Australiens Premier Morrison zeigt kein Interesse an Klimaschutz

Mehr als 250 Forscher richten Klima-Appell an Regierung

Angesichts der anhaltenden Buschbrände spitzt sich der Konflikt zwischen Wissenschaft und Politik in Australien zu. Mehr als 250 Forscher rufen die Regierung öffentlich dazu auf, „die Treibhausgasemissionen dringend zu reduzieren und sich konstruktiv an internationalen Vereinbarungen zur Verringerung der globalen Emissionen zu beteiligen“. Die Wissenschaftler weisen auf den Zusammenhang zwischen der fortschreitenden Erderwärmung und der verheerenden Feuer hin und warnen davor, die Situation werde sich künftig noch verschärfen, falls der Ausstoß der Klimagase wie Kohlendioxid nicht drastisch nach unten gehe. Thomas Hummel dazu in der Süddeutschen Zeitung vom 02.02.2020. weiterlesen…

Wiederbelebung der EU-Solarindustrie gefordert – Wind: Flaute

Umfassende PV-Industriestrategie im Zuge des „Green Deals“ der EU-Kommission muss her

Wind und Sonne - Foto © Agentur Zukunft für SolarifyDas Fraunhofer-ISE hat gemeinsam mit Solarpower Europe, Eurec, 17 nationalen Photovoltaik-Verbänden und 10 weiteren Forschungsinstituten einen Brief an Mitglieder der EU-Kommission geschickt. Darin drängen sie auf Strategien für einen Wiederaufbau der Solarindustrie in Europa. Beim Photovoltaik-Zubau wurden 2019 vier Gigawatt knapp verfehlt. Beim Wind herrscht weiter Flaute: 40.000 Arbeitsplätze wurden schon gestrichen. weiterlesen…

Nur 2% Anteil am weltweiten CO2-Ausstoß – Klimaschutz sinnlos?

Irreführendes „Argument“

CO2-Ausstoß, Rauch und Wasserdampf im Nordwesten Berlins - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyJüngst ist unter anderen wieder häufiger das (klimaskeptische) Argument aufgetaucht, weil Deutschland nur rund zwei Prozent des weltweiten CO2-Ausstoßes verursache, habe es wenig Sinn, wenn die Deutschen allein für den Klimaschutz aktiv würden. In Wirklichkeit gehört Deutschland zu den Top Ten der weltgrößten CO2-Verursacher – umso mehr beim Pro-Kopf-Ausstoß. (Siehe: klimafakten.de). weiterlesen…

„Der Selbstbetrug der Bürger wird immer absurder“

Umweltexperte Rainer Grießhammer über Rollenkonflikte, effizienten Klimaschutz und die vielen Vorzüge eines Tempolimits

Zeitungen - Foto © Agentur Zukunft für SolarifyDen Müll zu trennen, Energiesparlampen zu nutzen und im Bioladen einzukaufen, macht einen noch nicht zum Klimaschützer, sagt der renommierte Umweltexperte Rainer Grießhammer. Im Interview erklärt er, wo die Bürger wirklich viel Kohlendioxid einsparen können und an welchen Stellschrauben die Politik dringend drehen muss, wenn die Klimakatastrophe noch verhindert werden soll. – Joachim Wille im Gespräch mit Rainer Grießhammer. weiterlesen…

Klima- und Umweltschutz bei Jugendlichen hoch im Kurs

UBA und BMUB zur Jugendstudie „Zukunft? Jugend fragen“

Fridays4Future-Demo in Berlin - Foto © SolarifyFür junge Menschen in Deutschland ist der Schutz von Umwelt- und Klima ein Top-Thema. Die deutliche Mehrheit von ihnen ist politisch interessiert, bereit zum Engagement und vertraut auf die Demokratie. Sie erwarten, dass die Politik mehr tut für Klima und Umwelt, und dass sie dabei auf soziale Gerechtigkeit achtet. Und sie sehen vor allem bei jeder und jedem Einzelnen noch Potenzial, sich stärker umweltgerecht zu verhalten. Das sind Ergebnisse der repräsentativen Jugendstudie „Zukunft? Jugend fragen“, die das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) im Auftrag des Bundesumweltministeriums und des Umweltbundesamtes erstellt hat. Hierzu diskutierten Bundesumweltministerin Svenja Schulze und der Präsident des Umweltbundesamtes, Dirk Messner, am 31.01.2020 auf dem Jugendforum „Umwelt und Klima – Wohin wollen wir?“ zusammen mit rund 80 Jugendlichen ab 14 Jahren. weiterlesen…

Internationaler Konsens über Alterungs-Messprotokolle

Jetzt Masstäbe für Perowskit-Solarzellen

Sonne über Berlin - Foto © Agentur Zukunft für SolarifyFachleute aus 51 Forschungseinrichtungen (darunter aus dem HZB) haben sich auf Verfahren geeinigt, mit denen die Stabilität von Perowskit-Solarzellen gemessen und ihre Qualität bewertet werden kann. Die Konsenserklärung wurde in Nature Energy publiziert und gilt als Meilenstein für die weitere Entwicklung dieses neuen Solarzellen-Typs auf dem Weg zur industriellen Anwendung. weiterlesen…

US-Regierung finanziert offiziell Geoengineering-Untersuchung

4 Millionen Dollar für „letzten Ausweg“ vor Klimakatastrophe?

Die umstrittenen Praktiken des Geo-Engineering werden von vielen als „letzter Ausweg“ angesehen, um die Menschheit vor der Klimakatastrophe zu retten. David Fahey, Forschungschef der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA), sagte (laut John Fialka in einem von Science nachgedruckten Bericht aus E&E News) am 23.01.2020 , er habe vom Kongress 4 Millionen Dollar bewilligt bekommen, zwei Notfall- und kontroverse Methoden zur Kühlung der Erde zu untersuchen, falls die USA und andere Nationen die globalen Treibhausgasemissionen nicht reduzierten. weiterlesen…

Bei diesen Fragen ist etwas faul

Wissenschaftsverleugnung, Verschwörungstheorien und Fake-News haben Methode

Trockene Felder westlich von Berlin - Foto © Agentur Zukunft für SolarifyAm 31.01.2020 starteten Klimawandelleugner eine neue Offensive – sie schickten 16 unschuldig anmutende Fragen an Bundestagsabgeordnete. Bei genauem Blick entpuppt sich die Schrift als pure Propaganda. Der Klimaforscher Stefan Rahmstorf vom PIK-Potsdam hat sich die Fragen angeschaut. Ein Gastbeitrag für SPIEGEL Wissenschaft vom 31.01.2020. weiterlesen…

NABU: Flüssiggas als Schiffsantrieb klimaschädlicher als bisher gedacht

Miller: „Studie zu LNG muss Warnruf für Schifffahrt sein“

Schiff im Hafen von Palma de Mallorca - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyLaut einer neuen Studie des International Council on Clean Transportation (ICCT) führt Flüssigerdgas (LNG) als Schiffskraftstoff zu 70 bis 82 Prozent höheren Treibhausgasemissionen im Vergleich zu Marinediesel. Diese Zahlen seien alarmierend, so eine NABU-Pressemitteilung vom 28.01.2020, da immer mehr Schiffsbetreiber auf LNG zurückgriffen. weiterlesen…

Der grüne Schwan

Klimakrise bedroht Finanzwelt

CO2-Bepreisung - Montage © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyDie führenden (und reichsten) Köpfe der Weltwirtschaft und -politik können sich nicht mehr raushalten, wenn es darum geht, den Klimawandel zu bekämpfen. Eine Untersuchung der Bank für internationalen Zahlungsausgleich (BIS) und der französischen Zentralbank kommt denn auch zu dem Schluss, dass die nächste Finanzkrise vom Klimawandel ausgelöst werde. Die Forscher sind sich sicher, dass dieses Szenario auch eintritt und wollen die Notenbanken vor den Konsequenzen warnen. Notker Blechner hat am 22.01.2020 auf tagesschau.de beschrieben, was der sogenannte grüne Schwan bedeutet und wie sich der Klimawandel auf Kreditvergaben auswirken könnte. weiterlesen…