EU-Prozesswärmebedarf durch Erneuerbare Energien decken?

Prozesswärme für die Industrie: Einsatz erneuerbarer Technologien abhängig von Temperaturanforderungen

Dem Wärmesektor kommt bei der nachhaltigen Umgestaltung des Energiesystems eine zentrale Rolle zu – er wird aber ebenso wied er Verkehr bisher unterbewertet. Dabei macht die Erzeugung von Wärme für Industrie, Haushalte sowie Gewerbe, Handel und Dienstleistungen fast die Hälfte des gesamten Energieverbrauchs in der EU aus – könnte der mittels Erneuerbarer Energien gedeckt werden? weiterlesen…

Effizienz der Wasserelektrolyse verdoppelt

Kupferschicht steigert Aktivität von Platinelektroden

„Es wäre ein großer Schritt in Richtung klimaschonender Energieumwandlung, wenn wir Wasserstoff stattdessen mittels Elektrolyse gewinnen würden“, sagt Wolfgang Schuhmann vom Zentrum für Elektrochemie der RUB. „Dafür könnten wir den Überschussstrom zum Beispiel aus der Windkraft nutzen.“ Bislang waren aber die Elektroden für die Elektrolyse aber nicht leistungsstark genug; daher lohnte sich eine großflächige Anwendung nicht. weiterlesen…

Zu viel zum Wegpumpen

Eine Idee, den Meeresspiegelanstieg zu bremsen

Der Meeresspiegel könnte in Zukunft so massiv ansteigen, dass sogar ein noch nie dagewesener technischer Eingriff ins Erdsystem nicht mehr helfen könnte – nämlich Wassermassen auf den Antarktischen Kontinent zu pumpen. Diese Geo-Engineering-Idee haben jetzt Wissenschaftler des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung durchgerechnet und unter dem Titel „Delaying future sea-level rise by storing water in Antarctica“ in der Zeitschrift Earth System Dynamics publiziert. Fazit: Es geht (jetzt noch) nicht. weiterlesen…

2015 weltweit wärmstes,

DWD: Starkregenrisiko in Städten jetzt besser einzuschätzen

Hitze, Dürre und Starkregen: Der Klimawandel macht sich auch in Deutschland bemerkbar. 2015 war das zweitwärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1881 – seit damals hat sich Deutschland um 1,4 Grad erwärmt. Die globale Erwärmung macht sich in Deutschland wie über den meisten Landflächen stärker bemerkbar als im weltweiten Vergleich. Dennoch war 2015 weltweit betrachtet bisher das wärmste Jahr. Das berichteten der Deutsche Wetterdienst (DWD) in einer Pressemitteilung zur jährlichen Klima-Pressekonferenz 2016 und die US-Wetterbehörde. weiterlesen…

Biodiesel aus Abgasen

MIT-Forscher mit neuem Verfahren

Forscher vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Cambridge bei Boston haben aus Abgasen (inklusive CO2) mithilfe von Mikroorganismen Biodiesel produziert – zumindest in kleinen Mengen im Labor. Der Prozess soll doppelt so viel Kohlendioxid binden, wie er produziert und trage so zur Senkung des Treibhausgas-Gehalts der Atmosphäre bei, berichten Gregory Stephanopoulos, Willard Henry Dow-Professor in Chemical Engineering am MIT, und sein Team. Das Verfahren wurde in den „Proceedings“ der US-Nationalen Akademie der Wissenschaften („PNAS“) publiziert. weiterlesen…

acatech: Problemfeld Technik und Öffentlichkeit

Beispiel Künstliche Fotosynthese: Wie kommen neue Technologien frühzeitig in die öffentliche Diskussion?

Die Künstliche Fotosynthese könnte zu einer der wichtigsten regenerativen Energiequellen werden. Doch wie reagiert die Bevölkerung darauf und auf den möglichen Einsatz von Schwermetall-Katalysatoren und Gentechnik? Eine Publikation der Reihe „IMPULS“ von acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften beschreibt jetzt mögliche Zukunftsszenarien und Methoden der Technikkommunikation. weiterlesen…

Teurer Meeresspiegelanstieg

Kosten steigen schneller als Meerwasser

Obwohl der zu erwartende Meerespiegelanstieg mittlerweile recht gut verstanden ist, gab es bislang kaum Fortschritte bei den damit verbundenen Kostenabschätzungen für die nächsten Jahrzehnte. Nun stellt sich heraus: Schäden durch Extremereignisse wie Überflutungen spielen eine noch größere Rolle als der durchschnittliche Meeresspiegelanstieg selbst, wenn es um die Folge-Kosten des Klimawandels in Küstenregionen geht. Ein Team des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) hat eine Methode entwickelt, mit der sich finanzielle Schäden durch Hochwasser bei ansteigendem Meeresspiegel bestimmen lassen. Erstmals zeigen die Forscher, dass die Schadenskosten stets schneller steigen als das Wasser selbst. Ihre Untersuchung wurde im Journal Natural Hazards and Earth System Sciences (NHESS) veröffentlicht. weiterlesen…

Kohlenstoffreduzierendes Auto

Revolutionärer Akku entnimmt der Luft CO2

Ein interdisziplinäres Team von Wissenschaftlern der Vanderbilt University (Nashville, Tennessee) und der George Washington University hat eine Möglichkeit gefunden, klimaneutrale und kohlenstoff-negative Elektrofahrzeuge zu bauen. Im Fahren reduzieren sie tatsächlich die Menge an atmosphärischem Kohlendioxid – so eine Mitteilung der Universität mit dem Titel: „How to make electric vehicles that actually reduce carbon“. weiterlesen…

Wirtschaft bleibt bei Fossilen

Änderung nur unter ökonomischem Druck

Das Energy Policy Institute an der University of Chicago behauptet in einer Studie, die Weltwirtschaft werde sich noch lange auf fossile Brennstoffe verlassen, es sei denn, der ökonomische Druck auf Firmen steige, indem sie die Kosten für Umweltschäden zu tragen hätten. „Sich auf die Hand des Schicksals zu verlassen, um den Weg Richtung günstigeren CO2-armen Energiequellen zu weisen, wird nicht reichen“, warnt Ko-Autor Michael Greenstone. Denn die Gewinnung der Fossilen werde immer effizienter und günstiger. weiterlesen…

„Das Tempo der Erneuerbaren Energien hat uns alle überrascht“

40 Jahre DLR-Energieforschung – Interview mit Joachim Nitsch
-mit freundlicher Genehmigung des DLR-

Vor gut 40 Jahren – ausgelöst durch den Ölpreisschock Anfang der 70er Jahre – begannen sich Politik und Wirtschaft Gedanken über eine Energieversorgung jenseits von Öl, Kohle und Uran zu machen. Das DLR (damals noch DVLR) hatte bereits 1969 begonnen, seine Kompetenzen auch für die Energieforschung einzusetzen und damit gezielt eine gesellschaftliche Herausforderung anzugehen. 1976 wurde die Energieforschung als fester und dauerhafter Forschungsbereich im DLR eingerichtet. Seitdem forscht es unter anderem an Solarkraftwerken, Brennstoffzellen, umweltfreundlichen Gasturbinen, Energiespeichern und Windenergieanlagen. Vor allem die systemanalytischen Studien lieferten zentrale Beiträge für eine zukunftsweisende Energiepolitik in Deutschland und gaben international wichtige Denkanstöße. weiterlesen…