicher Widerspruch – die Energiewende scheitert: Es geht zu wenig um Effizienz. Wenn die Energiewende gelingen soll, müssen die Ziele der Einsparpolitik verpflichtend und der Ausbau erneuerbarer Energien weiter vorangetrieben werden, sagt Peter Hennicke in einem Artikel der ZEIT. Wenn der Begriff Energiewende fällt, denken die meisten erst einmal an ihr Geld: steigende Strompreise, höhere Mieten durch Luxusmodernisierung, teurere Energiesparlampen. Was viele dabei übersehen: Energiewende heißt im Kern Energie sparen. Und damit auch Geld. Wer nicht nachhaltig produziert und konsumiert, verschwendet im Übermaß Energie und Geld. Die Energiewende ist entscheidend für die Stabilisierung der Energiekosten und dafür, dass Deutschland ökologisch modernisiert wird. Neue Geschäftsfelder können erschlossen und mehr Arbeitsplätze geschaffen werden, Deutschland wird wettbewerbsfähiger und weniger von Energieimporten abhängig. Die wirtschaftliche Entwicklung kann drastisch vom Energieverbrauch entkoppelt werden. Um erfolgreich zu sein, muss der Prozess allerdings gesteuert werden: Die Energiesparpolitik muss die selbst gesteckten, ambitionierten Einsparziele der Energiewende ernst nehmen und sie effizienter umsetzen. weiterlesen…

Erstes Treffen der PV-Forscher

In Berlin trafen sich am 29.04.2013 mehr als hundert Solarforscher der Innovationsallianz Photovoltaik und tauschten sich über den Stand ihrer Forschungs- und Entwicklungsvorhaben aus. Getreu dem Titel „Solare Spitzenforschung in Deutschland“ kamen die Wissenschaftler von Forschungs- und Entwicklungsabteilungen führender Solarunternehmen und renommierter Forschungsinstitute zu einem ersten Statustreffen zusammen. Sie haben sich 2010 in einer Innovationsallianz Photovoltaik zusammengeschlossen und werden mit über 100 Millionen Euro vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. weiterlesen…

PV-Speicher: Alles neu macht der Mai

Wer im eigenen Haus eine Photovoltaik-Anlage mit einem Batteriespeichersystem einrichtet oder eine vorhandene Solarstrom-Anlage umrüstet, erhält finanzielle Hilfe. Ab dem 1. Mai stellt die staatliche Förderbank KfW einen zinsgünstigen Kredit bereit. Darüber hinaus gewährt das Bundesumweltministerium einen Tilgungszuschuss in Höhe von 30 Prozent der Kosten für das Solar-Speichersystem. Förderfähig sind Anlagen, die maximal 30 Kilowatt Peak leisten. weiterlesen…

Einigung im Windmessen-Streit

Die Messegesellschaften in Hamburg und Husum haben gemeinsam eine Branchenlösung zur Gestaltung von Windmessen in Deutschland erarbeitet. Ab September 2014 werden sie gemeinsam alle zwei Jahre die internationale Leitmesse der Windindustrie in Hamburg veranstalten.
Ab September 2015 wird es darüber hinaus eine in den ungeraden Jahren stattfindende und gemeinsam ausgerichtete nationale Windmesse in Husum geben. Eine entsprechende Vereinbarung haben die beiden Geschäftsführer Bernd Aufderheide, Hamburg Messe und Congress, und Peter Becker, Messe Husum und Congress, heute in Rendsburg unterzeichnet. weiterlesen…

CSP-Strom 2-3 Ct. wertvoller als PV?

Solarthermische Kraftwerke mit Flüssigsalzspeichern bieten einen zusätzlichen Wert, der allerdings von mehreren Faktoren abhängt und schwierig zu bestimmen ist: Die National Renewable Energy Laboratories (NREL) des US-Energieministeriums haben eine Studie veröffentlicht, die den Wert von Strom berechnet, der von solarthermischen Kraftwerke (CSP) mit thermischen Energiespeichern in Kaliforniens Stromnetz eingespeist werden kann. weiterlesen…