Förderfreier PV-Park preisgekrönt

Anesco weiht erste britische PV-Anlage ohne Subventionen ein

Das neue Solarkraftwerk hört auf einen prosaischen Namen: „Lehmhügel“ (Clayhill) heißt der 10-MW-PV-Park in der Nähe von Flitwick in der südenglischen Grafschaft Bedfordshire wörtlich übersetzt. Das Besondere daran: er soll sich – einer Medienmitteilung zufolge – ohne staatliche Förderung finanzieren. Dafür ist die Freiflächenanlage mit einem 6-MW-Speichersystem kombiniert und erwartet Extrazahlungen für Dienstleistungen im nationalen Stromnetz. Großbritannien bietet durch eine nationale CO2-Steuer günstigere Standortbedingungen als Deutschland. weiterlesen…

EuGH verhandelt Hinkley Point C

Teuerstes AKW der Welt – Steuerzahler löhnen – Urteil Mitte 2018

Vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg hat am 05.10.2017 die Verhandlung über die Klage Österreichs und Luxemburgs (T-356/15) gegen die britischen Staatsbeihilfen für den Neubau des umstrittenen Atomkraftwerks Hinkley Point C begonnen. In einer sogenannten Nichtigkeitsklage wenden sich die beiden Länder gegen die Genehmigung der Subventionen durch die EU-Kommission. Gleichzeitig klagt auch der Ökoenergieanbieter Greenpeace Energy (siehe solarify.eu/hinkley-point-c-wieder-vor-eugh). Mit einem Urteil wird erst Mitte 2018 gerechnet. weiterlesen…

„Wir sind das Volt!“


Bis 2023 230 „energetische Millionen“ investieren

Die noch jungen Berliner Stadtwerke haben mit Solgans wie „Wir sind das Volt!“, „Power to the people“ und „100 % Haltung – 0 % Spaltung“ eine viel beachtete Werbekampagne für ihren Strom aus Erneuerbaren Energien gestartet. Man habe – so eine Medienmitteilung – bereits Ökostrom-Kapazitäten für 24.000 Haushalte aufgebaut. Damit könnten 28.500 Tonnen Kohlendioxid-Emissionen vermieden werden. weiterlesen…

Wuppertal-Institut: Deutliche Beschleunigung notwendig


Dekarbonisierung europäischer Energiesysteme

„Die Dekarbonisierung von Energiesystemen erfordert einen starken Strukturwandel“, so eine Medienmitteilung des Wuppertal-Instituts. In dem Artikel „Tracking sectoral progress in the deep decarbonisation of energy systems in Europe“ schlagen die Autorinnen und Autoren „eine Methodik vor, um die Dekarbonisierung der Energiesysteme in der Europäischen Union weiter zu verfolgen. Darüber hinaus werden die Dekarbonisierungsraten in der Elektrizitäts-, Wohn-, Transport- und Industriebranche analysiert“. weiterlesen…

Monopolkommission: Netzausbaukosten begrenzen


Sondergutachten schlägt erzeugerseitiges regionales Netzentgelt für EE-Anlagen vor

Um die Treibhausgas-Reduktionsziele zu erreichen, sollte das europäische Emissionshandelssystem gestärkt werden, indem weitere Sektoren einbezogen werden – so eine Medienmitteilung derMonopolkommission, Außerdem fordert das Sondergutachten Energie 2017 – Gezielt vorgehen, Stückwerk vermeiden Anpassungen bei der Konzessionsvergabe für den Netzbetrieb, um die Verbraucher zu entlasten. weiterlesen…

Viel mehr CO2 als befürchtet

Guardian: „Kohlendioxid-Emissionen aus sich erwärmenden Böden könnten katastrophale Rückkopplungseffekte auslösen“

Eine über 26 Jahre im Harvard-Forest durchgeführte Studie belegt erstmals, dass natürliche biologische Faktoren zu einem potenziell unaufhaltsamen weiteren Anstieg der Temperaturen führen können – wenn die Erderwärmung einen gewissen Punkt überschreitet (Kippschalter). Forscher erhitzten einige der Waldflächen mit unterirdischen Kabeln bis 5° C über dem normalen Niveau, und ließen den Rest zur Kontrolle unbeheizt. Der britische Guardian publizierte die Ergebnisse. weiterlesen…

Bundesnetzagentur startet erste KWK-Ausschreibung

Homann: „Werden Erkenntnisse aus den EE-Ausschreibungen anwenden“

Die Bundesnetzagentur hat heute laut einer Medienmitteilung die erste Ausschreibungsrunde für Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen für den Gebotstermin 01.12.2017 eröffnet. Mit der Novellierung des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG) und dem Erlass der Schaltungsbeschreibung hat der Gesetzgeber auch die Förderung für KWK-Anlagen mit einer elektrischen Leistung im Anlagensegment von mehr als 1 bis einschließlich 50 Megawatt auf Ausschreibungen umgestellt. weiterlesen…

Am Fuß der Zugspitze kracht es am häufigsten

Bei Kiel gibt es die wenigsten Gewitter

Xavier hat es jüngst wieder demonstriert: Sturm, Hagel und Starkregen verursachen jedes Jahr deutschlandweit durchschnittlich zwei Milliarden Euro Schaden. Forscher am Institut für Meteorologie und Klimaforschung (IMK) des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) haben untersucht, wo es am häufigsten blitzt und donnert. Nicht im Norden, wie Xavier nahelegen könnte, sondern ganz im Gegenteil. weiterlesen…

NO2-Grenzwerte in Berlin ständig überschritten


Konkrete Daten aus dem IASS

In Berlin werden derzeit regelmäßig die EU-Grenzwerte für Konzentrationen von Stickstoffdioxid (NO2) überschritten. Wie würde sich die Luftqualität in der Stadt verändern, wenn Diesel-PKW geltende Emissionsstandards einhielten? Forscher des Instituts für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS) haben dazu in einer neuen in den Environmental Research Letters publizierten Studie konkrete Daten vorgelegt. weiterlesen…

Worauf es für die deutsche Politik beim Energiepaket der EU ankommt


Strategievermerk der Heinrich-Böll-Stiftung nach der Bundestagswahl

Nach der Bundestagswahl wird die weitere Ausrichtung der deutschen Energiewende Thema der Koalitionsverhandlungen sein. Doch wenn Deutschland sein Energiesystem bis 2050 grundlegend transformieren will, geht das nur mit den europäischen Nachbarn. Denn ein europaweit verknüpftes Stromnetz senkt die Kosten der Integration von erneuerbaren Energien und erleichtert es, Flexibilitätspotentiale zu erschließen. Auch im Bereich der Energieeffizienz braucht es für Produktstandards Entscheidungen auf EU-Ebene. Und letztlich kann nur eine EU-weite Klimaschutzanstrengung einen angemessenen Beitrag zur Umsetzung des Pariser Klimaabkommens leisten. Katharina Umpfenbach von der Heinrich-Böll-Stiftung hat einen Strategievermerk zu den Koalitionsverhandlungen geschrieben. weiterlesen…