Teil-künstliche Photosynthese kommt voran

Forscher entwickeln neue Methode, um Sonnenlicht in Treibstoff umzuwandeln

Die Suche nach neuen Wegen zur Nutzung der Sonnenenergie ist dank neuer Forschungen auf dem Gebiet der teilkünstlichen Photosynthese einen Schritt vorangekommen. Die Kombination von Stärken katalytischer Bioprozessanlagen mit denen synthetischer Materialien kann zu einer effizienteren und dauerhafteren solarchemischen Umwandlung führen. Katarzyna Sokól aus Cambridge, Leitautorin eines Beitrags beschreibt einer Presseerklärung zufolge diesen Vorgang in Nature Energy unter dem Titel „Bias-free photoelectrochemical water splitting with photosystem II on a dye-sensitized photoanode wired to hydrogenase“ (Vorspannungsfreie photoelektrochemische Wasserspaltung mit Photosystem II auf einer farbstoffsensibilisierten mit Hydrogenase verkabelten Photoanode). weiterlesen…

„Sputet Euch!“

Wissenschaft befürchtet schon bei 1,5° Erwärmung weltweit Risiken für Mensch und Natur

Der neue IPCC-Sonderbericht, der am 08.10.2018 in Incheon, Südkorea, veröffentlicht wurde, zeigt, dass bereits bei 1,5 Grad Celsius globaler Erwärmung weltweit hohe Risiken durch die Klimafolgen bestehen, so eine gemeinsame Medienmitteilung von BMBF und BMU. Der in Paris anlässlich der COP21 in Auftrag gegebene Bericht fasst den wissenschaftlichen Kenntnisstand über die Folgen einer Erwärmung von 1,5°C und darüber zusammen und definiert die damit einhergehenden nötigen Emissionsverringerungen. Er untersucht außerdem konkrete Maßnahmen zur Verstärkung und Beschleunigung des Kampfes gegen den Klimawandel. Im Rahmen einer Pressekonferenz zum IPCC Sonderbericht betonten die beiden Staatssekretäre der Ministerien, Jochen Flasbarth und Michael Meister im Berliner BMU die Dringlichkeit der Maßnahmen. weiterlesen…

Nobelpreis für Vater der Zwei-Grad-Grenze

William Nordhaus und Paul Romer geehrt – Zeichen für das Klima

Zwei amerikanische Ökonomen, William Nordhaus, 77, und Paul Romer, 62, erhalten den Alfred-Nobel-Gedächtnispreis für Wirtschaftswissenschaften 2018. Beide werden dafür geehrt, dass sie zwei globale, langfristige Phänomene in die ökonomische Analyse einbezogen haben: Nordhaus entwickelte mit einem Modell die Integration des Klimawandels in makroökonomische Analysen und Romer untersuchte den Einfluss neuer Ideen auf die „Integration technologischer Innovationen in die langfristige makroökonomische Analyse“, so die Schwedische Akademie: „Nordhaus und Romer haben Methoden entwickelt, um einige der grundlegendsten und drängendsten Fragen unserer Zeit zu beantworten, wie wir langfristig dauerhaftes und nachhaltiges Wirtschaftswachstum schaffen.“ weiterlesen…

Weltklimarat: Jedes Zehntelgrad vermiedene Erwärmung zählt


IPCC-Sonderbericht: 1,5 Grad sind noch erreichbar

Das evangelische Entwicklungswerk Brot für die Welt und die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch begrüßen den Sonderbericht des Weltklimarats IPCC als „starkes Signal für deutlich ambitionierteren Klimaschutz“. Dieser „wichtige Wegweiser aus der Klimakrise“ zeigt, dass ab einer Erwärmung über 1,5 Grad die Risiken und volkswirtschaftlichen Kosten des Klimawandels massiv steigen. Die gute Nachricht ist: Die Begrenzung der Erwärmung auf dieses Limit ist bei zügigem und entschiedenem Handeln machbar.
weiterlesen…

So sieht die Mobilität von morgen aus

Die RWTH Aachen und ihre Partner zeigen einen Blick in die Zukunft

Elektrische Carver, heliumgefüllte Flieger, schlaue Parkplätze, sehende Straßenleuchten, vernetzte Ampeln und automatisierte E-Fahrzeuge. Die RWTH Aachen und ihre Partner präsentierten am 02.10.2018 auf dem Aldenhoven Testing Center ihre geballte Kompetenz und Kreativität. 58 Ausstellende boten einen Blick in die Zukunft der Mobilität. Dabei ging es neben futuristischen Fahrzeugen vor allem um ganz handfeste, fundierte Lösungen. Anlass war die Eröffnung von CERMcity, einer neuen Testumgebung für die Entwicklung und Erprobung der vernetzten und automatisierten Mobilität in der Stadt. weiterlesen…

„Mit dem Wiesn-Beginn steigt der Methan-Ausstoß“

Prof. Jia Chen über ihre Klimagas-Untersuchungen während des Oktoberfests


Jia Chen ist Professorin für Umweltsensorik und Modellierung an der Technischen Universität München (TUM). Dieses Jahr wird sie mit ihrem Team messen, wie viel Methan während des Oktoberfests auf der Festwiese ausgestoßen wird. Im Interview erläutert Sie die Hintergründe ihres Projekts. weiterlesen…

Was Einstein noch nicht wusste

Verzögerung gleich Null

Der photoelektrische Effekt liefert die Grundlage für nachhaltige Energieversorgung durch Solarenergie, für weltweite Kommunikation und moderne Materialforschung. Vor mehr als einem Jahrhundert hat ihn Albert Einstein beschrieben. Nun haben Wissenschaftler der Technischen Universität München (Medienmitteilung der TUM), des Labors für Attosekundenphysik (LAP) am Max-Planck-Institut für Quantenoptik (MPQ) und der Technischen Universität Wien erstmals die unglaublich kurze Zeitspanne zwischen der Absorption eines Lichtquants durch einen Festkörper und der daraus resultierenden Entstehung eines Photoelektrons gemessen. Die Physiker konnten zeigen, welche Faktoren diesen fundamentalen Prozess bestimmen und wie er manipuliert werden kann. weiterlesen…

Neue Art der Stromerzeugung

Über superhydrophobe Oberfläche fließendes Salzwasser erzeugt Spannung

Ingenieure der University of California San Diego haben eine super-wasserabweisende Oberfläche entwickelt, mit der elektrische Spannungen erzeugt werden können. Wenn Salzwasser über diese speziell gemusterte Oberfläche fließt, können zwar nur 50 Millivolt produziert werden, aber genug für die Versorgung von winzigen Laboren, die auf einen Chip passen – etwa zur Diagnose von Schadstoffen oder anderen mikrofluidischen Systemen, schrieben die Forscher in einem Beitrag von Nature Communications über den das Magazin Science Daily berichtete. weiterlesen…

100.000 Euro für Energiespeicherungs-Start-ups

InnoEnergy lanciert weltweiten Wettbewerb

InnoEnergy, der „europäische Innovationsmotor für nachhaltige Energie“, hat am 22.09.2018 einen weltweiten Aufruf für Start-up-Unternehmen im Bereich der elektrischen Energiespeicherung gestartet. Fünfzehn der innovativsten Start-ups im Bereich der nachhaltigen Energie werden ein maßgeschneidertes Paket von Dienstleistungen erhalten; dazu gewinnt das beste Start-up ein Preisgeld von 100.000 Euro. weiterlesen…

Oberflächeneigenschaften als Herausforderung


Forscher entwickeln Strukturierungsmethode mit Licht

Die Funktionalisierung (Veränderung der Eigenschaften zu bestimmten Zwecken) von Oberflächen mit verschiedenen physikalischen oder chemischen Eigenschaften ist eine Anforderung in vielen Anwendungsgebieten. So erlaubt zum Beispiel die Strukturierung von Oberflächen mit wasserliebenden und wasserabweisenden Flächen, Emulsionen, wie etwa Wasser und Öl, wieder zu trennen. Solche Strukturen können auch verwendet werden, um Flüssigkeiten zu leiten, z. B. in Mikrofluidik-Anwendungen, die für die Analyse kleinster Flüssigkeitsmengen wichtig sind – so eine Medienmitteilung vom 04.10.2014 aus dem Mainzer Max-Planck-Instituts für Polymerforschung (MPI-P). weiterlesen…