Wendelstein 7-X: 2. Experimentphase startete

Erste Plasmen in aufgerüsteter Anlage – „Jetzt wird es spannend“, sagt Projektleiter Thomas Klinger

Die Plasmaexperimente an der Fusionsanlage Wendelstein 7-X im Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) in Greifswald haben einer Medienmitteilung zufolge nach 15 Monaten Umbaupause jetzt wieder begonnen. Die zusätzliche Ausrüstung hat die Anlage fit für höhere Heizleistung und längere Pulse gemacht. Damit werden nun Experimente möglich, in denen das Wendelstein 7-X zugrundeliegende optimierte Konzept geprüft werden kann. Wendelstein 7-X, die weltweit größte Fusionsanlage vom Typ Stellarator, soll die Kraftwerkseignung dieses Bautyps untersuchen. weiterlesen…

Studie: Ende des Verbrennungsmotors notwendig

IAA-Eröffnung: Greenpeace-Aktivisten demonstrieren gegen klimaschädliche Modelle der Autohersteller

Mit einem schräg im Boden steckenden Volkswagen samt qualmendem Auspuff demonstrierten zehn Greenpeace-Aktivisten vor der am 14.09.2017 beginnenden Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt gegen die Modellpolitik der Autoindustrie, die Klima und Gesundheit gefährdet, wie es in der Greenpeace-Pressemitteilung vom gleichen Tag heißt. Die Umweltschützer forderten mit einem Banner „Mit Öl keine Zukunft“ eine Verkehrswende hin zu sauberen, leichteren und gemeinsam genutzten E-Autos. weiterlesen…

Freie Fahrt für Test mit abgasfreien Lkw

BMUB fördert Pilotprojekt für Oberleitungs-Lkw auf der B 462 in Baden-Württemberg mit 16,8 Mio Euro

In Baden-Württemberg entsteht bis Ende 2019 eine Teststrecke für schwere Lkw mit elektrischem Antrieb. Mit rund 16,8 Millionen Euro fördert das BMUB das Pilotprojekt auf zwei Teilstücken der Bundesstraße 462 im Murgtal zwischen Gernsbach-Obertsrot und Kuppenheim in beiden Richtungen mit einer Gesamtlänge der Elektrifizierung von etwa sechs Kilometern in beiden Fahrtrichtungen. Laut gemeinsamer Pressemitteilung des BMUB und des Verkehrsministerium Baden-Württemberg überreichte Bundesumweltministerin Barbara Hendricks am 11.09.2017 in Kuppenheim (Kreis Rastatt) dem Landesverkehrsminister Winfried Hermann den Förderbescheid. weiterlesen…

BSW zu industriell-solarer Prozesswärme

Neue interaktive Weltkarte zeigt Vorteile und Steigerung bei Turnkey-Anbietern

Immer mehr Betriebe nutzen solare Wärme, um Energiekosten zu reduzieren und ihre CO2-Bilanz zu verbessern. Allein von 2012 bis 2016 hat sich weltweit die Zahl der Solarthermieanlagen zur Erzeugung von Prozesswärme von 120 auf 500 mehr als vervierfacht. Die Mehrheit kommt in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie, dem Maschinenbau und in der Textilbranche zum Einsatz. Das teilte das zur deutschen internationalen Klimainitiative (IKI) zählende Projekt „Solar Payback“ am 07.09.2017 in Berlin mit. weiterlesen…

Halbierung der Stromkosten möglich

Mit Mikro-Dampfturbinen ressourcenschonend Strom produzieren

in wesentlicher Kostentreiber in der Industrie ist der hohe Energieverbrauch. Gerade für Unternehmen mit Dampfbedarf oder für Energieversorger gibt es jetzt eine neue kostengünstige und ressourcenschonende Lösung zur eigenen Stromproduktion: eine Mikro-Dampfturbine – entwickelt vom neu gegründeten Spin-off TURBONIK von Fraunhofer UMSICHT. weiterlesen…

Energietransportmittel Ammoniak

Forschung an Ammoniak-Brennstoffzelle

Immer häufiger in der Diskussion: die Option Energie-, sprich Wasserstoffspeicherung mittels Ammoniak, bzw. der Einsatz von Ammoniak in Brennstoffzellen. Weil es kohlenstofffrei ist, wäre Ammoniak ein günstiges Speichermolekül für Wasserstoff zum Betrieb von Brennstoffzellen. Durch eine praktikable und sichere Übertragung der industriellen Logistik bis in den Bereich der Endverbraucher stände eine leistungsfähige Alternative zu den klimaschädlichen Kohlenwasserstoffen für die Herstellung, Speicherung und den Transport von Wasserstoff für Brennstoffzellen zur Verfügung. weiterlesen…

Wasserstoff in Ammoniak speichern

Robert Schlögl: Katalytische Ammoniaksynthese – eine „unendliche Geschichte“?

Seit kurzem kommt immer häufiger die Option Energie-, sprich Wasserstoffspeicherung mittels Ammoniak in die Diskussion, bzw. der Einsatz von Ammoniak in Brennstoffzellen. Weil es kohlenstofffrei ist, wäre Ammoniak ein günstiges Speichermolekül für Wasserstoff zum Betrieb von Brennstoffzellen. Durch eine praktikable und sichere Übertragung der industriellen Logistik in den Endverbraucherbereich stünde eine leistungsfähige Alternative zur Herstellung von Wasserstoff für Brennstoffzellen zu den heute umstrittenen Kohlenwasserstoffen zur Verfügung. Dazu, vor allem zur katalytischen Synthese des Ammoniaks, hat der Chemiker Robert Schlögl bereits 2003 einen Aufsatz in Angewandte Chemie veröffentlicht. Solarify dokumentiert ihn aus aktuellem Anlass. weiterlesen…

Düngen mit Wind

Mit überschüssigem Windstrom Luftstickstoff in Düngemittel umwandeln?

Ja, lautet die Antwort des EU-Pilotprojekts MAPSYN – auch dank des EcoTrainers von Evonik. Bis 2050 werden 80 Prozent des in Deutschland verbrauchten Stroms aus Windkraft und anderen erneuerbaren Quellen stammen, so der Wille der Bundesregierung. Eine Schwierigkeit: Das wetterabhängige Stromangebot muss zu jedem Zeitpunkt mit der ebenfalls schwankenden Stromnachfrage in Einklang gebracht werden. weiterlesen…

„Hören wir auf, als Wissenschaftler einander zu bekriegen!“

Fachtagung „Science2Power – Welche Forschung benötigen wir für die Energiewende?“

Damit die Energiewende gelingen kann, müssen mehrere Schwierigkeiten überwunden werden: Wie funktioniert der Ausstieg aus der Kohleverstromung? – Wie geht es von der Strom- zur Verkehrs- und Wärmewende? – Warum Sektorkopplung und Prosuming? – Wie breite Akzeptanzsicherung durch umfassende Partizipation möglichst vieler Bevölkerungsgruppen erreichen? – Und: Gefährdung der Akteursvielfalt. Die Forschung kann hier einen wichtigen Beitrag leisten. Welchen leistet sie zurzeit? Wie kann sie z.B. die Energie- und Mobilitätswende unterstützen? Was erwarten oder erhoffen sich Politik und Industrie in diesem Zusammenhang von ihr? Dazu hatte am 08.09.2017 der Leibniz-Forschungsverbund Energiewende zu einer Fachkonferenz unter dem Thema: „Science2Power – Welche Forschung benötigen wir für die Energiewende?“ eingeladen. weiterlesen…

Deutschlands Klimaziel 2020 weiter weg als gedacht

2020: Statt 40 nur 30 Prozent

Ohne kräftiges Gegensteuern wird Deutschland sein Klimaschutzziel für 2020 drastisch verfehlen, wird der Treibhausgas-Ausstoß bis 2020 nur um 30 statt um 40 Prozent reduziert. Die Handlungslücke beträgt 120 Millionen Tonnen CO2. Zu der Einschätzung kommt Agora Energiewende in einer aktuellen Analyse.
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