Mit Satelliten gegen Klimagase

„Win-win“ für Klima und Konzerne?

Methanemissionen sind Wissenschaftlern zufolge verantwortlich für mindestens ein Viertel der gesamten globalen Erwärmung, schreibt Dave Keating auf EURACTIV.com. Die Freisetzung von Methan aus Bohrungen ist seit längerem ein großes Problem der Öl- und Gasindustrie. Nun könnten sich Daten der EU-Satellitensysteme als Lösung erweisen. weiterlesen…

Aktivität von Brennstoffzellen-Katalysatoren verdoppelt

Modellierung zeigt optimale Größe für Platin-Katalysatorpartikel

Einem interdisziplinären Forschungsteam der Technischen Universität München (TUM) ist es gelungen, die Größe von Platin-Nanopartikeln für die Katalyse in Brennstoffzellen so zu optimieren, dass die neuen Katalysatoren doppelt so gut sind, wie die derzeit besten kommerziell verfügbaren Verfahren. Statt aus Batterien könnten auch Brennstoffzellen den Strom für Elektroautos liefern. Sie verbrennen Wasserstoff – ein Gas, das beispielsweise aus überschüssigem Strom von Windkraftwerken erzeugt werden könnte. Allerdings ist das in Brennstoffzellen verwendete Platin selten und extrem teuer, was die Einsatzmöglichkeiten bislang stark einschränkte. (Foto: Platin-Nanopartikel mit 40 Atomen – © Batyr Garlyyev, TUM)weiterlesen…

„Dicke Luft“ auf Radwegen in Städten

Studie zur Luftqualität beim Radfahren in urbanen Ballungsräumen

Luftverschmutzung ist eine globale Herausforderung, die jährlich Millionen vorzeitige Todesfälle verursacht. Dies betrifft Entwicklungs- wie Industrieländer gleichermaßen. In städtischen Ballungsräumen ist die Luftbelastung besonders hoch. Ein Team am Institut für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS) untersucht die Schadstoffkonzentrationen von Städten und welche Faktoren die Luftqualität beeinflussen. Es seien Empfehlungen für die Stadt- und Verkehrsplanung entstanden, die aber auch für Bürger interessant seien, heißt es in der Pressemitteilung des IASS vom 04.07.2019. weiterlesen…

Beunruhigende „monströse wissenschaftliche Fehleinschätzung“

Klima auf der Kippe

„Während die europäische Politik den Klimawandel in die Fußnoten verbannt, scheinen die Kipppunkte des globalen Klimasystems in der Arktis überschritten zu werden“, schreibt im Portal telepolis. Seine Sorge: „Der Sommer 2019 könnte als die große Umbruchszeit in die Menschheitsgeschichte eingehen, in der das Überschreiten der Kipppunke des globalen Klimasystems evident wurde – falls in den kommenden Dekaden überhaupt noch so etwas wie Geschichtswissenschaft betrieben werden sollte.“ weiterlesen…

Jugend fühlt sich im Stich gelassen

Klimaschutz-Umfrage: Junge Deutsche haben Angst vor Klimawandel

Die Klimaschutzbewegung Fridays for Future füllt derzeit Schlagzeilen, Talkshows sowie Fußgängerzonen und wird anscheinend von weiten Teilen der Jugendlichen unterstützt. Doch wie viele junge Menschen in Deutschland haben schon tatsächlich an einer Fridays for Future-Veranstaltung teilgenommen? Und ist die Jugend der Ansicht, dass diese Bewegung etwas bewirkt? Was tragen Jugendliche durch ihr eigenes Verhalten im Alltag selbst zum Klimaschutz bei? Welche Akteure nimmt die junge Generation in Sachen Klimaschutz in die Pflicht, und inwiefern traut man ihnen zu, dass sie das Klima retten? Diesen und weiteren Fragen ist das Markt- und Sozialforschungsinstituts SINUS im Rahmen einer repräsentativen Umfrage bei jungen Menschen nachgegangen. weiterlesen…

Arktis taut 70 Jahre früher auf als vorhergesagt

Wissenschaftler schockiert

„Eisblöcke, die seit Tausenden von Jahren tief gefroren waren, sind inzwischen destabilisiert. Das Klima ist heute wärmer als je zuvor in den letzten 5.000 Jahren“, sagten Forscher geschockt am 18.06.2019 im britischen Guardian. Die kanadische Arktis taue 70 Jahre früher auf als vorhergesagt; eine Expedition hat entdeckt, dass sich die globale Klimakrise noch mehr beschleunigt, als Wissenschaftler bisher befürchtet und aufgrund ihrer Modelle vorausgesagt hatten. weiterlesen…

Weltgrößtes Solarkraftwerk in Betrieb gegangen

Größere Solarprojekte auf der arabischen Halbinsel in Planung

Das neue Solarkraftwerk Noor Abu Dhabi in der sonnenreichen Wüste der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) soll künftig 90.000 Menschen mit sauberem Strom versorgen. Die 1.177 Megawatt (1,18 GW) Energie, die das Solarkraftwerk künftig produzieren soll, reduzieren, nach Berechnungen des Betreibers Emirates Water and Electricity Company, die CO2-Emissionen Abu Dhabis um eine Million Tonnen. Das entspricht dem Kohlendioxidausstoß von ca. 200.000 Autos. Manuel Först berichtete am 04.07.2019 in energiezukunft darüber. (Foto: In den sonnenreichen und wenig besiedelten Gebieten der Arabischen Halbinsel ist viel Platz für riesige Solarkraftwerke – CSP-Solarkraftwerk Nur, Ooazarzate – Screenshot © Der Sonnenkönig von Marokko, ard.de) weiterlesen…

The Guardian: „Das Ende der Arktis, wie wir sie kennen“

„Untergang eines ganzen Ozeans“ geschieht schneller als befürchtet

Am 12. Juni 2019 nahm Jonathan Watts vom britischen Guardian an einer Expedition unter Leitung von Till Wagner, University of North Carolina Wilmington (UNCW), teil, die untersuchte, was es für den Planeten bedeutet, wenn es immer weniger Sauerstoff und Eis und immer mehr Säure und Wärme im arktischen Meer gibt. „Der Untergang eines ganzen Ozeans ist fast zu groß, um ihn zu erfassen, aber während die Expedition tiefer in die Arktis vordrang, wurden die kolossalen Zerfallsprozesse immer deutlicher.“ weiterlesen…

Der neue Gasboom – Stranded Asset?

Studie: Ausbau der weltweiten LNG-Infrastruktur könnte floppen

„Gas könnte das gleiche Schicksal erleiden wie Kohle“ titelte das US-Wisenschaftsmagazin Energy-Wire: Eine Studie der amerikanischen Wissenschaftler Ted Nace, Lydia Plante und James Browning für Global Energy Monitor (früher bekannt als CoalSwarm – eine in den USA ansässige Forschungs- und Interessengruppe, welche die Entwicklung fossiler Brennstoffe verfolgt) belegt die Wahrscheinlichkeit, dass der Erdgas-Boom (LNG oder Fracking) als Stranded Asset enden wird. Die Erdgasindustrie wolle sich zwar durch einen massiven Anstieg der Hafeninfrastruktur, schwimmende Offshore-Terminals und LNG-Tankschiffe von einer Reihe regionaler Märkte in ein breiteres und stärker integriertes globales System umstrukturieren. Doch die Erneuerbaren werden die Erwartungen enttäuschen. (Titel: The New Gas Boom – © Global Energy Monitor) weiterlesen…

Industrielles Kühlen mit Abwärme

Nachhaltige Kälte aus der Sonne

Solarwärme kann Industrieprodukte kühlen. Das belegt die schweizerische Empa (Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt) mit einer Medienmitteilung anhand eines von ihr unterstützten Projekts in Spanien. Nach einem Vorläuferprojekt, das im November endete, beginnt jetzt ein EU-Großprojekt: die industrielle Kühlung – dank der spanischen Sonne, schreibt Rainer Klose auf der Empa-Internetseite. weiterlesen…