China: Erstes vollelektrisches Frachtschiff


Eine Werft in Guangzhou nimmt das erste vollelektrische Frachtschiff der Welt in Betrieb

In Guangzhou, der Hauptstadt der Provinz Guangdong, ist seit kurzem das weltweit erste vollelektrische Frachtschiff unterwegs, wie Doris Holler von Oekonews mitteilt. Das Schiff kann mit einer Ladung von 2.000 Tonnen beladen werden. Das Frachtschiff hat eine Reichweite von rund 80 Kilometern und ist 70,5 Meter lang. Es hat eine Batterie mit 2400 kWh. Seine Höchstgeschwindigkeit beträgt bei 12,8 kmh. weiterlesen…

Marktanteile von grünen Produkten steigen

CO2-Emissionen im Konsumsektor dennoch unverändert

Der Umsatz mit grünen Produkten in den Konsumbereichen Wohnen, Mobilität und Ernährung ist 2015 um sieben Prozent gegenüber dem Vorjahr gewachsen. Dennoch haben sich die CO2-Emissionen im Konsumsektor kaum verändert. Dies zeigt die Studie „Grüne Produkte in Deutschland 2017 – Marktbeobachtungen für die Umweltpolitik“ des Umweltbundesamtes (UBA). So sind die CO2-Emissionen im Konsumbereich von 7,9 Tonnen pro Person und Jahr im Jahr 2005 lediglich um ein Prozent auf 7,8 Tonnen im Jahr 2014 gesunken. weiterlesen…

BINE: „Damit das Öl im Motor bleibt“

In Dieseln und Benzinern Motoröltropfen abtrennen – Abscheidesysteme für Hochleistungsmotoren

Bei jeder Zündung eines Benzin- oder Dieselmotors entweicht ein kleiner Anteil des Treibstoff-Luft-Gemischs durch Leckagen aus dem Verbrennungsraum ins Kurbelgehäuse. Dieses Gas muss entfernt und die darin enthaltenen Tropfen Motoröl abgetrennt werden. Denn das senkt die Schadstoffemissionen und sichert die Effizienz des Motors. Das neue BINE-Projektinfo „Damit das Öl im Motor bleibt“ (16/2017) stellt zwei neu entwickelte aktive Abscheidesysteme für kleine Ölpartikel vor. Die Entwickler hatten dabei besonders moderne, höher verdichtende und kompakt konstruierte Motoren im Blick. weiterlesen…

Pumpspeicherkraftwerk auf dem Meeresgrund

Betonkugelspeicher erhält German Renewables Award

Vor einem Jahr versenkten Wissenschaftler eine Betonkugel hundert Meter tief im Bodensee. Der Hohlkörper mit drei Metern Durchmesser diente als Funktionsmodell für ein Offshore-Pumpspeicher-Kraftwerk. Medienmitteilungen des Fraunhofer-Instituts für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) in Kassel und von BINE-info zufolge erhielten sie für ihre Forschungsarbeiten am 30.11.2017 den „German Renewables Award 2017“. Die Entwickler im Fraunhofer IWES planen bereits den nächsten Schritt. weiterlesen…

Zellteilung des IWES

Institutsteile des Fraunhofer IWES werden zu eigenständigen Instituten

Das Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik IWES ist seit seiner Gründung 2009 auf knapp 600 Mitarbeitende gewachsen. Beide Institutsteile haben im Rahmen ihrer strategischen Entwicklung und Ausrichtung erfolgreich weitgehend unabhängige Profile entwickelt. Vorstand und Senat der Fraunhofer-Gesellschaft haben daher beschlossen, die Institutsteile ab Januar 2018 als eigenständige Institute fortzuführen: als IEE und IWES. Für Kunden und Industriepartner erleichtert die Profilschärfung eine klare Zuordnung von Aktivitäten. weiterlesen…

Disruptionen kommen schneller als erwartet

Innovationen verdrängen Kohle, Uran, Erdöl, Erdgas, konventionelle Autos und Energieversorger

Buchbesprechung in SONNENENERGIE der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie – von Klaus Oberzig

„Druckfrisch in deutscher Übersetzung erschienen: „Saubere Revolution 2030″ von Tony Seba – damit verbindet der Autor die Vorhersage, dass Solartechnologie und elektrische Mobilität die herkömmlichen Technologien bis zum Jahr 2030 zersetzen und sprengen werden. Denn nichts anderes meint der aus dem Kalifornischen Silicon Valley stammende Begriff der Disruption: Innovationen fegen überholte Technologien weg. Daniel Bannasch von Metropolsolar Rhein-Neckar (Mannheim) hat die deutsche Übersetzung von “ Clean Disruption of Energy and Transportation“, das bereits 2014 erschienen war, besorgt. weiterlesen…

Solarzellen preiswert und biegsam

HZB: Defekte in Kesterit-Halbleitern mit Neutronen untersucht

Ein Forschungsteam am HZB hat die verschiedenen Defekt-Typen in Kesterit-Halbleitern erstmals genau charakterisiert – so eine Medienmitteilung aus Berlin-Adlershof. Das gelang ihnen mit Hilfe von Neutronenstreuung am BER II und am Oak Ridge National Laboratory, USA. Die Ergebnisse zeigen Möglichkeiten zur gezielten Optimierung von Kesterit-Solarzellen auf (publiziert im Journal of Applied Physics). weiterlesen…

Pfadabhängigkeiten in der Energiewende. Das Beispiel Mobilität

Analyse des Akademienprojekts „Energiesysteme der Zukunft“

Im Verkehrssektor sind die Emissionen in den letzten Jahren gestiegen statt gesunken. Schnelle Entscheidungen und innovative Mobilitätskonzepte sind notwendig, damit Städte klimafreundlicher werden können. Haben sich Kommunen aber einmal festgelegt, ist der Umstieg auf einen alternativen Ansatz mitunter schwierig und teuer – es können Pfadabhängigkeiten entstehen. Dabei weiß niemand derzeit genau, welche Technologien sich in den nächsten Jahrzehnten durchsetzen werden. Die Analyse Pfadabhängigkeiten in der Energiewende. Das Beispiel Mobilität des Akademienprojekts „Energiesysteme der Zukunft“ (ESYS) zeigt Strategien für den Umgang mit Pfadabhängigkeiten auf und will damit Politiker in ihrem Entscheidungsprozess unterstützen. weiterlesen…

Energiewende auf Erfolgskurs?

Fakten und Mythen der deutschen Energiewende und was hat das mit Österreich zu tun?

Die Energiewende in Deutschland ist eine Erfolgsgeschichte, denn zehn Mal so viele Arbeitsplätze bei den erneuerbaren Energien als in der Kohleindustrie, um 14% gesunkene CO2-Emissionen der Stromerzeugung Deutschlands seit 2007 und steigende Energieunabhängigkeit sind die harten Fakten. Tatsache ist aber auch, dass die alte und neue Welt um eine Systemänderung kämpfen, deren Auswirkungen Gewinner und Verlierer hervorbringt. „Das Nichthandeln im Bereich des Kohleausstiegs, der Wärmewende und des Transportsektors muss endlich beendet werden, und der Ausbau der erneuerbaren Energien braucht wieder mehr Schwung“, fordert Craig Morris, Energieexperte und Senior Fellow am IASS Potsdam im Rahmen der Diskussionsveranstaltung ‚windrichtungen’ der IG Windkraft. weiterlesen…

Atommeiler nicht genug gegen Angriffe geschützt

Greenpeace klagt auf Entzug der Betriebsgenehmigung für AKW Gundremmingen

Eine Klage auf Entzug der Betriebsgenehmigung für das Atomkraftwerk Gundremmingen hat Greenpeace am 06.12.2017 beim Bayerischen Verwaltungsgerichtshof in München eingereicht. Das AKW Gundremmingen sei unzureichend gegen terroristische Angriffe geschützt, so Greenpeace. Der Betonmantel beider Reaktoren sei zu dünn, um gegen den Absturz größerer Verkehrsmaschinen geschützt zu sein. Auch das Lagerbecken für genutzte Brennstäbe weise Sicherheitsmängel aus und würde im Falle eines Flugzeugabsturzes große Mengen Radioaktivität freisetzen. Auch das österreichische Umweltbundesamt kritisiert in einer Studie (http://bit.ly/2ipswLa), dass die außerhalb des Sicherheitsbehälters liegenden Abklingbecken in Gundremmingen ein besonderes Risiko darstellen. weiterlesen…