Transformativer Wandel durch NDC-Umsetzung

Internationale Konferenz zur Umsetzung des Pariser Klimaabkommens tagt in Berlin – Kernbotschaften der NDC-Konferenz 2019

Vom 12. bis 14.06.2019 fand in Berlin die Global NDC Conference 2019 statt. Dabei sollten politische Entscheidungsträger und Praktiker inspiriert und befähigt werden, Tempo und Ausmaß des transformativen Wandels durch die Umsetzung der NDCs zu beschleunigen, um die langfristigen Ziele des Pariser Abkommens zu erreichen. An der Konferenz nahmen Regierungen, Agenturen für Entwicklungszusammenarbeit, Unternehmen, Wissenschaftler und die Zivilgesellschaft aus 80 Ländern teil, um die technischen Aspekte der Umsetzung der NDC zu diskutieren. Die Diskussionen der Konferenz konzentrierten sich auf die Themen Transparenz, integrierte Governance und Finanzen. weiterlesen…

Zweiter Fortschrittsbericht Energiewende

Wenig schmeichelhaftes Echo von Experten, Verbänden und Journalisten

Die Bundesregierung verfolgt einer Medienmitteilung aus dem BMWi zum zweiten Fortschrittsbericht „Die Energie der Zukunft“ zufolge „mit der Energiewende anspruchsvolle Ziele. Sie dokumentiert mit dem Bericht aber gleichzeitig unfreiwillig, dass sie diese Ziele weitgehend verfehlt. Die Expertenkommission zum Monitoring-Prozess „Energie der Zukunft“ identifiziert in ihrer Stellungnahme denn auch“ erhebliche Defizite beim Klimaschutz, im Bereich der Energieeffizienz sowie bei erneuerbaren Energien im Verkehrs- und Wärmesektor“. Nur der Ausbau erneuerbarer Energien in der Stromerzeugung sei auf gutem Weg. Kommentatoren aus Verbänden (BEE: „Energiewende muss endlich alle Sektoren erreichen“) und Medien (energiezukunft: „Energiewende ist mehr als nur Ökostrom„) sehen das ähnlich kritisch. weiterlesen…

Großer Fortschritt in solarer Kraftstofftechnologie

Solaranlage SUN-to-LIQUID produziert erstmals solares Kerosin aus Sonnenlicht, Wasser und CO2

Die Umstellung von fossilem auf erneuerbaren Kraftstoff ist eine der wichtigsten Herausforderungen der Zukunft. Das Projekt SUN-to-LIQUID nimmt sie an, indem es die Produktion von erneuerbarem Kerosin aus Wasser und CO2 durch konzentriertes Sonnenlicht ermöglicht: Innerhalb des von der Europäischen Union und der Schweiz geförderten Projekts gelang erstmals die Herstellung von solarem Kerosin, wie das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt am 13.06.2019 mitteilte. weiterlesen…

Immer mehr sorgen sich ums Klima: CO2-Ausgleich bei Atmosfair steigt

Dilemma des Fliegens

Fliegen schadet zwar dem Klima – gehört aber für viele einfach zum Leben (und Berufsleben) dazu. Ein Dilemma. Klimaschutz bewegt die Menschen und die Politik – das macht sich auch bei der Klima-Kompensationsagentur Atmosfair bemerkbar. Dort gleichen seit einer Weile deutlich mehr Bürger und Unternehmen über Spenden die Treibhausgase aus, die sie mit Reisen verursachen. Man sehe seit dem vergangenen Sommer einen deutlichen Zuwachs, sagte sagte Atmosfair-Mitarbeiterin Julia Zhu am 12.06.2019 der Zeit. weiterlesen…

„Schlimmster Anstieg des Meeresspiegels könnte bereits im Gange sein“

Beginnende Instabilität in der Westantarktis könnte die schnellste auf dem Kontinent sein

Entlang der antarktischen Küste gibt es vielfach Instabilitäten im Eis, die gleichsam darauf warten, ausgelöst zu werden. Wenn das geschieht, werden die Eismassen langsam und unaufhaltsam in den Ozean fließen und damit weltweit den Meeresspiegel ansteigen lassen. Dabei ist genau jene Region, in der die Instabilität durch eine Erwärmung des Ozeans wahrscheinlich bereits eingesetzt hat, auch die Region, die schneller kollabieren wird als jede andere, so Wissenschaftler des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). Auch wenn der vergleichsweise schnelle Eisverlust sich nur über Jahrzehnte hinweg entfaltet und Jahrhunderte andauert, ist die Geschwindigkeit des Eisverlustes in der Antarktis bereits heute ein wichtiger Faktor für den weltweiten Anstieg des Meeresspiegels. Davon werden – laut Pressemitteilung des PIK vom 13.06.2019 – Hunderte von Millionen Menschen an den Küsten der Welt betroffen sein, von Miami bis Shanghai. weiterlesen…

„Wir bräuchten 1.300 Windkraftanlagen pro Jahr“

„Wir bräuchten etwa 1.300 Windkraftanlagen pro Jahr“

Fehlende Flächen, langsame Genehmigungsverfahren: Wenn die aktuelle Entwicklung bei der Windkraft so weitergehe, dann sei die Energiewende in Gefahr, sagte Patrick Graichen vom Thinktank Agora Energiewende im Deutschlandfunk. Die Zahl der neuen Windräder müsse deutlich steigen. – Patrick Graichen im Gespräch mit Niklas Potthoff – in der Sendereihe „Umwelt und Verbraucher“ des DLF vom 11.06.2019. weiterlesen…

Bandlücke

Der physikalische Begriff Bandlücke bezeichnet den Abstand zwischen dem Valenz- und Leitungsband eines Halbleiters und ist verantwortlich für seine Absorptionsfähigkeit. Das hängt damit zusammen, dass die Energie von Photonen größer als die Bandlücke sein muss, damit das Photon vom Halbleiter aufgenommen werden kann. Diese Aufnahme oder Absorption erfolgt dabei durch die Erzeugung von Elektronen-Loch-Paaren. Die Bandlücke wird als Größe in Elektronenvolt (eV) angegeben. weiterlesen…

EU-Kommission: Deutschland soll mehr in Klimaschutz investieren

Vor allem Luftqualität in Städten gebe Anlass zu „ernsthafter Sorge“

Deutschland muss in Sachen Klimaschutz mehr tun. In ihrer jüngsten Empfehlung fordert die EU-Kommission die Bundesregierung dazu auf, mehr umweltfreundliche Investitionen zu tätigen. „Um die Probleme bei Mobilität und Luftqualität in Angriff zu nehmen und den Klimaschutz und die Anpassung an den Klimawandel zu fördern, muss Deutschland mehr in die Verkehrsinfrastruktur und in saubere Mobilitätslösungen investieren“, teilte die Brüsseler Behörde in der vergangenen Woche mit. Joschua Katz hat für energiezukunft am 11.06.2019 die deutschen Probleme im Verkehrsbereich beleuchtet. weiterlesen…

Schwerpunkt Klima und Sicherheit

Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen-Fraktion

Mit dem selbst gewählten Schwerpunkt „Klima und Sicherheit“ während der zweijährigen deutschen Mitgliedschaft im UN-Sicherheitsrat will die Bundesregierung unter anderem zur Verbesserung der Analyse und des Managements von Risiken infolge des Klimawandels beitragen, meldet der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag. Wie die Regierung in der Antwort (19/10474) auf eine Kleine Anfrage (19/9475) der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen schreibt, unterstützt sie dazu den am Hauptsitz der Vereinten Nationen in New York neu geschaffenen Klima-Sicherheits-Mechanismus. Man ziele in diesem Zusammenhang auf den Ausbau der UN-Informationsbasis für Klima und Sicherheit, die Verbesserung der Klima-Risikoanalyse und des Risikomanagements sowie auf die Entwicklung operativer Lösungsansätze ab, etwa durch den Aufbau von Frühwarnmechanismen. (hib/AHE) weiterlesen…

Ethanol verringert Feinstaub

…und andere Gesundheitsrisiken aus dem Auspuff

Eine jüngst in der Zeitschrift „Science of the Total Environment“ veröffentlichte Studie hat festgestellt, dass Ethanolbeimischungen den aus dem Auspuff austretenden Feinstaub reduzieren, was wiederum die gesamten toxischen Emissionen senkt. Die Studie war von der Urban Air Initiative in Auftrag gegeben und von der University of California Riverside und der University of Wisconsin, Madison, durchgeführt worden. weiterlesen…