Weltpremiere für Carbon2Chem

Technikum nimmt Betrieb auf

Am 20.09.2018 eröffnete das Projekt Carbon2Chem® sein Technikum. „Wir feiern heute eine echte Weltpremiere“, sagte Bundesministerin Anja Karliczek in ihrem Grußwort zum Start in Duisburg. Im Verbundprojekt Carbon2Chem® (s. solarify.eu/co2-als-rohstoff-carbon2chem) werden auf der Basis katalytischer Verfahren Technologien für chemische Synthesen entwickelt, mit denen Hüttengase aus der Stahlproduktion in marktfähige Chemieprodukte oder Treibstoffe umgewandelt werden. Solarify dokumentiert das vorab verbreitete Grußwort der Ministerin. weiterlesen…

7. Energieforschungsprogramm der Bundesregierung beschlossen

45 % mehr für Forschung und Innovationen – systemübergreifende Fragestellungen: Sektorkopplung und Digitalisierung

Das Bundeskabinett hat am 19.09.2018 das 7. Energieforschungsprogramm der Bundesregierung „Innovationen für die Energiewende“ beschlossen – so eine Medienmitteilung aus dem BMWi. Damit knüpfe die Bundesregierung „an die Erfolge der Energieforschung in den vergangenen Jahren an“. Als strategisches Element der Energiepolitik sei das neue Programm an der Energiewende ausgerichtet und „Ergebnis eines umfangreichen Konsultationsprozesses mit Wirtschaft, Forschung und Wissenschaft sowie den Ländern“. weiterlesen…

Weltneuheit: Solarthermische Jalousie

Energie für Gebäude

Ein Hemmnis für den flächendeckenden Einsatz von Solarthermie ist bislang unter anderem, dass sich potenzielle Kunden am Erscheinungsbild der Kollektoren als „schwarze Rechtecke auf dem Dach“ stören. Deshalb werden im Projekt Arkol zwei neuartige Fassadenkollektoren entwickelt: ein Streifenkollektor für die ästhetisch flexible Gestaltung von opaken Flächen der Gebäudehülle und eine solarthermische Jalousie für die transparenten Flächen. Die Jalousie hat dabei die volle Beweglichkeit einer normalen Jalousie. Nur die zusätzliche Funktion der Wärmeabfuhr von den Lamellen unterscheidet sie von herkömmlichen Installationen – schreiben Christoph Maurer und Sören Nungesser im Forschungsblog Innovation 4E des Fraunhofer ISE. weiterlesen…

Graphen ermöglicht Taktraten im Terahertz-Bereich

Forscher ebnen Weg für Nanoelektronik der Zukunft

Graphen – ein hauchdünnes Material, das aus einer einzigen Lage verketteter Kohlenstoff-Atome besteht – gilt als vielversprechender Kandidat für die Nanoelektronik der Zukunft. Theoretisch sollte es bis zu tausendmal schnellere Taktraten erlauben als die heutige Elektronik auf Silizium-Basis. Dass Graphen tatsächlich elektronische Signale mit Frequenzen im Gigahertz-Bereich – was den heutigen Taktraten entspricht – extrem effizient in Signale mit einer vielfach höheren Frequenz umwandeln kann, haben einer Medienmitteilung vom 10.09.2018 zufolge Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) und der Universität Duisburg-Essen (UDE) in Zusammenarbeit mit dem Max-Planck-Institut für Polymerforschung (MPI-P) nun erstmals gezeigt. Ihre Ergebnisse stellen die Forscher im Fachjournal „Nature“ vor. (Bild: Graphen wandelt Signale mit Frequenzen im Gigahertz-Bereich extrem effizient in Signale mit einer vielfach höheren Frequenz um. – © Juniks / HZDR) weiterlesen…

Eisenpulver kann Gas ersetzen

Forscher der TU Eindhoven: Sauberer, alternativer Brennstoff

Die Regierung hat der niederländischen Industrie im Januar dieses Jahres mitgeteilt, dass sie bis 2022 den Verbrauch von Erdgas einstellen müsse. Studenten der Technischen Universität Eindhoven arbeiten einer Medienmitteilung vom 13.09.2018 zufolge daher an einer nachhaltigen Lösung zum Ersatz fossiler Brennstoffe: der Verbrennung von Eisen. Dieser Kraftstoff verursacht keine CO2-Emissionen, und das Restprodukt – Rost – kann vollständig recycelt werden. Die Eisenpulverflammen erzeugen hohe Temperaturen, was für viele Branchen wichtig ist. Die Studentengruppe Team SOLID hat eine Proof-of-Concept-Anlage gebaut, die sowohl Wärme als auch Strom erzeugt. (Foto: Versuchsaufbau von Team SOLID zum Verbrennen von Eisenpulver – © Bart van Overbeeke) weiterlesen…

Grundlegendes Gesetz der Physik in Frage gestellt

Neue Entdeckung stellt Plancksches Strahlungsgesetz in Frage

Eine kürzlich von Forschern an Amerikas zweitältester Universität William & Mary und an der University of Michigan gemachte, in Nature publizierte Entdeckung verändert unser Verständnis für eines der wichtigsten Gesetze der modernen Physik – das Plancksche Strahlungsgesetz von 1900. Das gibt die Verteilung der elektromagnetischen Energie der Wärmestrahlung eines schwarzen Körpers in Abhängigkeit von der Wellenlänge oder der Frequenz der Strahlung an und gilt als Grundlage der Quantenphysik, schreibt Adrienne Berard auf der W&M-Internetseite. weiterlesen…

Ein Jahr ISC3

Festakt in Bonn würdigt Internationales Kompetenzzentrum Nachhaltige Chemie

Vor rund einem Jahr haben Bundesumweltministerium und Umweltbundesamt das Internationale Kompetenzzentrum für Nachhaltige Chemie (ISC3) ins Leben gerufen. Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung in Bonn würdigten – so eine gemeinsame Pressemitteilung von UBA und BMU – die geladenen Gäste aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft den gelungenen Start des Zentrums und blickten gemeinsam auf die künftigen Aufgaben und Ziele des ISC3. weiterlesen…

Bald selbstzerstörende Kunststoffe?

Wissenschaftler suchen nach Lösungen für weltweite Plastikvermüllung

Plastikabfall vermüllt Land, Flüsse und vor allem Meere. In einem Institut der Universität von Minnesota, dem Center for Sustainable Polymers (Zentrum für nachhaltige Polymere) entwickeln Wissenschaftler Material, das sich auf Befehl selbst zerstört oder zur Wiederverwendung zerfällt. Verbrennung ist dann unnötig. Eine Lösung für das Müllproblem auch der Meere. Vor Jahrzehnten seien synthetische Polymere deshalb populär geworden, weil sie billig und langlebig waren, so CSP-Direktor Marc Hillmyer: „Der eigentliche Trick ist, sie stabil zu machen, wenn man sie benutzt, und instabil, wenn man sie nicht benutzen will“. weiterlesen…

Karliczeks Haushaltsrede

DigitalPakt, Sprunginnovationen, Hightech-Strategie

Am 13.09.2018 hielt die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Anja Karliczek, eine Rede zur Einbringung des Haushalts ihres Ministeriums im Rahmen des Haushaltsgesetzes 2019 vor dem Deutschen Bundestag in Berlin. Solarify dokumentiert in Ausschnitten. (Archivbild: Anja Karliczeks erste Haushaltsrede im Mai 2018 – Screenshot © bundestagsfernsehen) weiterlesen…

Einfluss von Wolken auf PV messen

Die Kraft der Sonne besser nutzen

Die Erzeugung von Photovoltaikstrom unterliegt wetterbedingten Schwankungen, deren genaue Vorhersage eine große Herausforderung für den Betrieb der Stromnetze darstellt. Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE erforscht daher gemeinsam mit Partnern (etwa der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg) im Verbundprojekt MetPVNet die Auswirkungen von Wolken auf die Sonneneinstrahlung und die Stromproduktion von PV-Anlagen, um neue energie-meteorologische Methoden und Computermodelle zu erforschen, die eine bessere Vorhersage der Einspeisung aus Photovoltaikanlagen ins Stromnetz erlauben. Das BMWi fördert das Projekt mit rund zwei Millionen Euro. weiterlesen…