Experten fordern naturschonenden EE-Ausbau

Mit Windkraft und Dach-PV 2040 allein Eigenbedarf decken

Wie sich Konflikte zwischen dem Ausbau der erneuerbaren Energien einerseits und dem Landschafts- und Naturschutz andererseits vermeiden lassen, war am 24.02.2021 Thema eines öffentlichen Fachgesprächs im Bundestagsausschuss für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, schreibt der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag. In der von der Ausschussvorsitzenden Sylvia Kotting-Uhl (Bündnis 90/Die Grünen) geleiteten Sitzung sprach sich die Mehrheit der geladenen Fachleute dafür aus, das Potenzial von Windkraft und Photovoltaik verstärkt zu nutzen. Hingegen wurde die Nutzung von Bioenergie und Wasserkraft kritisch gesehen. weiterlesen…

enervis untersucht förderfreie Erneuerbare Energien und erwartet Erholung

Bericht: „Status Quo: Marktparität von PV und Onshore Wind in Europa“

2020 wurden rund 12 Gigawatt Erneuerbare Energien-Projekte ohne Förderung angekündigt. Aus diesem Anlass hat das energiewirtschaftliche Beratungsunternehmen enervis einen Bericht zum Status Quo der Marktparität von PV und Onshore-Wind in 25 europäischen Ländern veröffentlicht – so eine Medienmitteilung. weiterlesen…

„HydrOB“ H2-Campus Oberhausen gestartet

Projekt will Wasserstofftechnologien zügig in Industrie, Handwerk und Haushalten zur Anwendung bringen

Grüner Wasserstoff ist eine Schlüsseltechnologie auf dem Weg zur Klimaneutralität. CO2-frei erzeugter Wasserstoff ist vieles: Energieträger, Speichermedium für Strom, Rohstoff für die Industrie und emissionsfreier Treibstoff. Doch seine großflächige Anwendung steht noch aus. Der Wasserstoff-Campus „HydrOB“ will einer Medienmitteilung aus dem Fraunhofer UMSICHT vom 23.02.2021 folgend Wasserstofftechnologien in Großindustrie, Handwerk sogar bis in private Haushalte bringen. Die Projektpartner sind breit aufgestellt. Sie stammen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Kommune. weiterlesen…

Katar plant neues Solarprogramm

Qatar Petroleum baut zudem weltgrößtes LNG-Projekt und liefert 10.000. Heliumladung

Qatar Petroleum (QP) beabsichtigt einer Medienmitteilung zufolge, bis 2030 ein 4-GW-Portfolio für erneuerbare Energien aufzubauen. QP entwickelt derzeit ein 800-MW-Solarsystem. Der Plan ist Teil der im Januar angekündigten Nachhaltigkeitsstrategie 2030 des Unternehmens. Der staatliche Energieversorger Qatar General Electricity & Water Corporation (Kahramaa) einem Team aus Marubeni und Total den Auftrag über die Entwicklung des ersten Solarphotovoltaikprojekts (PV) des Landes im Wert von 1,7 Mrd. QR (467 Mio. USD) erteilt – so die Ghorfa (Arabisch-deutsche Industrie- und Handelskammer). weiterlesen…

Folgen der Abschaltung des AKW Brokdorf und des HKW Moorburg

Wahrscheinlich nicht systemrelevant – Entschädigungen Geschäftsgeheimnis

Ob die in diesem Jahr abzuschaltenden Kraftwerke Brokdorf und Moorburg Einfluss auf den Bedarf an Netzreserven haben, werde bis zum März ermittelt. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung (19/25995) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion hervor (19/25462 – „Abschaltung des Kraftwerks Moorburg“). Bisher sei allerdings noch kein norddeutsches Kraftwerk als systemrelevant eingestuft und habe deshalb nicht stillgelegt werden können, bzw. sei in die Systemreserve eingeordnet worden. Welche Zuschläge Vattenfall für die Abschaltung des 2015 in Betrieb genommenen Steinkohlekraftwerks Moorburg erhalten habe, sei als Geschäftsgeheimnis zu behandeln und werde daher nicht veröffentlicht. (Foto: Das AKW Brokdorf geht am 31.12.2021 vom Netz – © WolfBlur auf pixabay)weiterlesen…

Dezentrale Wasserstofferzeugung essenziell für Energiewende

dena richtet Plattform für dezentrale Wasserstoffprojekte ein

Grüner Wasserstoff ersetzt zunehmend fossile Energieträger in Prozessen und Anwendungen, dient als klimaneutraler Energiespeicher. Diese Vorteile können aber nicht nur im großen Maßstab, in zentralen Mega- oder Gigawattanlagen, genutzt werden, die bislang im Fokus der Öffentlichkeit stehen. Daher richtet sich jetzt der Blick auch auf kleinere, dezentrale Einheiten. Um Potenziale von erneuerbarem Wasserstoff bei Erzeugung, Speicherung und Verwendung zu heben, richtet die dena jetzt eine Plattform für dezentrale Wasserstoffprojekte ein. weiterlesen…

Gute Vorsätze fürs neue Jahr

E.ON Energieatlas: Jeder fünfte will nachhaltiger leben und Energie sparen

18,4 Prozent der Befragten möchten umweltbewusster leben, so das Resultat des E.ON-Regional-Rankings zu nachhaltigen Vorsätzen: Im Länder-Vergleich liegt Schleswig-Holstein vorne. Wenn die Weihnachtszeit vorüber ist, lenken alle den Blick aufs neue Jahr. Welche Ziele haben wir uns für die Zukunft vorgenommen? Und was möchten wir an unserer Lebensweise vielleicht ändern? Einer aktuellen Civey-Umfrage im Auftrag des Energieanbieters E.ON zufolge haben aktuell knapp sechs von zehn Deutschen (57,7 Prozent) gute Vorsätze für 2021. Themen wie Nachhaltigkeit und Energiesparen spielen dabei inzwischen eine große Rolle. weiterlesen…

Gebäudeisolierung und Emissionsvermeidung

Fördermittel des energetischen Sanierungsprogramms

Die Bundesregierung informierte in ihrer Antwort (19/26011) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (19/25728) unter dem Titel „Wirksamkeit der Fördermittel im Gebäudebereich für den Klimaschutz“ über die 2018, 2019 und 2020 abgerufenen Fördermittel für energieeffizientes Bauen und die dadurch vermiedenen CO2-Emissionen. Laut dem parlamentseigenen Pressedienst heute im bundestag beträgt das Kreditvolumen 2020 insgesamt rund 19,1 Millionen Euro, in den beiden Vorjahren habe es bei etwa 7,6 Millionen Euro gelegen. weiterlesen…

EU verschwendet Hunderte Millionen Steuergelder für gescheiterte Gasprojekte

NGO: Einfluss der Unternehmen für fossile Brennstoffe im Fokus

In weniger als einem Jahrzehnt hat die Europäische Union 440 Millionen Euro für Gaspipelines ausgegeben, die entweder nie fertiggestellt wurden oder wahrscheinlich scheitern werden, so eine neue Analyse der Nichtregierungsorganisation Global Wittness. Jeder einzelne Cent dieses Geldes sei in Projekte geflossen, die von mächtigen Unternehmen der fossilen Energiewirtschaft unterstützt würden, die Einfluss darauf hätten, wie dieses Geld ausgegeben werde. weiterlesen…

Neuartiges Getriebe macht E-Autos leistungsfähiger, effizienter und billiger

Erfindung eines Doktoranden

Der Anteil der Elektrofahrzeuge auf unseren Straßen nimmt zu, von kleineren Stadtfahrzeugen bis hin zu größeren Limousinen und SUVs. Allerdings steht die E-Mobilität noch vor einer Reihe von Herausforderungen: ob es sich um Fahrzeuge handelt, die auf steilen Straßen fahren, um Sportwagen, die schnell Höchstgeschwindigkeiten erreichen müssen, oder um Fahrzeuge, die einen Anhänger oder Wohnwagen ziehen müssen. Gemeinsam mit dem deutschen Hightech-Konzern Bosch hat der Doktorand Caiyang Wei ein automatisches Getriebesystem für Elektroautos entwickelt, das eine optimale Balance zwischen Effizienz und Leistung gewährleistet und gleichzeitig die Gesamtkosten für Hersteller und Nutzer senken kann. Wei verteidigte kürzlich seine Dissertation an der Technischen Universität Eindhoven (TU/e) (Grafik: Erklärung des neuen Getriebes „CVT4EV“ – © tue.nl). weiterlesen…