Fast 100.000 neue PV-Prosumenten in Deutschland

EU-Forschungsprojekt untersucht neue Solarstromkonzepte

Die Zahl der Prosumenten – Menschen, die eine Photovoltaikanlage betreiben und einen Teil des Solarstroms vor Ort selbst verbrauchen – stieg in Deutschland von Februar 2019 bis Januar 2020 um fast 100.000. Das meldet der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW), Koordinator des EU-geförderten Forschungsprojekt PVP4Grid, das diese neuen Energiekonzepte seit 2017 in acht europäischen Ländern untersucht hat. weiterlesen…

Setzt den Erfolg der Energiewende fort

Das EEG braucht nach 20 Jahren neue Impulse, um weiter fossile Energiequellen durch nachhaltige zu ersetzen

„Kaum ein Gesetz hatte einen gleichermaßen ökonomisch wie ökologisch großen Erfolg wie das Erneuerbare-Energien-Gesetz, kurz EEG, das am 1. April vor 20 Jahren in Kraft trat. Mit rund 43 Prozent steuerten die erneuerbaren Energien in Deutschland im Jahr 2019 bereits mehr zum Bruttostrombedarf bei als Stein- und Braunkohlekraftwerke zusammen. Ihre Klimaschutzwirkung ist immens: Sonne, Wind, Bioenergie & Co. sparen über alle Sektoren hinweg mittlerweile mehr als 200 Millionen Tonnen Kohlendioxid (CO2) pro Jahr ein – und damit mehr als der gesamte Verkehrssektor an CO2 ausstößt.“ – Ein Gastbeitrag von Simone Peter in der Frankfurter Rundschau vom 29.03.2020. weiterlesen…

China profitiert von strengeren Umweltnormen

Die Volksrepublik ist zum Schrittmacher der energiepolitischen Wende geworden

Wer wäre nicht für strenge Umweltauflagen, weniger Kohlendioxidausstoß und einen nachhaltigeren Umgang mit den natürlichen Ressourcen? Abgesehen von hartnäckigen Leugnern des Klimawandels zählt hohe Umweltqualität heute weltweit zu den vorrangigen Werten der Menschen. Das zeigt der jährliche World Value Survey. In der Praxis aber sieht es oft anders aus. Nur in wenigen Ländern gibt es strenge Umweltregulierungen, die auch entschieden durchgesetzt werden. Im ewigen Kampf zwischen Umwelt-, Wachstums- und Beschäftigungspolitik zieht die Umwelt nach wie vor oft den Kürzeren. Wird sich das angesichts sinkender Schadstoffemissionen infolge der Coronakrise in absehbarer Zeit ändern? Und welche Rolle kann Umweltpolitik im künftigen geostrategischen Kräftemessen spielen? Fragen, denen am 26.03.2020 in der Analyse-Serie „Global Challenges“ im Handelsblatt nachgeht. weiterlesen…

Weltweit erster Flüssigwasserstofftanker

Grüner Wasserstoff aus australischer Braunkohle?

Das weltweit erste Tankschiff für flüssigen Wasserstoff namens „Suiso Frontier“ soll den „Aufbau einer internationalen Energieversorgungskette mit dem Ziel einer kohlenstofffreien Gesellschaft starten“ – so verkündete Kawasaki Heavy Industries auf seiner Webseite vor kurzem die offizielle Taufe im Werk Kobe. Das Schiff wird verflüssigten Wasserstoff mit einem Achthundertstel des ursprünglichen Gas-Volumens, gekühlt auf -253° C, „sicher und in großen Mengen über lange Strecken auf dem Seeweg“ transportieren, hieß es. Doch noch ist der Wasserstoff eher blau. weiterlesen…

„Sind wir noch zu retten?“ – Der Klima-Appell des Dalai Lama an die Welt

Gemeinsam unsere Umwelt schützen! Ein Weckruf gegen Stillstand und Ignoranz

Wie geht es unserem Planeten? Trockenheit, Dürre und Waldbrände richten verheerende Schäden an. Klimaflüchtlinge ertrinken im Meer. Das Artensterben nimmt erschreckende Ausmaße an. Der Klimawandel lässt sich nicht mehr wegdiskutieren – schließlich steht das Überleben der Menschheit auf dem Spiel! Das neue Buch des Dalai Lama mit Vor- und Nachwort von Franz Alt: Wie die Menschheit die Kontrolle verliert und was wir jetzt gemeinsam für den Umweltschutz tun müssen. Sind wir noch zu retten? Der aufrüttelnde „Klima-Appell des Dalai Lama an die Welt“, erschienen am 12.03.2020 im Benevento-Verlag. weiterlesen…

„Never waste a good crisis“

„Macht es besser als vorher“

Manchmal, wenn man in diesen Tagen in den Pausen des Homeoffice auf den Balkon tritt und in den Himmel schaut, dann sieht man – Blau. Ein wunderbar leichtes Frühlingsblau. Erst auf den zweiten oder dritten Blick fällt einem auf, was da nicht ist: Kein einziger Kondensstreifen zieht sich über den Himmel. Es fliegen ja kaum noch Flugzeuge. Wegen des Coronavirus wird die Wirtschaft weltweit heruntergefahren. Doch irgendwann ist das wieder vorbei – und dann muss der Klimaschutz wirklich ernst genommen werden. Eine Zeit-Kolumne von weiterlesen…

„Solardeckel streichen – wirtschaftliche Impulse setzen!“

2.000 Energieunternehmen schickenen offenen Brief an Kanzlerin

Rund 2.000 Unternehmen aus der Energiebranche appellierten am 24.03.2020 in einem offenen Brief dringend an Bundeskanzlerin Angela Merkel, den voraussichtlich im Sommer dieses Jahres erreichten 52 Gigawatt-Förderdeckel für die Errichtung neuer Solardächer schnellstmöglich zu streichen. Ein Gesetzgebungsverfahren zur Abschaffung des Solardeckels müsse „umgehend eingeleitet“ werden. Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) und der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) übermittelten gemeinsam ein entsprechendes Schreiben ans Bundeskanzleramt. weiterlesen…

Neue Form der Solarthermie

Graphen-Folie bietet neue Möglichkeiten effizienter Wärmeenergie-Gewinnung

rscher des Zentrums für Translationale Atomaterialien der Swinburne University of Technology im australischen Melbourne (CTAM) haben eine hocheffiziente Folie entwickelt, die Sonnenlicht mit minimalem Wärmeverlust absorbiert und sich in offener Umgebung schnell auf bis zu 83°C erwärmt. Der Graphen-Metamaterial-Film hat großes Potenzial für den Einsatz bei der Solarthermie, der Thermophotovoltaik (direkte Umwandlung von Wärme in Elektrizität),der solaren Meerwasserentsalzung, der Abwasserbehandlung, bei Lichtquellen und Fotodetektoren – so eine Veröffentlichung am 13.03.2020 in Nature Communications. weiterlesen…

Kommunen als Vorbild für Verkehrswende in Deutschland

In Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und NRW entwickeln Forscher ökologischere Mobilität

„Um die Verkehrswende in Deutschland zu erreichen, muss die Anzahl der Autos verringert und der öffentliche Personennahverkehr ausgebaut werden. Das setzt viele Kommunen unter Druck, weil sie nicht wissen, wie sie das schaffen sollen“, erklärt Prof. Andreas vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB). Für drei Kommunen sollen deshalb modellhaft Maßnahmenpakete entwickelt werden, die Akteure schulen und beim Erreichen der Ziele unterstützen. Knie erklärt: „Mit diesen Ansätzen wollen wir in diesen Städten 50 Prozent weniger Autos und 50 Prozent weniger gefahrene Kilometer in fünf Jahren erreichen.“ Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) fördert das Vorhaben fachlich und finanziell mit 120.000 Euro. weiterlesen…

DEval-Bericht: Anpassung an Klimawandel 

Besonders gefährdete Länder erhalten weniger deutsche Mittel als erwartet

Überflutungen, Wirbelstürme, steigende Meeresspiegel: Entwicklungsländer sind von den Folgen des Klimawandels besonders betroffen. Deutschland unterstützt die Länder dabei, sich an diese Folgen anzupassen. Allerdings bekommen besonders gefährdete Länder wie kleine Inselstaaten deutlich weniger deutsche Mittel, als zu erwarten wäre. Das zeigt ein Bericht vom 25.03.2020 des Deutschen Evaluierungsinstituts der Entwicklungszusammenarbeit (DEval). weiterlesen…