Jamaika-Trio pro CO2-Abgabe

„Klimaschutz muss zu den zentralen Themen der kommenden Legislaturperiode gehören“

Effiziente Klimaschutzpolitik sei „keine Frage von Partei­­zugehörigkeit sondern eine der zentralen Herausforderungen unserer Zeit“, so die Bundestagsabgeordneten, Kerstin Andreae, Bündnis 90/Die Grünen, Christoph Hoffmann, (ab 24.10.2017), FDP und Armin Schuster, CDU, in einer Medienmitteilung. Dort heißt es, sie seien „als parteiübergreifendes Trio dem Verein für eine nationale CO2-Abgabe bei­getreten, um sich gemeinsam für eine Öffnungsklausel im anstehenden Koalitionsvertrag zu wirksameren ökonomischen Instrumenten der CO2-Bepreisung einzusetzen, die über den Europäischen Emissionshandel in seiner jetzigen Form hinausgehen“. weiterlesen…

Baupause statt Blaupause

Fragen und Antworten zu europäischen AKW – Hendricks bittet britischen Kollegen um Abwarten der UVP für Hinkley Point C

Erkenntnisse der Bundesregierung bezüglich (real existierender oder geplanter) AKW in Nachbarländern sind Gegenstand einer Antwort (18/13542) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (18/13371) zur europäischen Atompolitik- so der parlamentseigene Pressedienst „heute im bundestag“. Darin gibt die Bundesregierung unter anderem Auskunft über den Austausch mit den belgischen Behörden in Zusammenhang mit Betriebsstärken der belgischen AKW Doel und Tihange („immer ausreichend“) und über Mängel in den schweizerischen Meiler-Veteranen Beznau und Leibstadt. Thema ist auch die nachzuholende grenzüberschreitende Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) für Hinkley Point C. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hat ihren britischen Kollegen darum gebeten, die Bauarbeiten bis zum Abschluss dieser UVP zu unterbrechen. (hib/SCR) weiterlesen…

Forderungen an neue Regierung

„Wissenschaft und Forschung als Fundament unserer Zukunft“

„Duale Ausbildung und betriebliche Weiterbildung stärken!“, „F&E-Mittel auf 3,5 % des BIP steigern!“ und „Hochschulsystemausbau um Qualitätsoffensive ergänzen!“ Drei Forderungen und Vorschläge eines Positionspapiers, das die Max-Planck-Gesellschaft gemeinsam mit 21 weiteren Organisationen und Verbänden aus Wissenschaft und Industrie als Empfehlungen zur Forschungspolitik an die künftigen Regierungskoalition gerichtet hat. (Titel: Stellungnahme aus Wissenschaft und Wirtschaft – © MPG ) weiterlesen…

Andere Rohstoffpolitik nötig


Vor der Alternativen Rohstoffwoche fordert ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis konkrete Fortschritte im Koalitionsvertrag

Die deutsche Rohstoffpolitik muss grundsätzlich reformiert werden, wenn sie global gerecht und ökologisch tragbar werden soll. Dies fordert, wie Germanwatch am 10.10.2017 mitteilt, ein breites Bündnis von Menschenrechts-, Umwelt- und Entwicklungsorganisationen, die sich im Arbeitskreis (AK) Rohstoffe zusammengeschlossen haben. Anlässlich der dritten Alternativen Rohstoffwoche (16. – 22.10.2017) formulieren die Organisationen – Eckpunkte, die nach ihrer Ansicht in den neuen Koalitionsvertrag gehören. weiterlesen…

Fernreise-Trend: Höher, schneller, weiter


Warum in die Ferne reisen, wenn hoch­interessante und wunder­schöne Reiseziele direkt vor unserer Haustür liegen?

Nach seiner Herbstwanderung quer durch die Dolomiten empfiehlt Joschua Katz auf der Meinungsseite von energiezukunft auch in Deutschland und Europa wunderbare Reiseziele zu entdecken – und gleichzeitig Klima und Umwelt zu schonen. – Joschua Katz studierte Wirtschaftswissenschaften an TU- und FU Berlin (M.Sc.) und arbeitet seit 2015 in der Redaktion von energiezukunft. weiterlesen…

VW jetzt auch noch im CO2-Zwielicht


Vorwürfe aus internen Quellen wg. Spritverbrauchs

Trotz Absatzsteigerung in den USA („Amerikas Absatzkönig im September“) erneut schlechte Schlagzeilen (und Nachrichten) für Volkswagen: „VW: Erst Stickoxid-Betrug, jetzt CO2-Schummeleien?“ titelte Wallstreet-Online, „Abgasskandal kostet Volkswagen 2,5 Milliarden mehr“ das Finance Magazin, und die Überschrift auf T-Online-Nachrichten lautete: „VW-Mitarbeiter sollten Messwerte verschleiern“. Wie immer drastisch BILD: „Abgas-Skandal – Die geheime Schmutz-Liste von VW“. Es ist höchstwahrscheinlich, das weiterlesen…

Seltene Erden als Metalle unserer Zeit

Postfossil und digital

Die sogenannten Seltenen Erden begegnen uns, ohne dass wir das bemerken, auf Schritt und Tritt. Denn von der Kommunikationstechnologie bis zur Energietechnik gestalten wir mit ihnen unseren modernen Alltag. Der zehnte Band der Reihe Stoffgeschichten aus dem oekom verlag, „Seltene Erden. Umkämpfte Rohstoffe des Hightech-Zeitalters“ (erscheint am 02.11.17), informiert über Geschichte, Verwendung und Bedeutung von Neodym, Europium & Co. weiterlesen…

MIT-Mathematiker warnt vor Massensterben

Bis 2100 können Ozeane genügend Kohlenstoff für ein Massensterben von Arten in kommenden Jahrtausenden aufgenommen haben

Daniel Rothman, Professor für Geophysik am Massachusetts Institute of Technologie (MIT), hat zu berechnen versucht, wie sich weiter steigende CO2-Werte auf die Artenvielfalt der Erde auswirken werden. Rothman sieht eine Katastrophen-Schwelle, andere nennen das einen Kippschalter, der nicht überschritten werden dürfe – andernfalls drohe das nächste Massensterben in weniger als 100 Jahren. In seinem Essay, veröffentlicht am 29.09.2017 im Wissenschafts-Journal Science Advances, definiert Rothman zwei besonders gefährliche Szenarien: weiterlesen…

Noch 330 Jahre Tagebaufolgen

Streit um Rückstellungen – RWE Power AG mit Gutachten

Die RWE AG hat der für Bergbau und Energie in NRW zuständigen Bezirksregierung Arnsberg drei externe Gutachten zu den Rückstellungen für die Langzeitfolgen des Braunkohlenbergbaus im Rheinischen Revier vorgelegt. Darin steht, dass die durch Tagebaue im Bereich der Wasserwirtschaft verursachten Schäden, wie trocken gefallene Feuchtgebiete, verunreinigte Trinkwasservorräte oder abgesunkene Grundwasserspiegel, noch bis 2350 zu spüren sein werden. Die Rücklagen von RWE dafür werden angezweifelt. weiterlesen…