Energieverluste halbieren?

Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM forscht an neuen Leistungshalbleitern 

Halbleiter auf Galliumnitrid-Basis können die Energiesparchips der Zukunft werden. Sie wandeln Strom deutlich effizienter um als herkömmliche Chips aus Silizium. Das bietet enorme Potenziale für Smartphones, Laptops, Solarmodule und viele andere Anwendungen. Das Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM in Halle trägt im nun gestarteten europäischen ECSEL-Forschungsprojekt PowerBase dazu bei, diese Zukunftstechnologie zur Marktreife zu führen. weiterlesen…

Neue Quelle von Treibhausgasen entdeckt

Flechten, Moose und Cyanobakterien produzieren große Mengen an Lachgas

Mit einer für das Klima wichtigen Eigenschaft überraschen vermeintlich unscheinbare Lebewesen: Flechten, Moose und Cyanobakterien geben große Mengen Lachgas (N2O) und geringe Mengen Methan (CH4) an die Atmosphäre ab. Das fanden Wissenschaftler der Universitäten Gießen und Heidelberg und des Max-Planck-Instituts für Chemie in umfangreichen Laboruntersuchungen heraus. Lachgas bewirkt einen 300mal, Methan immerhin einen 30mal stärkeren Treibhauseffekt als Kohlendioxid. Da die Menge des emittierten Lachgases mit steigender Temperatur steigt, ist die Entdeckung vor dem Hintergrund der globalen Erwärmung von Bedeutung. weiterlesen…

Hohe Strompreise sind Schwachstelle

 Energiepolitische Landesanalyse für Deutschland der EU:
– ‚Chancen‘ – marktbasierte Instrumente bei Erneuerbaren Energien, Investment in Energieeffizienz und nachhaltigen Verkehr
– ‚Bedrohungen‘ – Verzögerungen beim Hochspannungsleitungsbau vom Norden in den Süden

Die Europäische Kommission zählt die Strompreise in Deutschland zu den „Schwächen“ ihrer im Entwurf vorliegenden energiepolitischen Landesanalyse für Deutschland, schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort (18/5447) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (18/5168). Weiter zählen dazu der Kohleanteil in der Stromerzeugung und der Stand des nationalen Netzausbaus. Unter „Chancen“ nenne die EU-Kommission die Möglichkeit zur Nutzung marktbasierter Instrumente im Bereich erneuerbarer Energien und das Investment im Bereich Energieeffizienz und nachhaltigem Verkehr. Zu den „Bedrohungen“ würden die Verzögerungen beim Bau der Hochspannungsübertragungsleitungen vom Norden in den Süden Deutschlands gezählt. (hib/HLE) weiterlesen…

Mehr als 70 Prozent der Treibhausgase durch Konsumentscheidungen

BMUB-Tagung: Verbraucher – Macht – Nachhaltigkeit

Mehr als 70 Prozent der Treibhausgase in Europa – und auch in Deutschland – werden direkt oder indirekt durch Konsumentscheidungen verursacht. Besonders groß sind diese Belastungen in den Bereichen Wohnen, Mobilität und Ernährung. Die Frage, wie diese Belastungen durch bewusstere Konsumentscheidungen gesenkt werden können, stand am 13.07.2015 im Mittelpunkt einer Veranstaltung, zu der Bundesumweltministerin Barbara Hendricks eingeladen hatte. weiterlesen…

Scharfer Infrarotblick auf Schwarzes Loch im Milchstraßen-Zentrum

Neue Ausgabe von Physikkonkret

Die Beobachtung des Schwarzen Lochs im Zentrum der Milchstraße bietet einmalige Chancen zur Untersuchung kosmischer Vorgänge. Das ist Thema der neuen Ausgabe von Physikkonkret der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (): Im Zentrum unserer Milchstraße befindet sich ein Objekt; Astronomen bezeichnen es als Sagittarius A* oder Sgr A*. Das etwa 26 000 Lichtjahre von der Erde entfernte Gebilde ist nicht sichtbar, konzentriert auf engstem Raum aber etwa vier Millionen Sonnenmassen. weiterlesen…

Länder wollen bei Atom mitreden

Änderung des Atomgesetzes: Bundesrat fordert erweiterte Auskunftsrechte

Der Bundesrat hat am 10.07.2015 einen Gesetzentwurf der Bundesregierung zur sicheren Entsorgung radioaktiver Abfälle beraten und eine Stellungnahme beschlossen. Er möchte erreichen, dass auch zukünftig die Länder Auskünfte von den Entsorgungspflichtigen und Besitzern abgebrannter Brennelemente und radioaktiver Abfälle einholen können. Die von der Bundesregierung vorgeschlagene Kompetenz des für Strahlenschutz zuständigen Bundesministeriums verkenne die grundsätzliche Zuständigkeit der Länder. weiterlesen…

Umstrittenes Echo auf EU-Parlamentsbeschluss

SPD: Großer Durchbruch für Sozialdemokraten bei TTIP- Resolution
Umweltinstitut München: Millionen Stimmen kritischer Bürgerinnen und Bürger ignoriert

Die zuständigen SPD-MdB Dirk Becker und Dirk Wiese halten die Abstimmung des EU-Parlaments für einen „großen Durchbruch“. Nach langen und schwierigen Verhandlungen habe das Europäische Parlament am 08.09.2015 mit 436 Ja-Stimmen (bei 241 Nein-Stimmen und 32 Enthaltungen) eine Resolution mit Forderungen an die derzeit laufenden TTIP-Verhandlungen verabschiedet. Damit setze das Europaparlament „einen wichtigen Maßstab für ein gutes und faires TTIP und verankert eine Ablehnung von privaten Schiedsstellen in der TTIP- Resolution“.
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Astronomen beobachten erwachendes Schwarzes Loch

Zwei Millionen Sonnen

Astronomen haben ein erwachendes Schwarzes Loch entdeckt. Es ist mit einer geschätzten Masse von 20 Millionen Sonnen ein wahres „Materiemonster“ und befindet sich im Sternbild Fische – rund 42 Millionen Lichtjahre entfernt von der Erde in der Polarring-Galaxie NGC 660, deren Aktivität innerhalb weniger Monate einige hundert Mal gewachsen ist. Das berichten heise-online und science.orf.at. weiterlesen…

Klimaerwärmung in der Arktis wirkt zurück

„Tundra-Studie“ zeigt stärkere Auswirkungen des Klimawandels

Wesentliche Veränderungen in der Vegetation der Arktis sind nicht nur ein Symptom des Klimawandels, sie beschleunigen sogar die Erderwärmung. Das ist das Ergebnis einer internationalen Studie in einem der wichtigsten Ökosysteme der Erde. Die sogenannte „Tundra-Studie“ wurde jetzt in Nature Climate Change veröffentlicht. weiterlesen…

Ortwin Renn neuer IASS-Direktor

Klaus Töpfers Vertrag endet

2009 gründete Klaus Töpfer (77), Ex-Bundesumweltminister und ehemaliger UNEP-Exekutivdirektor das Institute for Advanced Sustainability Studies IASS in Potsdam. Nun endet sein Vertrag am 30.09.2015. Nachfolger soll der Stuttgarter Soziologe und Risikoforscher Ortwin Renn (63) werden, wie Institutssprecherin Corina Weber bestätigte. Noch laufen die Verhandlungen – meldeteder Berliner Tagesspiegel. weiterlesen…