Verkehrswende rauscht an Deutschland vorbei

Schweiz und Niederlande setzen auf Schiene und Rad

Während in Deutschland die CO2-Emissionen in den meisten Sektoren zurückgehen, steigen sie im Verkehrsbereich unaufhörlich an. Höchste Zeit also für eine schnelle und nachhaltige Mobilitätswende. Wie es besser geht, zeigen andere Länder in Europa, angefangen bei Norwegen. Manuel Först hat einen europäischen Vergleich angestellt, der am 04.12.2019 auf dem online-Portal energiezukunft und in dessen aktueller Print-Ausgabe veröffentlicht wurde. weiterlesen…

EffiLayers bringt organische Photovoltaik ins Rollen

Neue Technologien für Rolle-zu-Rolle-Produktion

Sonnige Zeiten: Unter der Leitung des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT aus Aachen entwickeln fünf Projektpartner aus Industrie und Forschung im Vorhaben EffiLayers Technologien für die Rolle-zu-Rolle-Produktion organischer Photovoltaik. Das NRW-Leitmarktprojekts soll den in Nordrhein-Westfalen ansässigen Maschinenherstellern eine Vorreiterrolle im Markt der flexiblen Dünnschicht-Solarzellen und gedruckten Elektronik ermöglichen. (Foto: In EffiLayers wird die im Vorgänger-Projekt PhotonFlex entwickelte laserbasierte Rolle-zu-Rolle-Produktion von organischer Photovoltaik weiterentwickelt und so die Wettbewerbsfähigkeit von Maschinenbauern aus NRW erhöht – © Fraunhofer ILT, Aachen) weiterlesen…

Zeichen gegen den isolationistischen Zeitgeist

Kooperation in Bildung und Forschung

Bildung, Forschung und Wissenschaft sollen wesentliche Beiträge zu Demokratie, Freiheit und gesellschaftlichem Zusammenhalt leisten sowohl im Inland als auch weltweit. Das ist das Ziel der im Februar 2017 weiterentwickelten Strategie zur Internationalisierung von Bildung, Wissenschaft und Forschung der Bundesregierung. Diese will so ein deutliches Zeichen gegen den isolationistischen Zeitgeist setzen, der zunehmend die gesellschaftliche Debatte weltweit prägt. Das betont die Bundesregierung laut einer Medienmitteilung in ihrer Unterrichtung „Bericht der Bundesregierung zur internationalen Kooperation in Bildung, Wissenschaft und Forschung 2017 bis 2018“ (19/15360). weiterlesen…

Amazonas-Wendepunkt: Letzte Chance zum Handeln

Von Thomas E. Lovejoy und Carlos Nobre in Science Advances

Zwei renommierte Wissenschaftler warnen vor einem „Kipppunkt“ des Klimas im Amazonas-Becken und in weiten Teilen Südamerikas. Brandrodungen und andere rasch voranschreitende Entwicklungen könnten Teile des Regenwalds in eine Savanne verwandeln, die Tierwelt zugrunde richten und Milliarden Tonnen Kohlendioxid in die Atmosphäre emittieren, schreiben Thomas Lovejoy (li.) von der George Mason University im US-Bundesstaat Virginia und Carlos Nobre von der Universität Sao Paulo in Brasilien in „Science Advances“. weiterlesen…

Wald leidet unter Klimawandel – Kiefern besonders betroffen

Langfristige Waldschäden werden über viele Jahre hohe Kosten verursachen

„Die aktuelle Schadenssituation in den Wäldern ist kein rein baden-württembergisches Thema. Bundesweit und in ganz Mitteleuropa kämpfen Waldbesitzer und Forstleute mit den Folgen von Trockenheit und Dürre“, sagte der baden-württembergische Landwirtschaftsminister Peter Hauk (CDU) im Gespräch mit Rüdiger Soldt in der Frankfurter Allgemeinen am 23.12.2019. weiterlesen…

Hilft der Handelskrieg zwischen Amerika und China dem Klima?

Neue Studie: Strafzölle der Trump-Regierung bewirken leicht verringerte Treibhausgas-Emissionen, tatsächlicher Fortschritt ist allerdings nur mit internationaler Kooperation zu haben

Der erbitterte Handelskrieg zwischen den beiden weltgrößten Volkswirtschaften USA und China hat den Warenverkehr spürbar gedrosselt: 15 Prozent weniger als noch ein Jahr zuvor wurden in den ersten elf Monaten 2019 in die eine oder andere Richtung geliefert – und viele Strafzölle beginnen erst mit Zeitverzug zu wirken. Einer neuen Studie zufolge bewirken diese Handelshemmnisse auch, dass Treibhausgas-Emissionen leicht sinken. Die Untersuchung entstand unter Mitwirkung des Berliner Klimaforschungsinstituts MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change) und wurde im Dezember 2019 in der Fachzeitschrift Resource and Energy Economics veröffentlicht. weiterlesen…

Klimawandel und Naturzerstörung verstärken einander

Erste planetare Belastungsgrenzen überschritten

Veränderungen in verschiedenen Bereichen unseres Erdsystems summieren sich nicht einfach – sie können einander verstärken. Das Überschreiten der planetaren Belastungsgrenze in einem Bereich kann den vom Menschen verursachten Druck auf andere planetare Grenzen erhöhen. Zum ersten Mal hat ein internationales Forscherteam unter Leitung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung nun einige der planetaren Wechselwirkungen im Erdsystem beziffert. Biophysikalischen Interaktionen haben die direkten menschlichen Auswirkungen auf die neun planetaren Grenzen fast verdoppelt, vom Klimawandel bis zur Süßwassernutzung. Diese Erkenntnisse können jetzt für die Entwicklung von Politikmaßnahmen zur Sicherung der Lebensgrundlagen kommender Generationen genutzt werden. In der schlechten Nachricht steckt auch eine gute: Die Zerstörung von Natur und der Klimawandel stehen zwar in einem einander verstärkenden Wechselverhältnis, doch dieser negative Kreislauf lässt sich aufbrechen, wenn die Politik schnell handelt. Manuel Först dazu am 21.12.2019 in energiezukunft.
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Deutsche Energiewende:

Weltenergierat: Umfrage unter Experten aus mehr als 60 Ländern

Die deutsche Energiepolitik werde weltweit wahrgenommen und habe Einfluss, schreibt der Weltenergierat Deutschland in einer Pressemitteilung über eine weltweite Umfrage unter dem Titel „Deutsche Energiepolitik – eine Blaupause für die Welt?“. So hätten 77 % der weltweit befragten Energieexperten angegeben, dass die Energiewende in Deutschland beobachtet werde, zu Diskussionen oder sogar konkreten Maßnahmen in ihren Ländern geführt habe. Eine Bewertung der deutschen Energiepolitik falle dabei unterschiedlich aus. 11 % der europäischen Experten würden die deutsche Energiepolitik als Blaupause für die Welt bewerten, im Vergleich zu 43 % der Experten aus dem nicht-EU-Ausland. weiterlesen…

H2-Bedarfe schaffen!

STEAG-Position zu Wasserstoff: Neues Teilsegment der Energiewirtschaft?

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat am 18.07.2019 die Gewinner des Ideenwettbewerbs „Reallabore der Energiewende“ bekannt gegeben: In bundesweit 20 solcher Reallabore sollenlaut einer BMWi-Medienmitteilung Unternehmen künftig zukunftsfähige Energietechnologien, vor allem neue, CO2-arme Wasserstofftechnologien im industriellen Maßstab und in realer Umgebung erproben. Dazu hat die STEAG, mit dem Hydro-Hub Fenne eine der Gewinnerinnen des Ideenwettbewerbs, inzwischen eine eigene, noch unveröffentlichte Position ausgearbeitet. Solarify dokumentiert das Papier des fünftgrößten deutschen Stromerzeugers. weiterlesen…

Eurobarometer: Deutsche und Europäer zunehmend besorgt über Klimawandel

Klimawandel und Umwelt werden immer häufiger als herausragende Probleme Europas wahrgenommen

„Das aktuelle Eurobarometer zeigt: der Klimawandel beschäftigt die Deutschen und auch andere Europäer immer mehr. 35 Prozent der befragten Deutschen und 28 Prozent der Europäer zählen Klimawandel und Umweltschutz zu den drängendsten Probleme Europas“, sagte Jörg Wojahn, der Vertreter der EU-Kommission in Deutschland. „Seit 2014 hat der Klimawandel in der Bewertung der wichtigsten Probleme durch die Europäer insgesamt um 19 Prozentpunkte zugelegt. Die Menschen erwarten von der EU entschlossenes Handeln. Mit dem europäischen Grünen Deal haben wir geliefert: Die Kommission will Europa bis 2050 zum ersten klimaneutralen Kontinent machen. Ab Januar 2020 werden wir die konkreten Gesetzesvorschläge dazu vorlegen.“ weiterlesen…