Kritik an Vision E-Fuels

Synthetische Kraftstoffe laut SPIEGEL nicht bezahlbar

Einen entscheidenden Haken an der Idee vom klimafreundlichen Sprit hat (der freie) SPIEGEL-Autor Ralph Diermann entdeckt – zuerst sind es die Kosten und der geringe Wirkungsgrad der Elektrolyseure. Dann im angeblich unerfüllbaren Wunsch, für die Herstellung synthetischer Treibstoffe ausschließlich Strom aus Erneuerbaren Energieträgern bereit zu stellen: schließlich entspreche die generell für die Wasserstoffherstellung nötige Strommenge mit etwa 500 TWh dem gesamten Jahresbedarf der Republik. weiterlesen…

1,1 Milliarden Menschen ohne Zugang zu elektrischer Energie

IEA-Untersuchung: EE-Anteil auf mehr als ein Drittel gestiegen

Die Internationale Energieagentur (IEA) hat eine Untersuchung darüber vorgelegt, welchen Zugang zu Elektrizität unterschiedliche Teile der Weltbevölkerung hat. Der Report Energy Access Outlook: from Poverty to Prosperity zeichnet die Situation in 140 Ländern nach: 2016 waren rund 1,1 Milliarden Menschen ohne Zugang zu elektrischer Energie – 2000 waren es noch 1,6 Milliarden. weiterlesen…

EU-Länder durchlöchern Klimaschutz

Effort-Sharing-Verordnung“ mit vielen Schlupflöchern

Die sogenannte „Sicherheitsreserve“, mit der weniger wohlhabende EU-Staaten dabei unterstützt werden sollen, ihre CO2-Ziele in den Bereichen Transport, Gebäudebau und Landwirtschaft zu erreichen, wird nur für Staaten verfügbar sein, die vorzeitig ihre Einsparungsziele für 2030 erfüllen, meldete Euractiv. Am 13.10.2017 hat der EU-Umwelt-Ministerrat seine gemeinsame Position zum sogenannten „Effort Sharing“ festgelegt. weiterlesen…

Bund soll 100 Millionen jährlich für Lausitz zahlen

Agora Energiewende präsentiert Konzept für Lausitz-Strukturfonds

So schlägt es das am 19.10.2017 in Cottbus vorgestellte Papier „Eine Zukunft für die Lausitz“ vor. Es wurde von Agora Energiewende als Ergebnis intensiver Gespräche mit Vertretern von Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft in der Lausitz erarbeitet. Jeder der vier Bereiche soll 25 Millionen Euro im Jahr bekommen. Die Entscheidungen über die konkrete Verwendung der Gelder sollen regionale Vertretern aus den jeweiligen Bereichen treffen. weiterlesen…

„Neue Bundesregierung muss Kohleausstieg beschließen“

Zivilgesellschaft fordert Sofortprogramm für Klimaschutz 2020

63 Landeskirchen, Umwelt- und Entwicklungsverbände haben ein Klimaschutz-Sofortprogramm mit konkreten Maßnahmen vorgelegt, um das Klimaziel bis 2020 zu erreichen und 40 Prozent weniger Treibhausgase als 1990 auszustoßen. Darüber hinaus fordern die zivilgesellschaftlichen Organisationen Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), WWF Deutschland und Deutscher Naturschutzring (DNR) in einer gemeinsamen Pressemitteilung, jetzt die klimapolitischen Weichen für die Folgejahre richtig zu stellen. weiterlesen…

DIW-Modell für bessere EE-Integration

Für langfristiges Gelingen der Energiewende

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) stellte soeben ein Modell vor, um bereits jetzt starke Anreize für Investitionen in Wind- und Solaranlagen zu geben, die sich in der langen Frist gut und kostengünstig in das Stromsystem integrieren werden. Das vorgeschlagene Marktwertmodell baut auf dem existierenden Förderrahmen auf, berücksichtigt aber zusätzlich den künftigen Marktwert des produzierten Stroms. weiterlesen…

Energetische Sanierung sozialverträglich gestalten

Deutsche Umwelthilfe und Deutscher Mieterbund mit Hintergrundpapier für mehr Klimaschutz in Gebäuden

Bei der Motivation und Umsetzung einer energetischen Sanierung spielt die Wirtschaftlichkeit eine wichtige Rolle – die Frage also, ob sich eine Sanierung für den Besitzer finanziell lohnt oder nicht. Darauf gibt es keine einfache Antwort, denn ob und wann eine energetische Sanierung sich rechnet, hängt von vielen Faktoren ab. Der deutsche Mieterbund (DMB) und die Deutsche Umwelthilfe (DUH) fordern von einer neuen Bundesregierung massive Anstrengungen für mehr Klimaschutz zu sozialverträglichen Bedingungen im Gebäudebereich und legen dafür ein Hintergrundpapier mit einem „6-Punkte-Sofortprogramm für sozialverträglichen Klimaschutz im Gebäude“ vor. weiterlesen…

E-Wende nur mit synthetischen Kraftstoffen

Prognos-Studie: Designer-Fuels dringend notwendig

Das Klimaschutzziel ist nur mit CO2-neutralen flüssigen Kraft- und Brennstoffen (E- oder Designer Fuels) zu erreichen. Diese können künftig zu bezahlbaren Kosten produziert werden. Das geht aus der noch unveröffentlichten Prognos-Studie „Status und Perspektiven flüssiger Energieträger in der Energiewende“ hervor, von der eben erste Ergebnisse bekannt wurden. weiterlesen…

DIW: Biokohle – Potenziale und Kosten

Klimaschutz für den Großraum Berlin

Mit Hilfe der sogenannten hydrothermalen Karbonisierung (HTC, s.a. solarify.eu/brenngas-aus-biokohle) kann Biomasse in Biokohle (auch HTC-Kohle genannt) umgewandelt werden. Die eignet sich sowohl zur Einzelverbrennung in Blockheizkraftwerken als auch zur Mitverbrennung in konventionellen Kohlekraftwerken. In ihrer Studie „Klimaschutz durch Biokohle: Potenziale und Kosten für den Großraum Berlin“ haben Jakob Medick, Isabel Teichmann und Claudia Kemfert vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW-Berlin), das Treibhausgas-Vermeidungspotenzial und die dazugehörigen Kosten berechnet, wenn Laub und Grasschnitt aus dem Großraum Berlin für die Herstellung von HTC-Kohle genutzt würden. weiterlesen…

„Verhandeln und Handeln verbinden“


Hendricks zu COP23: Weltklimakonferenz erwartet zu 25.000 Teilnehmer

Die Weltklimakonferenz COP23 in Bonn im November wird einer BMUB-Medienmitteilung zufolge die größte zwischenstaatliche Konferenz, die es in Deutschland je gegeben hat. Erwartet werden bis zu 25.000 Teilnehmende aus allen Ländern der Welt, dazu rund 500 Nichtregierungsorganisationen und mehr als 1.000 Journalisten. Die Präsidentschaft der Konferenz hat Fidschi inne, Deutschland unterstützt als technischer Gastgeber. weiterlesen…