Nachfrage nach Rohstoffen wird sinken


McKinsey-Studie: Neue Technologien wirken weltweit

Laut einer am 23.02.2017 veröffentlichten Studie des McKinsey Global Institute (MGI) wird schon in knapp 20 Jahren die Nachfrage nach Erdöl, Kohle und Eisenerz ihren Höhepunkt erreichen. Der Energieverbrauch wird sinken, die Energieproduktivität steigen. Treiber dafür sind Digitalisierung, Elektromobilität und geringere Kosten für Erneuerbare Energien. weiterlesen…

Gesetzesrang für Klimaschutz


CO2-Emissionen sollen sinken

Der schleswig-holsteinische Landtag hat am 24.02.2017 ein Energiewende- und Klimaschutzgesetz beschlossen. Damit soll der CO2-Ausstoß bis 2020 im Vergleich zu 1990 um 40 Prozent und bis 2050 um 80 bis 95 Prozent Prozent gesenkt werden. Zudem soll der Anteil von Wärme aus Erneuerbaren Energien erhöht werden. Das Gesetz stieß auf Kritik seitens der Oppositionsparteien. SPD-Fraktionschef Ralf Stegner bezeichnete das Gesetz als “Meilenstein für unser Bundesland”. weiterlesen…

Woher stammt mein Strom?


Zwei Drittel der Deutschen fordern ehrliche Stromkennzeichnung

AKW Cruas, Rhone mit spielendem Kind auf dem Kühlturm - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyAtom, Kohle oder Ökostrom? 62 Prozent der Verbraucher wollen wissen, welchen Energiemix ihr Versorger liefert. Zwei Drittel erwarten, dass sie Anbieter und Tarife anhand der gesetzlichen Stromkennzeichnung transparent vergleichen können. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Marktforschungsinstituts YouGov unter 2030 Bundesbürgern hervor. Die gesetzlichen Vorschriften zur Strom-Etikettierung sind in die Kritik geraten, da Versorger deutlich weniger Kohle- und Atomstrom in ihrem Energiemix angeben müssen, als sie für ihre Kunden einkaufen. weiterlesen…

Greenpeace-Report: No Return to Normal


Japanische Regierung will Evakuierungszone um den havarierten Atomreaktor von Fukushima aufheben

Damit gefährdet die Regierung die Menschen, die ab kommenden Monat zurück in ihre verstrahlten Häuser ziehen sollen. Das ist das Ergebnis von tausenden Messungen, die Greenpeace-Aktivisten im November 2016 in Iitate in der Präfektur Fukushima vorgenommen haben. Dabei wurden erstmals verschieden Messmethoden miteinander kombiniert. Die japanische Regierung unterstützt mit dem geplanten Ende der Evakuierung den Betreiber des AKW Tepco, der dann keine Entschädigung mehr an die betroffene Bevölkerung zahlen muss. Mit Pressemitteilung vom 21.02.2017 stellt Greenpeace den Report No Return To Normal vor. weiterlesen…

Erneuerbar, digital und dezentral


Smart Renewables-Konferenz: Über Energiegesetze, Startups und Zukunft der Energieriesen

Eine “Verjüngungskur für Dinosaurier der Energiewirtschaft”, sah Nicole Weinhold (Erneuerbare Energien) in der BDEW-Konferenz “Smart Renewables 2017” in Berlin vom 22. bis 23.02.2017. Zu Beginn sah Kanzleramtsminister Altmaier (CDU) den Klimaschutzplan 2050 noch keineswegs unverändert in Kraft. Die politische Entscheidung für den BMUB-Plan sei nur deshalb zustande gekommen, weil er als Chef BK allen Beteiligten zugesichert habe, dass nach der Wahl darüber noch einmal diskutiert werde. Keineswegs sei ausgemacht, dass es bei den aktuellen Sektorzielen bleibe, so Altmaier. weiterlesen…

Umweltleistung von Produkten und Organisationen korrekt messen


Zwei Positionspapiere mit Ideen für die EU-Kommission

Das Expertengremium für das europäische Gemeinschaftssystem für Umweltmanagement und Umweltbetriebsprüfung (EMAS) – legte in zwei Positionspapieren an die EU-Kommission Ideen vor, wie EMAS für die Glaubwürdigkeit und Kommunikation des Umweltfußabdrucks genutzt werden kann. weiterlesen…

Die Energiewende auf einen Blick


Aktuelle Daten und Grafiken rund um Stromerzeugung, Verkehr und Klimaschutz

Wie weit ist die Energiewende in Deutschland und wohin steuert sie? Eine Antwort mit den relevanten Daten und anschaulichen Grafiken liefert ab 23.02.2017 ein sogenanntes Dashboard auf www.energiewendebeschleunigen.de, der gemeinsamen Webseite von WWF und LichtBlick. Das Dashboard ähnelt einem digitalen Armaturenbrett im Auto oder Flugzeug. Auf einen Blick sieht man hier zum Beispiel den aktuellen Stand der deutschen Treibhausgasemissionen, den tagesaktuellen Strommix oder die Zahl der deutschen Windkraft- oder Photovoltaikanlagen. weiterlesen…

Warum Deutschland eine europäische Energiewende braucht


Vom nationalen Alleingang zum europäischen Projekt

Die deutsche Energiewende ist in ihrem Ursprung ein rein nationales Projekt und wird nur erfolgreich sein, wenn mit den europäischen Nachbarn kooperiert wird. Als die Bundesregierung die Umstrukturierung des deutschen Energiesystems beschloss, tat sie das ohne Rücksicht auf die möglichen Auswirkungen der Energiewende auf unsere europäischen Nachbarn. Mit der Frage “Warum Deutschland eine europäische Energiewende braucht” setzt sich Rebecca Bertram, Referentin „Europäische Energiewende“ bei der Heinrich Böll-Stiftung am 20.02.2017 auseinander.
weiterlesen…

CCU und CCS-Workshop


“Kreisläufe schließen, Klima schützen”

Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Behörden, Gewerkschaften und NGOs haben am 21. und 22.02.2017 in Berlin im Rahmen eines Workshops diskutiert, wie sich CO2 abscheiden, als Rohstoff nutzen und speichern lässt. Die Senkung von CO2-Emissionen ließe sich beschleunigen, wenn es gelingt, CO2 von einem Abfall- zu einem Rohstoff zu machen und überschüssige Mengen dauerhaft im tiefen Untergrund zu lagern. weiterlesen…

DIW: Sozialverträglichen Kohleausstieg planen – ab sofort


Kohleausstieg:

Vorhandene ostdeutsche Braunkohletagebaue reichen bis zum Ausstieg aus – Handlungsbedarf bei langfristiger Finanzierung und Strukturwandel in der Region

DIW LogoWill Deutschland seinen Klimaschutzverpflichtungen gerecht werden, muss es sich Schritt für Schritt von der Braunkohleverstromung, der CO2-intensivsten Art der Stromproduktion, verabschieden. Der Ausstieg aus der Braunkohle muss frühzeitig eingeleitet und sorgfältig geplant sein. Eine Studie von Energieexperten des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) zeigt, dass die Braunkohlemengen in den bereits genehmigten ost- und mitteldeutschen Tagebauen ausreichen, um eine Stromerzeugung zu ermöglichen im Einklang mit Deutschlands Klimazielen bis zum Jahr 2030, das teilt die DIW-Presseabteilung am 09.02.2017 mit. weiterlesen…