Solarstrom vom eigenen Dach fürs E-Auto

Verbraucherzentrale mit neuem Solarrechner

Mit Sonnenstrom vom eigenen Dach das Auto betanken ist die günstigste Art, ein Elektrofahrzeug zu laden – so eine Medienmitteilung der NRW-Verbraucherzentrale. Und es erhöht den Eigenverbrauch von Ökostrom aus der eigenen PV-Anlage. Daher ist es ein logischer Schritt für Haushalte, die nach mehr Unabhängigkeit vom externen Energieanbieter streben. Noch zählen diejenigen, die ihren Sonnenstrom auch für ihr Fahrzeug nutzen, zu den Pionieren im Land. weiterlesen…

Alte Mühle mahlt Strom

Revolution auf dem Energiemarkt

Eine alte Mühle „im Niemandsland zwischen Hamburg und Bremen“ mahlt kein Mehl mehr, sondern erzeugt 100.000 Kilowattstunden Strom im Jahr. Das historische Kleinod ist seit kurzem „Teil eines Masterplans für eine komplett neue Stromversorgung“, schreibt Stefan Schultz auf SPIEGEL-Online. Der „Masterplan“ ist eigentlich ein Strom-Marktplatz – ein Netzwerk ohne die EVU-Riesen, eine Ausgründung des Ökostromanbieters Lichtblick und heißt Enyway. weiterlesen…

Intersolar-Award 2018 an drei Firmen

ABB, Qcells und Krinner

Die Intersolar Europe (Selbstauskunft: „weltweit führende Fachmesse für die Solarwirtschaft“), ist einer Medienmitteilung zufolge „prädestiniert für die Präsentation von bahnbrechenden Innovationen innerhalb der Solarbranche“. Bereits zum elften Mal seien zum Start der Messe besonders wegweisende Lösungen mit den Intersolar AWARDs prämiert worden. Über die Auszeichnung konnten sich 2018 ABB, Hanwha QCELLS und Krinner Solar freuen. weiterlesen…

The Smarter E Award für Tesvolt und Unlimited Energy

Gutes Beispiel: Offgrid-Avocadofarm in Australien völlig autark

Speicherhersteller Tesvolt und Projektierer Unlimited Energy haben laut einer Medienmitteilung vom 21.06.2018 mit einem Projekt in Südwestaustralien den Smarter E Award gewonnen: Die Avocadofarm in Pemberton wird seit 660 Tagen durch eine 53-kW-Photovoltaikanlage in Kombination mit einem 160-kWh-Salzwasserspeicher und einem 48-kWh-Speicher von Tesvolt mit Energie versorgt. Die gesamte Anlage ist so vollständig autark und funktioniert ohne Anbindung ans Stromnetz. weiterlesen…

„Wir haben den Mond erobert, aber wir stehen wie hilflose Kinder vor den sterbenden Wäldern, hinter denen er aufgeht.“
Hubert Weinzierl, Naturschützer

Gemein-Fußball-Platz
Im Rahmen des Petersberger Klimadialogs haben Umweltministerin und Kanzlerin Versäumnisse bekannt: Deutschland werde den Treibhausgas-Ausstoß bis 2020 nicht nur nicht um 40 Prozent senken können, sondern noch deutlicher unter der hochgelegten Latte durchspringen, als vorher schon befürchtet, sagte die frischgebackene Ministerin zuerst der Süddeutschen Zeitung und dann den Delegierten. Man habe zwar die Erneuerbaren Energien ausgebaut (was auch nur zum Teil stimmt – denn es wurde so gebremst, dass es noch lange hinten und vorne nicht reicht), aber nicht in gleichem Maße den Kohleausstieg forciert. Was fehlte: Das Planziel der E-Mobilität wird noch weiter verfehlt als das Klimaziel, die THG-Emissionen im Verkehr sind sogar gestiegen, die Wärmedämmung von Altbauten kommt im Schneckentempo voran. Schulze tat sich leicht: Es war nicht ihre Verantwortung, sondern die mehrerer Vorgänger-Regierungen (an denen auch Grüne, auch die SPD beteiligt waren). Die Kanzlerin tat sich auch leicht: „Wir in Deutschland müssen zugeben, dass wir wieder besser werden müssen. Wir haben uns sehr ambitionierte Ziele gesetzt,“ klagte sie händeringend. Das deutsche Ziel sei halt „eine ambitionierte Vorgabe“ gewesen – na und? Deshalb hätten „wir jetzt alle Hände voll zu tun, damit wir die Lücke, die sich jetzt ergibt, wirklich schließen können“.
Wenn Politiker von eigener Verantwortung ablenken wollen, sagen sie gern „Deutschland“. Auch bei Merkels Klimamonolog kein Wort darüber, dass ihre ewige Bundesregierung dafür verantwortlich ist, dass wir vom Klimavorreiter zur Lachnummer geschrumpft sind, dass uns das Elend der absaufenden Südeeinsulaner Mittelmeer-Boat-People einen Dreck schert, und dass uns Profite und Wählerstimmen vor ethisch verantwortbarem Handeln gehen. Es ist nicht „Deutschland“ – die Regierung lässt munter weiter Kohle-Dreck-Strom produzieren, der die Netze verstopft, weil er – zum Ärger unserer Nachbarn – exportiert werden muss, Jammert aber gleichzeitig, der Netzausbau komme mit dem EE-Zubau nicht mit, weshalb diese eben gedeckelt werden müssten. Wer das nicht versteht, und wen der Gemein-Fußball-Platz Petersberg geärgert hat, der wandte sich ab und schaute Fußball – doch die WM ist (für uns) vorbei und Klimakanzlerin a.D. Merkel zaudert weiter…
-Gerhard Hofmann- weiterlesen…

1. August ist Erdüberlastungstag 2018

Earth Overshoot Day an frühestem Datum, seit wir Anfang der 70er Jahre den ökologischen Haushalt des Planeten zu ruinieren begonnen haben

Am 01.08.2018 wird die Menschheit das gesamte Ressourcenbudget der Natur des Jahres 2018 verbraucht haben. Das teilte das Global Footprint Network, eine internationale Forschungsorganisation, die eine Vorreiterrolle bei der Bilanzierung von Ressourcen des Ökologischen Fußabdrucks übernommen hat, am 18.06.2018 mit. Der Ökologische Fußabdruck summiert alle konkurrierenden Verbräuche der Menschen produktiver Flächen, einschließlich Nahrung, Holz, Textilien, Kohlenstoffabscheidung und Unterbringung der Infrastruktur. Derzeit machen die Kohlenstoffemissionen 60 Prozent des Ökologischen Fußabdrucks der Menschheit aus. (Foto: Unser-Planet-braucht-Hilfe – © –Gert-Altmann-auf-Pixabay) weiterlesen…

VW zahlt eine Milliarde für Dieselbetrug

„Verantwortung für Dieselkrise“ – Volkswagen will Bußgeld akzeptieren

Als Konsequenz des Abgasskandals hat die Staatsanwaltschaft Braunschweig gegen die Volkswagen AG einen Bußgeldbescheid von einer Milliarde Euro erlassen. VW akzeptiert die Geldbuße, damit ein laufendes Verfahren beendet werden kann. Solarify dokumentiert entsprechende Medienmitteilungen von Staatsanwalt und der bußfertigen VW AG – und stellt eine Frage. weiterlesen…

Förderung der Elektromobilität

Baumaßnahmen für Ladeeinrichtungen erleichtern

Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags unterstützt – so der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag – die derzeitigen Überlegungen, durch Änderungen im Mietrecht und dem Wohnungseigentumsgesetz bauliche Maßnahmen zur Errichtung von Ladeeinrichtungen im Interesse der Förderung der Elektromobilität zu erleichtern. In der Sitzung am 13.06.2018 entschieden die Abgeordneten einstimmig, eine dahingehende Petition dem Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz als Material zu überweisen und sie den Fraktionen des Bundestags zur Kenntnis zu geben. weiterlesen…

Musterfeststellungsklage soll Verbraucherrechte stärken

Bundestag und Bundesrat berieten „Eine-für-alle-Klage“

Gegen große, international agierende Konzerne, haben es vor allem Einzelpersonen häufig schwer, vor Gericht zu gehen. Mit der Musterfeststellungsklage will der Gesetzgeber das nun ändern. Am 08.06.2018 hat der Bundestag in erster Lesung den von den Koalitionsfraktionen eingebrachten Gesetzentwurf zur „Einführung einer zivilprozessualen Musterfeststellungsklage“ beraten (Drs. 19/2507). Mit dieser so genannten „Eine-für alle-Klage“ hat die SPD-Fraktion laut einer Medienmitteilung einen Meilenstein für den Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland erreicht. Verbände sehen das anders: Die Verbraucherrechte würden nicht hinreichend gestärkt. weiterlesen…

„Wind in Sicht – Landscape in Transition“

„Deutschland von oben“ – von den Gondeldächern der Windgeneratoren

Zehn Jahre lang hat der Fotokünstler Ulrich Mertens von den Gondeln moderner Windkraftanlagen in Deutschland Landschaften und urbane Räume fotografiert. Die Bilder in seinem Buch „Wind in Sicht“ aus einzigartigen Perspektiven erzählen von einem Land im Wandel. In der Weite großer Panoramen wie in Nahaufnahmen von Mensch und Technik wird die Wende von der fossilen und atomaren Energiegewinnung hin zur Windenergie spannungsreich vor Augen geführt. weiterlesen…