CCU statt CCS: CO2 als Ressource
Vom Abfall zum Rohstoff: CO2Plus-Forschung macht mehr aus Treibhausgas
BMBF fördert neue Wege nachhaltiger Rohstoffversorgung
Die Chemische Industrie als Zulieferer vieler Industriezweige stellt kohlenstoffbasierte Materialien für die Automobilindustrie, Grundstoffe für Medikamente und Fasern für Textilien bereit; den Rohstoffbedarf deckt sie weitestgehend aus fossilen Quellen wie Erdöl. Das kann durch das quasi unendlich verfügbare Treibhausgas CO2 ersetzt werden. Dafür untersuchen die Projekte der BMBF-Fördermaßnahme „CO2Plus – Stoffliche Nutzung von CO2 zur Verbreiterung der Rohstoffbasis“ neue Methoden zu dessen effizienter Nutzung. weiterlesen…
Das Treibhausgas Kohlendioxid (CO2) muss meist ganz allein für den Klimawandel herhalten – das 28mal stärkere Methan (CH4 – nach anderen Quellen 33mal) wird oft vernachlässigt – zu Unrecht, denn etwa ein Viertel der anthropogenen Erderwärmung ist laut Weltklimarat Methan-Emissionen geschuldet. Allerdings zerfällt Methan schon nach rund zehn Jahren in der Atmosphäre – Emissionsverringerungen zeigen also schnelle Wirkung. Zwei Studien lassen jetzt allerdings aufhorchen: Denn der Methan-Gehalt der Atmosphäre hat seit 2007 weltweit stark zugenommen und der Trend zeigt steil nach oben. Wissenschaftler suchen noch nach einer Erklärung – und nach Abhilfe. Gleich zwei Studien schlagen Alarm:
Ein Team um Bettina Lotsch,
Windkraftanlagen erzeugen Strom dann, wenn der Wind weht. Wird der Strom gerade nicht gebraucht, wäre es schön, den Überschuss direkt vor Ort speichern zu können. Eine Idee für Offshore-Windparks: Pumpspeicherkraftwerke auf dem Meeresboden. Sie nutzen den hohen Wasserdruck in großer Tiefe, um mit Hilfe von Hohlkörpern, Pumpen und Turbinen Windstrom zu speichern. Die