Wasserstoff in Ammoniak speichern

Robert Schlögl: Katalytische Ammoniaksynthese – eine „unendliche Geschichte“?

Seit kurzem kommt immer häufiger die Option Energie-, sprich Wasserstoffspeicherung mittels Ammoniak in die Diskussion, bzw. der Einsatz von Ammoniak in Brennstoffzellen. Weil es kohlenstofffrei ist, wäre Ammoniak ein günstiges Speichermolekül für Wasserstoff zum Betrieb von Brennstoffzellen. Durch eine praktikable und sichere Übertragung der industriellen Logistik in den Endverbraucherbereich stünde eine leistungsfähige Alternative zur Herstellung von Wasserstoff für Brennstoffzellen zu den heute umstrittenen Kohlenwasserstoffen zur Verfügung. Dazu, vor allem zur katalytischen Synthese des Ammoniaks, hat der Chemiker Robert Schlögl bereits 2003 einen Aufsatz in Angewandte Chemie veröffentlicht. Solarify dokumentiert ihn aus aktuellem Anlass. weiterlesen…

Düngen mit Wind

Mit überschüssigem Windstrom Luftstickstoff in Düngemittel umwandeln?

Ja, lautet die Antwort des EU-Pilotprojekts MAPSYN – auch dank des EcoTrainers von Evonik. Bis 2050 werden 80 Prozent des in Deutschland verbrauchten Stroms aus Windkraft und anderen erneuerbaren Quellen stammen, so der Wille der Bundesregierung. Eine Schwierigkeit: Das wetterabhängige Stromangebot muss zu jedem Zeitpunkt mit der ebenfalls schwankenden Stromnachfrage in Einklang gebracht werden. weiterlesen…

„Hören wir auf, als Wissenschaftler einander zu bekriegen!“

Fachtagung „Science2Power – Welche Forschung benötigen wir für die Energiewende?“

Damit die Energiewende gelingen kann, müssen mehrere Schwierigkeiten überwunden werden: Wie funktioniert der Ausstieg aus der Kohleverstromung? – Wie geht es von der Strom- zur Verkehrs- und Wärmewende? – Warum Sektorkopplung und Prosuming? – Wie breite Akzeptanzsicherung durch umfassende Partizipation möglichst vieler Bevölkerungsgruppen erreichen? – Und: Gefährdung der Akteursvielfalt. Die Forschung kann hier einen wichtigen Beitrag leisten. Welchen leistet sie zurzeit? Wie kann sie z.B. die Energie- und Mobilitätswende unterstützen? Was erwarten oder erhoffen sich Politik und Industrie in diesem Zusammenhang von ihr? Dazu hatte am 08.09.2017 der Leibniz-Forschungsverbund Energiewende zu einer Fachkonferenz unter dem Thema: „Science2Power – Welche Forschung benötigen wir für die Energiewende?“ eingeladen. weiterlesen…

Deutschlands Klimaziel 2020 weiter weg als gedacht

2020: Statt 40 nur 30 Prozent

Ohne kräftiges Gegensteuern wird Deutschland sein Klimaschutzziel für 2020 drastisch verfehlen, wird der Treibhausgas-Ausstoß bis 2020 nur um 30 statt um 40 Prozent reduziert. Die Handlungslücke beträgt 120 Millionen Tonnen CO2. Zu der Einschätzung kommt Agora Energiewende in einer aktuellen Analyse.
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BEE plädiert für saubere Mobilität

„Chance für den Industriestandort Deutschland“

„Die aktuelle Aufarbeitung der Abgasproblematik von Kraftfahrzeugen mit Dieselmotoren ist notwendig, fokussiert aber auf die Vergangenheit. Umso wichtiger ist der Blick nach vorne und die Sicherstellung, dass endlich innovative, abgasfreie Mobilitätskonzepte umgesetzt werden“, sagt Peter Röttgen, Geschäftsführer des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE). Es gehe dabei nicht nur um die Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Automobilsektors, sondern auch um die Verknüpfung mit der Energiewirtschaft. weiterlesen…

Solarstromforschung für neue Solarzellen

Neuartige Metallisierungsverfahren erfolgreich getestet

Nach rund drei Jahren Forschung an neuartigen Verfahren zur Metallisierung von Solarzellen hat das Konsortium des Forschungsprojektes Rock-Star bewiesen: Die günstigeren Rotationsdruckverfahren lassen sich in der Produktion von Silizium-Solarzellen einsetzen. Die Machbarkeitsstudien zur Flexodruck-Vorderseiten-Metallisierung sowie zur Rotationssiebdruck-Rückseiten-Metallisierung verliefen positiv. weiterlesen…

Neuer CEC-Direktor


Prof. Walter Leitner neuer Direktor am MPI für Chemische Energiekonversion

Prof. Dr. rer. nat. Walter Leitner, Inhaber des Lehrstuhls für Technische Chemie und Petrolchemie an der RWTH Aachen, wird am 01.10.2017 als Direktor am Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion (MPI CEC) die wissenschaftliche Leitung der Abteilung „Molekulare Katalyse“ übernehmen. weiterlesen…

CEC baut an


Erster Spatenstich für Teilneubau am MPI für Chemische Energiekonversion

In Mülheim an der Ruhr begann der Teilneubau des Max-Planck-Instituts für Chemische Energiekonversion (MPI CEC). Auf dem Kahlenberg entstehen in zwei Bauabschnitten vier neue Gebäude mit einer Gesamtnutzfläche von 4.500 m2.
Am 05.09.2017 wurde auf dem Campusgelände in Anwesenheit zahlreicher Gäste aus Wissenschaft und Politik feierlich der Spatenstich für den ersten Teilneubau des Max-Planck-Instituts für Chemische Energiekonversion vollzogen. weiterlesen…

Start für die ersten drei Max Planck Schools


Drei Schools haben sich im Auswahlverfahren durchgesetzt

Deutschland erhält laut einer Medienmitteilung der Max-Planck-Gesellschaft (MPG) eine neue Marke für eine Graduiertenausbildung mit internationaler Strahlkraft: 2018 starten zunächst drei ausgewählte Max Planck Schools in eine fünfjährige Pilotphase. Jede School bündelt die deutschlandweit verteilte Exzellenz zu einem innovativen Forschungsfeld. Diese intelligente Vernetzung soll der deutschen Wissenschaft international noch mehr Sichtbarkeit im internationalen Wettbewerb verschaffen, um so herausragende Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus aller Welt anzuziehen. weiterlesen…

CO2-neutraler Biokraftstoff aus Seetang

Startup entwickelt Farmen im offenen Meer – weitere Biotreibstoffe

„Könnte eine Roboter-Seetang-Farm einen alternativen Treibstoff für Autos oder Jets bereitstellen?“ fragt Lacy Cooke auf inhabitat.com. „Die Gründer von Marine BioEnergy hoffen das“, berichtet die gebürtige Kalifornierin. Das Startup werde in Kürze damit beginnen, einen Prototyp ihres „Seetang-Aufzugs“ zu testen, wie sie ihn nennen, eine Farm, die sich mit Hilfe von Drohnen im Wasser nach oben und unten bewegen kann, um den Einfall des Sonnenlichts und die Versorgung mit Nährstoffen in der Nähe von Catalina Island vor Los Angeles in Kalifornien zu optimieren. Inhabitat beschrieb zahlreiche weitere neue Bio-Treibstoff-Formen. weiterlesen…