Dominoeffekt im Amazonas-Regenwald kann Biodiversität helfen?

Dürreperioden setzen Abwärtsspirale in Gang

Der Waldverlust durch Abholzen im Amazonasgebiet und die mögliche Abnahme der Regenfälle dort könnten einen Teufelskreis in Gang bringen. Wenn Trockenzeiten mit dem menschengemachten Klimawandel zunehmen, so steigt zusätzlich das Risiko eines sich selbst verstärkenden Waldverlustes, so hat ein internationales Team von Wissenschaftlern unter anderem von der TU München und dem PIK Potsdam herausgefunden und am 13.03.2017 in Nature Communications veröffentlicht. weiterlesen…

Klimawandel vernichtet massiv Ernten in Afrika

Bis zu 50 Prozent Rückgang beim Mais kann Massenflucht bewirken

Die Ernten in Afrika südlich der Sahara werden in den kommenden Jahrzehnten wegen des Klimawandels in einigen Ländern um mehr als 20 Prozent sinken, sagen Forscher des Massachusetts Institute of Technology (MIT) in der Zeitschrift Earth’s Future voraus. In Afrika südlich der Sahara sind mehr als 300 Millionen Menschen auf Getreide oder Mais als ihre Hauptnahrungsmittelquelle angewiesen – fast 25 Prozent der unterernährten Bevölkerung der Welt leben hier. weiterlesen…

Klimawandel schadet US-Ernten

Bewässerung kein Allheilmittel – Ernährungssicherheit in Gefahr

Steigende Temperaturen sind ein Risiko für einige der wichtigsten Getreide. Um besser abschätzen zu können, wie die von unserem Treibhausgas-Ausstoß verursachte Erwärmung Weizen, Mais und Soja schädigt, hat nach Angaben des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung ein internationales Wissenschaftler-Team umfassende Computer-Simulationen zu US-Ernten laufen lassen, die zeigten, wie in der Vergangenheit hohe Temperaturen Ernten teils stark verringert haben; sie erhärten damit ihre Tauglichkeit für Projektionen in die Zukunft. Wichtiges Ergebnis: Die verstärkte Bewässerung von Feldern kann die negativen Auswirkungen des Klimawandels Nahrungsmittel-Anbau verringern – allerdings nur in Regionen mit genügend Wasser. Letztlich muss der Klimawandel begrenzt werden, um die Ernten zu stabilisieren. weiterlesen…

Effizienzsteigerung dank Supraleiter

Innovatives Hightech-Material Kupferoxid

Supraleitende Materialien könnten Elektrizitäts-Verteilung in Europa mit minimalen Verlusten ermöglichen. Strom-Autobahnen werden möglicherweise niedrigere Spannungen nutzen als aktuelle Wechselstrom-basierte. Allerdings besteht jetzt die Herausforderung noch darin, die Produktionskosten dieser Materialien zu senken. EUROTAPES, eines der bedeutendsten europäischen Projekte zum Thema Supraleitung, präsentierte nach vierjähriger Forschung am 14.03.2017 seine Ergebnisse in Barcelona. weiterlesen…

H2 – Energieträger und Kraftstoff

Shell veröffentlicht Wasserstoff-Studie – wachsende Bedeutung im Energiemix

113 Mio. Brennstoffzellen-Pkw könnten 2050 bis zu 68 Millionen Tonnen Kraftstoff und fast 200 Mio. t CO2-Emissionen einsparen. Dadurch könnten sie einen wichtigen Beitrag zur Energieeinsparung und Treibhausgasminderung im Verkehrssektor leisten. Zu dieser Einschätzung kommt die Shell-Wasserstoff-Studie „Energie der Zukunft? Nachhaltige Mobilität durch Brennstoffzelle und H2„, die Shell gemeinsam mit dem Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie erstellt und am 09.03.2017 vorgestellt hat. Dabei lag der Schwerpunkt auf dem Mobilitätssektor. weiterlesen…

Klimawandel bedroht Great Barrier Reef

Große Teile bereits abgestorben

„Das Great Barrier Reef in Australien ist seit langem eines der schönsten Naturwunder der Welt gewesen – so enorm, dass man es aus dem Weltraum sehen kann – und so schön, dass Besucher zu Tränen rührt. Doch jetzt sind das Riff und die Fülle der Meeresbewohner um es herum in ernsthaften Schwierigkeiten,“ schrieb die sonst so nüchterne New York Times blumig. Hunderte von Kilometern des ursprünglich unberührten nördlichen Sektors seien vor kurzem als abgestorben festgestellt worden, vom überhitzten Meerwasser im vergangenen Jahr getötet. Die NYT zitiert damit einen am 15.03.2017 im Fachmagazin nature veröffentlichten Artikel. weiterlesen…

Grüne: CO2-Einsparziele werden krachend verfehlt

Deutscher CO2-Ausstoß steigt – Klimaziele kaum zu halten

Rauch-und-Wasserdampffahnen-im-Norden-von-Berlin-Foto-©-Gerhard-Hofmann-Agentur-Zukunft-für-Solarify„Deutschland kommt beim Klimaschutz nicht voran. Das zeigt ein neues Gutachten. Die Grünen sprechen von einem ‚Offenbarungseid für die Klimapolitik der Bundesregierung‘ – doch im Kanzleramt will man es ruhig angehen lassen,“ schreibt Horand Knaup im Spiegel. Und wirklich: Trotz (oder wegen?) der Energiewende wurde in Deutschland 2016 mehr CO2 ausgestoßen als 2015. Die Klimaziele 2020 rücken in weitere Ferne. weiterlesen…

Verbraucher für die Energiewende motivieren

Stellungnahme der Wissenschaftsakademien:

Zum Weltverbrauchertag am 15. März werfen die Wissenschaftsakademien ein Schlaglicht auf den Energieverbrauch in Deutschland: Gut ein Viertel entfällt auf Privathaushalte. Soll die Energiewende gelingen, muss jeder Einzelne einen Beitrag leisten. Wir müssen nicht nur Energie sparen, sondern unseren Verbrauch auch stärker an die schwankende Einspeisung aus Wind- und Solarenergie anpassen. Wie aber lassen sich Verbraucher motivieren, ihr Verhalten dauerhaft zu ändern? Eine Arbeitsgruppe des Projekts „Energiesysteme der Zukunft“ (ESYS) (von acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften, Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina und Union der deutschen Akademien der Wissenschaften) hat den Stand der Forschung dazu ausgewertet und die Ergebnisse in der Stellungnahme „Verbraucherpolitik für die Energiewende“ zusammengefasst. weiterlesen…

Fast 100% Ladewirkungsgrad

Solarwatt: Innovationsvorsprung bei Energiespeichern dank Patent

Der Dresdner PV-Anbieter Solarwatt hat nach eigenen Angaben ein Patent erworben, mit dessen Technologie sich der Ladewirkungsgrad eines Stromspeichers auf nahezu 100 Prozent steigern lasse – Batterien der eigenen Speichersysteme könnten danach nahezu ohne Verluste aufgeladen werden. Denn mithilfe der „Ultimate Charge Technology“ könne die Batterie unmittelbar an eine PV-Anlage angeschlossen werden; der Ladevorgang benötige keine zwischengeschaltete Leistungselektronik mehr. weiterlesen…

Atmosphärenforschung rund um den Globus

Seit 2012 war HALO bei 18 Forschungsmissionen auf fünf Kontinenten im Einsatz

Für die Umwelt- und Klimaforschung hinauf in die Stratosphäre vordringen, Nord- und Südpol befliegen und rund um die Welt bis in entlegene Winkel Atmosphärendaten sammeln: Das ist seit nun bald fünf Jahren das Einsatzspektrum des deutschen Ausnahme-Forschungsflugzeugs HALO (High Altitude and Long Range Research Aircraft). Weitere HALO-Missionen seien bis 2022 geplant, wie die Presseabteilung des Deutschen Luft- und Raumforschungszentrums (DLR) am 14.03.2017 mitteilt. weiterlesen…