Neue Erkenntnisse über molekulare Katalysatoren auf Rutheniumbasis

Nachhaltige chemische Umwandlung

Wissenschaftler der Abteilung Molekulare Katalyse unter Prof. Walter Leitner vom Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion (CEC) in Zusammenarbeit mit Kollegen vom Max-Planck-Institut für Kohlenforschung (beide in Mülheim an der Ruhr) haben erforscht, wie molekulare Katalysatoren auf Rutheniumbasis mit CO2 zu nützlichen Chemikalien, wie z.B. Ameisensäure, reagieren. Die Ergebnisse wurden in der Zeitschrift ACS Catalysis veröffentlicht. weiterlesen…

Studie untersucht Vorteile von Blockchain-Lösungen

BMWi veröffentlicht Machbarkeitsstudie zur Blockchain-basierten Energieanlagenanbindung

Die Anwendungsgebiete der Blockchain-Technologie sind vielfältig, dazu zählt auch der Energiebereich. Ihr Potenzial liegt darin, direkte Vertragsbeziehungen zwischen Akteuren des Energiemarkts zu ermöglichen. In einem immer dynamischeren Energiemarkt sind verlässliche und aktuelle Daten eine wesentliche Voraussetzung. Vor diesem Hintergrund hat das Bundeswirtschaftsministerium am 21.02.2020 die Machbarkeitsstudie „Blockchain-basierte Erfassung und Steuerung von Energieanlagen mithilfe des Smart-Meter-Gateways“ veröffentlicht. weiterlesen…

Gigantischer Damm für Nordseeanrainer

Wissenschaftler schlagen Abdämmung der Nordsee vor

Angenommen die Weltgemeinschaft schafft es nicht, die Klimaerwärmung langfristig zu stoppen. Kann ein gigantischer Damm der die komplette Nordsee schützt, die Überflutung der Anrainerstaaten verhindern? Wissenschaftler aus den Niederlanden und vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel haben diese Option in einer Machbarkeitsstudie untersucht, die neben technischen und finanziellen Anforderungen auch Auswirkungen auf die Umwelt sowie sozio-ökonomische Effekt mit in Betracht zieht. Die Arbeit wurde jetzt im Bulletin of the American Meteorological Society (BAMS) veröffentlicht. (Karte der Nordsee mit den beiden vorgeschlagenen Dammprojekten. – Grafik © nach Groeskamp Kjellsson, 2020) weiterlesen…

UBA: Die meisten Bisphenol A-Alternativen möglicherweise hormonell schädlich

Neue UBA-Untersuchung: Ein einziger untersuchter Ersatzstoff zeigte keine hormonähnliche Wirkung

Das Umweltbundesamt (UBA) meldete am 12.02.2020, dass es 44 mögliche Alternativstoffe für Bisphenol A (BPA) für unterschiedliche Verwendungen und Produkte habe untersuchen lassen – mit dem Ergebnis, dass 43 dieser Stoffe nicht als Ersatz empfohlen werden können – entweder weil sie ebenfalls wie ein Hormon wirken könnten oder weil diese Frage aufgrund mangelnder Daten nicht abschließend geklärt werden konnte. BPA findet sich zum Beispiel in Konservendosen oder Klebstoff. Bis Januar 2020 wurde BPA auch als Farbentwickler in Kassenzetteln aus Thermopapier eingesetzt. weiterlesen…

Hoffen auf Solardeckel-Aus

Mittelständler sehen größtes Potenzial in Photovoltaik

Deutschland wartet auf eine Entscheidung zum Solardeckel. „Wir erleben, dass viele Unternehmen verunsichert sind. Sie zögern mit dem Bau einer Photovoltaikanlage und hoffen darauf, dass der 52-Gigawatt-Deckel gestrichen wird“, sagt Victoria Ossadnik, Vorsitzende Geschäftsführerin der E.ON Energie Deutschland. Für Firmen, die einen hohen Anteil des selbst erzeugten Stroms verbrauchten und den Rest direkt vermarkten wollten, lohne sich eine Anlage auch ohne staatliche Zuschüsse. Die Verunsicherung sei aber auch unter diesen Firmen groß. weiterlesen…

Der H2-Hype

Wunderaktie Wasserstoff – wirklich?

„Wasserstoff sorgt für Börsen-Beben: Kursexplosion bei Wasserstoff-Aktien“. Wieder einmal überschlagen sich die Überschriften: „Grüner Wasserstoff ist das Erdöl von morgen„, „Nel: Wasserstoff-Kracher verzückt mit Kurssprung“ und: „Wasserstoff Aktien Nachfrage verzehnfacht sich in einem Jahr – Durchbruch der Technologie?“ weiterlesen…

CO2-Preis könnte Leitinstrument im globalen Klimaschutz werden

Analyse von Ottmar Edenhofer, Matthias Kalkuhl und Axel Ockenfels: Deutsches Klimapaket hat das Zeug, positive Kettenreaktion auszulösen

Das Wichtigste am jüngst beschlossenen deutschen Klimapaket ist nicht die Wirkung im Inland, wo rund 2 Prozent der globalen Treibhausgas-Emissionen entstehen. Es ist vielmehr „der potenzielle Beitrag zur Lösung des internationalen Koordinations- und Kooperationsproblems“. Zu diesem Ergebnis kommt eine gemeinsame Analyse der Ökonomen Ottmar Edenhofer, Matthias Kalkuhl und Axel Ockenfels. Die Analyse wurde jetzt in der Fachzeitschrift Perspektiven der Wirtschaftspolitik des Vereins für Socialpolitik veröffentlicht, die auch als Plattform für Diskussionen unter deutschen Ökonomen dient. weiterlesen…

Zusammenspiel von Industrie- und Klimapolitik erforderlich

Wuppertal Institut gibt Impulse zur Umsetzung des europäischen Green Deal

Der „Green Deal“ der EU-Kommission sieht vor, Europa bis 2050 treibhausgasneutral zu machen. Das stellt die energieintensiven Branchen wie die Grundstoffindustrie vor große Herausforderungen. Wie gelingt der Spagat zwischen den ambitionierten EU-Klimazielen und der energieintensiven Produktion von Stahl, Zement, Chemikalien, Glas und Papier? Pof. Manfred Fischedick und Prof. Stefan Lechtenböhmer vom Wuppertal Institut geben in ihrem neuen inBrief Empfehlungen für die zukünftige Ausgestaltung des politischen Rahmens. weiterlesen…

Merkel: Wissenschaft ist Motor des Fortschritts

Leopoldina mit 1600 Mitgliedern kann wertvolle Ratschläge erteilen

„Die Wissenschaft ist Motor des Fortschritts,“ betonte Bundeskanzlerin Angela Merkel in ihrem aktuellen Video-Podcast aus Anlass der Amtseinführung von Klimaforscher Gerald Haug am 13.02.2020 als neuer Präsident der Leopoldina. Mit dessen Wahl werde auch deutlich, dass gerade der Klimaschutz für uns von besonderer Bedeutung sei, so die Kanzlerin. Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina mit ihren 1600 Mitgliedern könne der Bundesregierung viele wegweisende Ratschläge geben. weiterlesen…

Copernicus und NOAA: Januar erneut mit Rekordtemperatur

Wärmster Januar seit Beginn der Aufzeichnungen vor 141 Jahren

Nach Angaben des amerikanischen National Centers for Environmental Information der NOAA war der Januar 2020 der weltweit wärmste, seitdem sie mit den Aufzeichnungen begonnen haben. Der Erwärmungstrend geht damit weiter: Seit 2016 verzeichnete man vier Temperaturrekorde; die zehn wärmsten wurden seit 2002 registriert, wie die Behörde am 13.02.2020 weiter mitteilte. Auch der europäische Copernicus Climate Change Service erklärte den Januar 2020 zum wärmsten in Europa und ganz knapp auch weltweit seit Beginn der jüngeren Aufzeichnungen 1981. weiterlesen…