Durchbruch bei EMIL


Erstmalig Undulator-Strahlung am CAT-Experiment

Als das EMIL-Labor (Energy-Materials In-Situ Laboratory Berlin) vor einem Jahr von Forschungsministerin Johanna Wanka (Foto li.) eingeweiht wurde, bedeutete das einen Meilenstein für die Energiematerial-Forschung von HZB und MPG. Nun ist es den Verantwortlichen laut einer Medienmitteilung erstmalig gelungen, die Strahlung aus dem Undulator UE48 von der BESSY II-Experimentierhalle bis in das EMIL-Labor zum CAT-Experiment durchzuleiten. weiterlesen…

Arktisches Meer erneut stark abgeschmolzen

Meereisminimum 2017

Gemeinsame Presseerklärung des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI), der Universität Bremen und des Centrum für Erdsystemforschung und Nachhaltigkeit (CEN) der Universität Hamburg. In diesem September ist die Fläche des arktischen Meereises auf eine Größe von etwa 4,7 Millionen Quadratkilometern abgeschmolzen. Dies stellten Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts sowie der Universitäten Bremen und Hamburg fest. weiterlesen…

Ozonloch auf Rückzug

Staatengemeinschaft nicht machtlos gegen globale Umweltveränderungen

Am 16.09.2017 jährt sich zum 30. Mal der Abschluss des Montrealer Abkommens zum Schutz der Ozonschicht. Es steht wie kaum eine andere völkerrechtliche Vereinbarung dafür, dass die Staatengemeinschaft in der Lage ist, auf globale Umweltveränderungen entschlossen und erfolgreich zu reagieren. Denn in den drei Jahrzehnten seit seinem Inkrafttreten hat sich die lebenswichtige Ozonschicht um den Globus deutlich erholt, teilte das BMUB am 15.09.2017 per Pressemeldung Nr. 308/17 mit. weiterlesen…

Wasserknappheit Katalysator für Energiewende?

Projekt WANDEL an Uni Kassel

Ob und wie Wasser Erneuerbare Energien begünstigt und fossile Energieträger ausbremst, will ein Projekt WANDEL genannter Verbund aus neun deutschen Forschungseinrichtungen mit kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) untersuchen. Unter Koordination des Center for Environmental Systems Research (CESR) der Universität Kassel in den nächsten drei Jahren – wird vom BMBF mit rund 2,5 Mio. Euro gefördert – eine fundierte Wissensgrundlage und praxisorientierte Lösungsansätze erarbeitet werden. weiterlesen…

Fortschritt bei der Klimawandel-Bewältigung


Mit elektrochemischer CO2-Reduktion Treibstoffe herstellen

Es klinge „fast zu gut, um wahr zu sein“, so die Medienmitteilung der TU Delft: Ming Ma, PhD-Student an der Delft University of Technology in den Niederlanden, habe einen Weg gefunden, „Alkohol aus der Luft zu produzieren“, heißt es da. Er habe herausgefunden, wie man effektiv und präzise den Prozess der sogenannten elektrochemischen Reduktion von CO2 kontrollieren könne, um eine breite Palette von nützlichen Produkten, einschließlich Alkohol zu erzeugen. In der Lage zu sein, CO2 als Ressource auf diese Weise zu nutzen zu können, könne gerade bei der Bewältigung des Klimawandels entscheidend sein. weiterlesen…

Futurium – Schlüssel für die Zukunft


Niedrigst-Energiehaus nach Gold-Standard

Der Neubau des Futuriums neben dem BMBF im Zentrum Berlins ist nach einer berlin-unüblichen Bauzeit von 27 Monaten abgeschlossen. Am 13.09.2017 übergab die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben in Anwesenheit von Bundesministerin Prof. Dr. Johanna Wanka das fertig gestellte Gebäude an das vormaligen Hauses der Zukunft. Der Bau entspricht mit dem Goldstandard modernsten Nachhaltigkeitskriterien eines Niedrigst-Energiehauses entsprechen: Die genutzte Energie soll ausschließlich aus regenerativen Quellen kommen. weiterlesen…

Höchste Eisenbahn für Verkehrswende


„Bahnstrecken-GAU“ bei Rastatt: Germanwatch fordert von nächster Bundesregierung Masterplan für Verkehr

Die Unterbrechung der wichtigsten Nord-Süd-Schienenverbindung in Deutschland und ihre gravierenden Folgen für den Personen- und Güterverkehr sind auch Ergebnis einer seit Jahrzehnten verfehlten Verkehrspolitik, urteilt die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch. Ein an zukunftsfähiger Mobilität und den Klimazielen für 2030 und 2050 auszurichtender Masterplan Verkehrswende sollte daher zu den ersten Großprojekten der neuen Bundesregierung nach der Wahl gehören. Der Masterplan müsste nach Ansicht von Germanwatch einen klaren Schwerpunkt auf die Stärkung des Güter- und Personenverkehrs auf der Schiene legen. weiterlesen…

Elektromobilität: Einstieg in die Verkehrswende


Öko-Instituts: Faktencheck Elektromobilität

Sind Elektroautos geeignet, die verkehrsbedingten Umweltprobleme zu lösen? Wieviel Strom wird für Elektromobilität in Zukunft benötigt? Sind ausreichend Rohstoffe für Elektromotoren verfügbar? Wo steht Deutschland im internationalen Vergleich und was bedeutet dies für die Zukunft der Automobilindustrie?
Diese und andere häufig gestellten Fragen beantwortet das Expertenteam des Öko-Instituts Freiburg im Hintergrundpapier „Faktencheck Elektromobilität“. weiterlesen…

Eine Copernicus-Strategie für Deutschland

Bundeskabinett positioniert sich zur Erdbeobachtung

Das Bundeskabinett hat am 13. 09.2017 die vom Bundesminister für Verkehr und Digitale Infrastruktur (BMVI) vorgelegte „Nationale Strategie für das europäische Copernicus-Programm“ beschlossen und damit konkrete nationale Ziele gesetzt. Copernicus ist das operationelle Erdbeobachtungsprogramm der Europäischen Union. Es stellt umfassende Informationen über den Zustand der globalen Umwelt auf Basis von Satellitenbeobachtungen der Erde bereit und unterstützt vielfältige Anwendungen von der Klimabeobachtung, über die Land- und Forstwirtschaft, bis hin zur Katastrophenhilfe. Schwerpunkte sind: Raumfahrt, Klimawandel, Umwelt, Sicherheit, Digitalisierung, Big Data/Smart Data/Data Science. weiterlesen…

Klimawandel leistet Beitrag zu Extremwetter

Der Geo-Risikoforscher Peter Höppe im Solarify-Selbst-Gespräch nach den Hurrikanen

„Durch den Klimawandel werden wir auch in Deutschland zunehmend Extremwettersituationen erleben, sagt der Geo-Risikoforscher Peter Höppe von Munich Re, einem der größten Rückversicherer der Welt. Die Wetterereignisse mit relevanten Schäden haben sich weltweit seit Beginn der 1980er Jahre etwa verdreifacht. Noch ist unklar, wie viel die Hurrikane Harvey und Irma kosten werden und ob sie das Schadenniveau von Hurrikan Katrina im Jahr 2005 erreichen werden – die verursachte 105 Mrd. Euro an gesamtwirtschaftlichen Schäden. Höppe im Selbst-Gespräch auf Solarify. weiterlesen…