Ammoniak als synthetischer Kraftstoff ohne CO2-Emissionen

Startschuss für EU-Forschungsprojekt HiPowAR

In einem Kick-Off Meeting am Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie e.V. (INP) in Greifswald fiel der Startschuss für das EU-Projekt HiPowAR (Highly Efficient Power Production By Green Ammonia Total Oxidation In A Membrane Reactor). Ziel ist die Entwicklung einer bahnbrechenden Technologie für die direkte Energieumwandlung von erneuerbarem Ammoniakbrennstoff in Strom. Das INP, Zentrum für Brennstoffzellen Technik (ZBT) und das Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme (IKTS ) entwickeln zusammen mit Politecnico di Milano aus Italien, PBS BRNO aus Tschechien und Ranotor aus Schweden einen Membran-Reaktor für die effiziente Energieerzeugung aus Ammoniak. weiterlesen…

Bilanz nach 5 Jahren SDGs

Robeco-Strategist mit fünf Erkenntnissen

Am 25.09.015 – vor genau 5 Jahren – wurden beim Weltgipfel für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen in New York die 17 „Ziele für nachhaltige Entwicklung“ (Sustainable Development Goals – SDGs) von der Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedet. Welche Erkenntnisse haben wir in der Zwischenzeit gewonnen? Eine ganze Menge. Doch ist noch viel zu tun, sagt Jan Anton van Zanten, SDG Strategist bei Robeco. Solarify dokumentiert seine Einsichten. weiterlesen…

„Wirkungsgrad auf Weltrekordniveau“

Mischung aus Mikrogasturbine und Hochtemperatur-Brennstoffzelle: Die Turbo Fuel Cell aus Cottbus

Die Energiespeicherung wird künftig in kompakteren Systemen mit einer höheren Speicherdichte und einer verlustärmeren Langzeitspeicherung auch über mehrere Monatszyklen durch die Entwicklung der innovativen Turbo Fuel Cell 1.0 (TFC) für die Rückverstromung erstmals hocheffizient möglich – so eine Mitteilung auf der Webseite der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg über die Arbeit an der TFC unter Leitung von Prof. Heinz Peter Berg, Inhaber des Lehrstuhls Verbrennungskraftmaschinen und Flugantriebe. weiterlesen…

EE deckten in den ersten drei Quartalen 48 Prozent des Stromverbrauchs

ZSW und BDEW legen aktuelle Berechnungen vor

In den ersten drei Quartalen des Jahres 2020 haben Erneuerbare Energien mit knapp 48 Prozent voraussichtlich fast die Hälfte des Bruttoinlandsstromverbrauchs gedeckt – ein Anstieg um fünf Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das zeigen vorläufige Berechnungen des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). weiterlesen…

Höhen und Tiefen des aktiven Bandes

Mikrotubuli und Kinesinen: Weiche Materie auf neuen Wegen zur Selbstorganisation

Forscher am Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation (MPIDS) in Göttingen berichten in einer am 24.09.2020 in Nano Letters veröffentlichten Arbeit über die Erfindung eines aktiven 3D-nematischen Materials. Das Material durchläuft mehrere räumliche Formen, es schrumpft zu einem Band zusammen und bildet dann dreidimensionale Falten. Nematische Materialien, zum Beispiel die Flüssigkristalle in unseren Displays, enthalten Moleküle, die sich parallel zueinander ausrichten. weiterlesen…

„Wie ein Uhrwerk“

Phasenübergänge erhalten katalytische Aktivität

Einem internationalen Forscherteam um Mitglieder der Abteilung für Anorganische Chemie des Fritz-Haber-Instituts der Max-Planck-Gesellschaft (FHI) in Berlin ist es mit Hilfe modernster abbildender Methoden gelungen, chemische Prozesse auf der Oberfläche eines arbeitenden Katalysators mikroskopisch in Echtzeit zu beobachten. Einer FHI-Medienmitteilung vom 18.09.2020 zufolge fanden sie heraus, dass kontinuierliche Phasenübergänge für das Funktionieren von Katalysatoren verantwortlich sind. weiterlesen…

Zwei Personalia: Leopoldina meldet zweimal Lorbeer

Robert Schlögl Vizepräsident – Ottmar Edenhofer Deutscher Umweltpreisträger

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Intermolekulare Schwingungen öffnen Kanäle für ultraschnelle Singulettexzitonenspaltung

Pentacen – Material zur Entwicklung neuartiger Solarzellen

Die Suche nach leistungsstarken neuen Materialien zur Gewinnung von Solarenergie ist weltweit ein wichtiger Forschungsschwerpunkt. Bislang war Silizium das Material der Wahl für Solarzellen, aber die Suche nach effizienteren und kostengünstigeren Alternativen dauert an. Eine davon ist Pentacen C22H14, ein organisches Molekül, das in Verbindung mit bestimmten anderen Molekülen Sonnenenergie sehr effektiv umwandelt. Das Material wurde jetzt von einem internationalen Forschungsteam unter der Leitung von Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Struktur und Dynamik der Materie (MPSD) genauer untersucht. weiterlesen…

Umsetzung des EU-Projekts I-Electrix beginnt mit E.ON

Erstes mobiles Energiespeichersystem mit 10.7 Millionen Euro Volumen angeschlossen

Nach dem Start von IElectrix (Indian and European Local Energy CommuniTies for Renewable Integration and the Energy Transition) im Netzgebiet der E.ON-Tochter E.DIS in Friedland in Mecklenburg-Vorpommern im Mai 2019 nimmt das Projekt Fahrt auf: Mit der Inbetriebnahme des ersten mobilen Speichersystems innerhalb des Gesamtprojekts startet nun die Umsetzungsphase. weiterlesen…

Globale Erwärmung unbedingt unter zwei Grad halten

Meeresspiegelanstieg: Stabilitäts-Check der Antarktis offenbart enorme Risiken

Je wärmer es wird, desto rascher verliert die Antarktis an Eis – und viel davon wohl für immer. Die Folgen für die weltweit an Küsten gelegenen Städte und das Kulturerbe könnten langfristig verheerend sein, von London bis Mumbai, von New York bis Shanghai. Dies hat ein Team des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, der Columbia University und der Universität Potsdam in einer jetzt in Nature als Titelgeschichte veröffentlichten Studie herausgefunden.
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