„Wir brauchen den Diskurs der Generationen“

Wirtschaftsweisen-Chef Schmidt würdigt Friday-for-Future-Bewegung

Der Chef der sogenannten Wirtschaftsweisen, Christoph Schmidt, hat die Rolle der Friday-for-Future-Bewegung im Kampf gegen den Klimawandel gewürdigt: Fridays for Future sei „ein wichtiges Element“, die Gesellschaft sei jetzt darauf aufmerksam geworden, „dass es so nicht weitergehen kann“, sagte der 56-Jährige Präsident des Essener Wirtschaftsforschungsinstituts RWI am 03.08.2019 in einem Radiointerview der WDR5-Sendung „Morgenecho“via dpa von zahlreichen Medien zitiert. weiterlesen…

„Bundesregierung droht Klimaziele 2030 zu verfehlen“

DUH kritisiert NECP-Entwurf als politische Bankrotterklärung

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) kritisiert mit ihrer heute eingereichten Stellungnahme zum Nationalen Energie- und Klimaplan (NECP) den klimapolitischen Stillstand der Bundesregierung. Im derzeitigen Entwurf des Bundeswirtschaftsministeriums würden die Klimaziele für 2030 deutlich verfehlt. Laut DUH versäumt es die Bundesregierung erneut, ausreichende Maßnahmen für den Klimaschutz vorzulegen. weiterlesen…

„Schlüsselfertiges“ Mieterstrom-Angebot

AKTIF schnürt cloudbasiertes Mieterstrom-Paket für Immobilienbesitzer

„Mit der „Mieterstrom Cloud“ liefert die AKTIF-Unternehmensgruppe Immobilienbesitzern passgenaue und kostenattraktive Mieterstrom-Pakete, mit denen sich alle in dem Zusammenhang relevanten Prozesse vorgabengetreu und effizient abbilden lassen. Auf diese Weise können Akteure der Immobilienwirtschaft dieses Trendthema besetzen, ohne dafür einen hohen Aufwand in den eigenen Reihen in Kauf nehmen zu müssen“, verspricht der Text der AKTIF-Pressemitteilung vom 31.07.2019. Das Modell, das allen vertrieblichen, rechtlichen und prozessualen Anforderungen im Bereich Mieterstrom gerecht werde, sei bereits praxiserprobt und könne zügig umgesetzt werden. Bereits ab 100 Lieferstellen verspreche die AKTIF-Lösung klaren Mehrwert – nicht nur im Hinblick auf die potenzielle Wertsteigerung eines Mietobjekts, heißt es weiter. weiterlesen…

FAZ und FAS sensationslüstern

Kostete Rekordsommer 2018 zehntausend das Leben?

Im Hitzesommer 2018 „könnten“ in Deutschland laut Experten Tausende von Menschen an verschiedenen Folgen der Hitze gestorben. Immerhin waren die Monate zwischen April und August die heißesten seit Beginn der Aufzeichnungen. Doch die Zuordnung, wie sie FAZ und FAS „exklusiv“ unter Berufung auf erste Zahlen des Statistischen Bundesamtes vornehmen („zeigen, dass in den besonders heißen Monaten Juli und August die Sterblichkeit hochschnellte – manche Fachleute sprechen von etwa zehntausend zusätzlichen Hitzetoten“), ist problematisch; denn die Weltgesundheitsorganisation (WHO) kennt eine Menge möglicher Schädigungen durch Hitze und/oder Sonnenlicht: Hitzschlag und Sonnenstich, Hitzesynkope, Hitzekollaps und Hitzekrampf, schließlich Hitzeerschöpfung durch Salz- und Wasserverlust und noch andere Ursachen. weiterlesen…

Meere und Klimawandelfolgen

Buchtipp: „Das Ozeanbuch“ von Esther Gonstalla

Sogar der Mond ist besser erforscht als unsere Weltmeere. Wir blicken auf Plastikmüll im Meer, Ölteppiche und Überfischung und wissen, dass die Verschmutzung der Meere zum Klimawandel und zur globalen Erwärmung beiträgt. Ölplattformen, Containerschiffe und industrieller Fischfang vermitteln den Eindruck, dass die Meere keine Urlaubsparadiese mehr sind, sondern Industriegebiete. Doch wie steht es wirklich um das sensible und größte Ökosystem der Erde? Welches Ausmaß haben die Umweltprobleme, was bedeutet der Verlust der biologischen Vielfalt für uns? Was müssen wir konkret tun, um die Weltmeere, die für das Leben auf unserem Planeten so wichtig sind, zu schützen? Diesen Fragen geht die Autorin Esther Gonstalla in „Das Ozeanbuch“ nach. weiterlesen…

Viel hilft nicht viel

Clemens Scheer/KIT: Klimaschädliches Lachgas – mögliche Lösungen für Landwirtschaft und Politik

Lachgas (N2O – s. auch: solarify.eu/lachgas) ist als Treibhausgas etwa 300-mal so wirksam wie Kohlendioxid (CO2). Neben dem Ausstoß von CO2 und Methan sind Lachgasemissionen wichtigste Ursache für den Klimawandel und tragen aktuell etwa sechs Prozent zur Erderwärmung bei. Verantwortlich dafür ist vor allem der übermäßige Einsatz von Stickstoffdüngern in der Landwirtschaft. Nur etwa 40 Prozent des heute weltweit mittels Kunstdünger in die Natur eingebrachten Stickstoffs wird tatsächlich von Nutzpflanzen aufgenommen. KIT-Forscher haben Handlungsempfehlungen erarbeitet. weiterlesen…

Lachgas

Lachgas, Distickstoffmonoxid (N2O – englische Bezeichnung Nitrous Oxide), ist ein farbloses Gas, in älterer Literatur auch als Stickoxydul beziehungsweise Stickoxidul bezeichnet. N2O ist als Treibhausgas etwa 300mal so wirksam wie CO2. Neben dem Ausstoß von CO2 und Methan sind Lachgasemissionen mit die wichtigsten Ursachen für den Klimawandel und tragen aktuell etwa sechs Prozent zur Erderwärmung bei. Verantwortlich dafür ist vor allem der übermäßige Einsatz von Stickstoffdüngern in der Landwirtschaft. Nur etwa 40 Prozent des heute weltweit mittels Kunstdünger in die Natur eingebrachten Stickstoffs wird tatsächlich von Nutzpflanzen aufgenommen. Daneben entsteht Lachgas vor allem durch natürliche Prozesse. weiterlesen…

BEE: „Deutschen Energie- und Klimaplan nachbessern!“

„…hinkt der aktuellen Diskussion meilenweit hinterher“

„Der Entwurf des integrierten Nationalen Energie- und Klimaplans Deutschlands (NECP) muss nachgebessert werden. Die Kritik der EU-Kommission an dem von der Bundesregierung eingereichten Entwurf ist berechtigt“, sagt Simone Peter, Präsidentin des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE). Mit dem vorliegenden NECP und seinen Maßnahmen seien die 2030-Ziele der Europäischen Union nicht zu erreichen – so eine BEE-Medienmitteilung vom 02.08.2019. An diesem Tag endet die öffentliche Konsultation (siehe: solarify.eu/konsultation-zum-nationalen-energie-und-klimaplan-gestartet). weiterlesen…

Dezentrale Heimspeicher und netzdienliche Batteriespeicher im Forschungsfokus

Antwort der Bundesregierung: Batteriekosten für Elektromobilität

Die Kosten von Antriebsbatterien könnten sich bis 2030 auf etwa 100 €/kWh halbieren. Dies erklärt die Bundesregierung – so der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag – in ihrer Antwort (19/11833) auf eine Kleine Anfrage (19/10954) der FDP-Fraktion unter Verweis auf einen „Lernkurvenansatz“ bei der gegenwärtigen Entwicklung von Batteriekosten und -nachfrage. Sie legt außerdem dar, dass aus rein technischer Sicht Fahrzeuge in Deutschland bereits heute mit einer entsprechend großen sogenannten Traktionsbatterie (Foto) ausgestattet werden könnten. Allerdings erhöhten sich die Anschaffungskosten erheblich mit der Reichweite. „Um Elektrofahrzeuge kostengünstiger für den Langstreckenbetrieb zu ertüchtigen, bedarf es neuer Batteriekonzepte, die aktuell Gegenstand der Forschung sind“, heißt es in der Antwort weiter. Aufgelistet werden darüber hinaus derzeit unterstützte Forschungsprojekte. (hib/PEZ) weiterlesen…

Massiver PV-Ausbau könnte alle Kohlekraftwerke ersetzen

Studie der Gemeinsamen Forschungsstelle der EU-Kommission

Die Kohleregionen der EU bieten ein Potenzial für die Installation von Photovoltaik-Anlagen mit einer Leistung von 730 Gigawatt, schreibt Ralph Diermann am 31.07.2019 auf pv magazine über eine Studie der Gemeinsamen Forschungsstelle der EU-Kommission vom 05.07.2019. Sie würden rechnerisch so viel Strom erzeugen wie alle europäischen Kohlekraftwerke zusammen. Allerdings würden mit dem Umstieg von Kohle auf Solar wohl mehrere Zehntausend Arbeitsplätze verloren gehen. weiterlesen…