Ungenutztes Holz Gold wert für Klimaschutz

Projekt der Universität Bonn: Erhebliches Einsparpotenzial für umweltschädliches Kohlendioxid

Wenn man bisher nicht genutztes Restholz zur Energieerzeugung verwendet, spart man nicht nur Geld, sondern erweist auch dem Klima einen guten Dienst. Das haben Forscher des Campus Klein-Altendorf der Universität Bonn im Rahmen des Projekts bio innovation park Rheinland herausgefunden. Ein 7,5-Tonner-Lkw verursacht bei 75 Fahrten um die Erde etwa so viel CO2, wie durch die Nutzung des Restholzes eingespart werden könnte. weiterlesen…

Zeptosekunden-Stoppuhr für den Mikrokosmos

Unglaublich: Billionstel einer Milliardstel Sekunde

Physiker des Max-Planck Instituts für Quantenoptik in Garching (MPQ) um Marcus Ossiander, der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) und der TU Wien haben erstmals ein inneratomares Geschehen mit einer Genauigkeit von Billionsteln einer Milliardstel Sekunde aufgezeichnet. weiterlesen…

DIW: Klimaschutz in Europa ohne Atomkraft möglich


Klimaschutz in Europa ohne Atomkraft möglich

Raps_Wind_Power-to-gas_20140506_143912Simulationen des DIW Berlin folgend können Erneuerbare Energien bis 2050 Atomstrom vollständig ersetzen, ohne die Klimaschutzziele oder die Versorgungssicherheit zu gefährden – Atomkraft ist ohnehin nicht wettbewerbsfähig und wäre auch künftig die teuerste Variante der Stromproduktion – so das DIW (siehe auch das folgende Interview mit Pao-Yu Oei). weiterlesen…

Schalter aus Atomen

Viel kleinere, effizientere, energiesparendere Computer

Robert Wolkow, Physikprofessor an der University of Alberta, hat zusammen mit Mitarbeitern des Max-Plank-Instituts für Struktur und Dynamik der Materie in Hamburg Forschungsergebnisse veröffentlicht, die zeigen, wie elektrische Schalter von atomarer Dimension hergestellt werden können, viele Male kleiner als die derzeit verwendeten. Elektrische Ströme lassen sich nun auf kleinstem Raum ein- und ausschalten, so dass eine neue Generation von „grüner Elektronik“ mit großem Einfluss auf die digitale Wirtschaft entstehen kann. Veröffentlicht am 26.10.2016 in Nature Communications. weiterlesen…

Arktiseis weiter dramatisch auf dem Rückzug


NASA-Animation: Wöchentliche Veränderung des arktischen Meereises

Kein Zweifel in der Arktis - die Eisberge vor Grönland nehmen ab - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur ZukunftEin von der NASA veröffentlichtes Video zeigt drastisch, wie das Eis um den Nordpol zurückgeht, schreibt unter anderen die Neue Osnabrücker Zeitung. Das sogenannte Ewige Eis ist fast ganz verschwunden. Das arktische Meereis schrumpft nicht nur, es wird immer jünger und dünner. Eine Animation der NASA zeigt das Schmelzen des Meereises, das weltweit des Klima beeinflusst. Die Aufnahmen zeigen die Veränderungen von September 1984 bis September 2016. weiterlesen…

COP21-Vertrag in Kraft getreten

Hendricks: Grundgesetz für weltweiten Klimaschutz

Das im Dezember 2015 in Paris beschlossene Klimaschutzabkommen ist am 04.11.2016 offiziell in Kraft getreten – vier Jahre früher als ursprünglich erwartet. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks nannte das „eine Zeitenwende für uns Klimaschützer. Der weltweite Klimaschutz bekommt ein Grundgesetz. Auf dieser Grundlage macht sich die ganze Welt auf den Weg hin zu einer klimaverträglichen Wirtschaftsweise.“ weiterlesen…

Energy Watch Group:

Neue Studie: Nullemissionswirtschaft nötig, um Pariser Abkommen zu erreichen

„Die aktuellen Klimaziele Deutschlands sind viel zu schwach, um  das Pariser Klimaabkommen zu erfüllen. Und selbst diese schwachen Ziele droht die Bundesregierung zu verfehlen“, so lautet das Ergebnis einer 27seitigen Studie der Energy Watch Group (EWG) und ASPO Deutschland (Association for the Study of Peak Oil and Gas) „Deutsche Klimapolitik – vom Vorreiter zum Bremser“, die am 04.11.2016 – dem Tag des Inkrafttretens des Pariser Klimaabkommens – in Berlin veröffentlicht wurde. weiterlesen…

FVEE-Jahrestagung „Energiewende gestalten“

Beiträge der Forschung ausgelotet

fvee-jahresversammlung-2016-foto-gerhard-hofmann-agentur-zukunft-fuer-solarifyDie Jahrestagung des ForschungsVerbunds Erneuerbare Energien (FVEE) am 2. und 3. November 2016 im Berliner Umweltforum stand unter dem Motto „Forschung für die Energiewende – Die Gestaltung des Energiesystems“. Folgt man den Beschlüssen der Pariser Klimakonferenz, dann muss die Energieversorgung bis Mitte des 21. Jahrhunderts klimaneutral erfolgen. Der Ausbau der erneuerbaren Energien spielt dafür eine Schlüsselrolle. Um das Ziel einer nachhaltigen Energieversorgung zu erreichen, gibt es verschiedene Wege. Die Tagung des FVEE beschäftigte sich mit der Frage, welche Optionen die Politik hat, die Energiewende zu einem Erfolg zu führen und die gesetzten Klimaziele zu erreichen und welchen Beitrag die Forschung dazu leisten kann. Eine Medienmitteilung des FVEE. weiterlesen…

Acht Strategien für kreative Bürgerbeteiligung

Forscher geben Kommunen Empfehlungen zur Bürgeraktivierung

Der Weg zum Klimabürger - Broschüre © BMBF FONAEin vom BMBF gefördertes Forschungsteam der Universität des Saarlandes, der Zeppelin Universität und des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) hat den Wegweiser „Der Weg zum Klimabürger“ veröffentlicht. Sie zeigen darin laut einer Medienmitteilung des IÖW Strategien auf, wie Akzeptanz für die Energiewende in der Gesellschaft gesteigert werden kann. (Broschüre: Der Weg zum Klimabürger – © BMBF FONA) weiterlesen…

EMIL am Synchrotron BESSY II eingeweiht

Weltweit führende Forschungslabor-Landschaft für Energiematerialien

das-letzte-vergoldete-rohrteilstueck-foto-gerhard-hofmann-agentur-zukunft-fuer-solarify„Energiewende: Die Suche nach dem Material der Zukunft“ überschrieb das BMBF seine Medienmitteilung über die Einweihung des nach drei Jahren Bauzeit vollendeten Laborkomplexes EMIL („Energy Materials In-Situ Laboratory“) in Berlin-Adlershof durch Forschungsministerin Johanna Wanka am 31.10.2016. Forschende werden in dem gemeinsam vom Helmholtz-Zentrum Berlin (HZB) und der Max-Planck-Gesellschaft (MPG) für etwa 20 Millionen Euro an die Synchrotronquelle BESSY II angebauten Forschungslabor für die regenerative Energiegewinnung und -Speicherung geeignete Materialien synthetisieren und analysieren. Mit EMIL ergeben sich dazu völlig neue Möglichkeiten. weiterlesen…