Neuer OECD-Bericht: Dekarbonisierungs-Politiken

Abstimmung von Politikmaßnahmen für eine CO2-arme Wirtschaft

Von allen fossilen Brennstoffen setzt Kohle bei der Energiegewinnung am meisten Kohlendioxid frei – Investitionen in neue Kohlekraftwerke stellen daher eine der größten Gefahren für das Klima dar. Der OECD-Bericht „Aligning Policies for a Low-carbon Economy“ (Abstimmung von Politikmaßnahmen für eine CO2-arme Wirtschaft) untersucht erstmalig, wie Politikmaßnahmen in verschiedenen Bereichen besser aufeinander abgestimmt werden können, um eine erfolgreiche wirtschaftliche Umgestaltung aller Länder zu nachhaltigen CO2-armen und klimaresilienten Volkswirtschaften zu erreichen. Dabei werden Fehlanreize in Bereichen wie Finanzierung, Besteuerung, Handelspolitik, Innovation und Anpassung an den Klimawandel sowie drei besonders klimarelevanten Sektoren – Strom, städtische Mobilität und Flächennutzung – aufgezeigt. weiterlesen…

Solar Impulse 2 auf Hawaii gelandet

Fünf Tage und fünf Nächte Nonstop-Flug mit Solarenergie

Die Schweizer Forscher Bertrand Piccard und André Borschberg haben die längste und schwierigste Etappe des solaren Weltumrundungs-Fluges erfolgreich auf Hawaii beendet. Am Steuer der Solar Impulse 2 landete Borschberg von Japan aus sicher nach 117 Stunden und 52 Minuten Flug über den Pazifischen Ozean – nur von Solarenergie angetrieben. weiterlesen…

Wenn an heißen Tagen plötzlich der PV-Ertrag einbricht…

Ratschlag von Matthias Diehl

Solarzellen haben einen negativen Temperaturkoeffizienten und liefern daher bei hohen Temperaturen, wie sie derzeit in Deutschland herrschen, eine deutlich niedrigere Spannung (Daumenwert: –2mV pro Solarzelle pro °C ). In solchen Extremsituationen können sich dann Auslegungsfehler des Systems auswirken, die an kühlen Tagen unbemerkt bleiben. Wenn die Daten der eigenen PV-Anlage überwacht werden, kann man schnell rausfinden, ob eine solche Fehlauslegung vorliegt. weiterlesen…

Nobelpreisträger fordern mehr Klimaschutz

65. Lindauer Nobelpreisträgertagung endet mit politischem Statement

Vor der nächsten UN-Klimakonferenz im Dezember 2015 haben auf der Insel Mainau mehr als 30 Nobelpreisträger am 03.07.2015 eine Deklaration zum Klimawandel unterschrieben. Sie fordern in einer eindringlichen Warnung vor den Folgen des Klimawandels, entschlossen zu handeln, um Emissionen weltweit zu begrenzen. weiterlesen…

Nobelpreisträger appellieren an Nationen der Welt

Mainauer Deklaration zum Klimaschutz

Am 03.07.2015, dem letzten Tag der 65. Lindauer Tagung, unterzeichneten 36 Nobelpreisträger mit der Mainau-Erklärung 2015 zum Klimawandel einen emphatischen Appell für den Klimaschutz. Darin heißt es, „dass die Nationen der Welt die Möglichkeit der Konferenz der Vereinten Nationen zum Klimawandel in Paris im Dezember 2015 nutzen müssen, entscheidende Maßnahmen zu ergreifen, um künftig die globalen Emissionen zu begrenzen.“ weiterlesen…

Gerhard Knies: „Zukunft nach Design oder Desaster?“

Konturen einer lebensfähigen Welt mit 10 Milliarden Menschen

Gerhard Knies, Club of Rome-Mitglied und Desertec-Erfinder, jetzt Gründer des Vereins „Viable World Connection (ViWoCon)“ entwirft im Solarify-Selbst-Gespräch „eine lebensfähige Welt, in der das Zusammenspiel der Einzelprozesse und der verschiedenen Akteure eine nachhaltige Gesamtentwicklung ergibt“. Das erfordere ein grundlegendes Umdenken. Wir bräuchten eine – nur kooperativ erreichbare – ökologische (no-carbon) und zivilisatorische (no-military) Sicherheit, und eine Welt-Innenpolitik. weiterlesen…

Hitzewelle in Nordeuropa durch heiße Sahara-Luft

Trend wird sich fortsetzen, wenn CO2-Ausstoß anhält 

Zur aktuellen Hitzewelle in Ländern wie Großbritannien, Frankreich, den Niederlanden und Deutschland nehmen zwei Forscher des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung Stellung. Der menschengemachte Klimawandel verursache Dürren und könne Ernteverluste, Waldbrände und erhöhte Sterblichkeit verursachen. Solche Wetterphänomene drohten zudem, länger zu dauern. weiterlesen…

Falk (BEE) begrüßt BMWi-Weißbuch

Kapazitätsmärkte „folgerichtig abgelehnt“

Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) begrüßte das Weißbuch Strommarkt 2.0. „Einer der zentralen Aussagen des Weißbuchs, dass die Strommärkte vor allem flexibler werden müssen, stimmen wir zu. Flexibilitätshemmnisse, etwa die Industriesubventionen für inflexible Großverbraucher bei den Netzentgelten, müssen abgebaut werden“, erklärte BEE-Geschäftsführer Hermann Falk. Zur Flexibilisierung gehöre aber auch, dass alte Kapazitäten vom Markt genommen würden. Die Abschaltung von Atom- und Kohlekraftwerken werde dazu betragen, dass das System reaktionsfähiger sei und die Wertigkeit von Erneuerbarem Strom steige. weiterlesen…

Baake: Strommarkt 2.0 gewährleistet Versorgungssicherheit – kein Kapazitätsmarkt

BMWi veröffentlichte Weißbuch „Ein Strommarkt für die Energiewende„

Das BMWi hat am 03.07.2015 das Weißbuch „Ein Strommarkt für die Energiewende“ veröffentlicht. Hierin spricht sich das Ministerium laut einer Pressemitteilung klar für eine Weiterentwicklung des Strommarktes hin zu einem sogenannten Strommarkt 2.0 und gegen einen Kapazitätsmarkt aus. Im Strommarkt 2.0 refinanzieren sich die benötigten Kapazitäten über bestehende Marktmechanismen. Die Kapazitätsreserve soll den Strommarkt 2.0 absichern, „wie der Hosenträger einen Gürtel; darf aber nicht am Markt teilnehmen“. weiterlesen…

BP zahlt 16,85 Mrd. Euro

Für Deep Water Horizon-Desaster

Es wäre das größte Umwelt-Übereinkommen – und die größte zivile Übereinkunft mit einer einzelnen Einheit in der amerikanischen Geschichte – das am 02.07.2015 angekündigte 16,85-Milliarden-Euro-Übereinkommen alle Bundes-, Landes- und lokalen Ansprüche aus der Ölpest im Golf von Mexiko im Jahr 2010 gegen den Ölkonzern BP betreffend, so offizielle Stellen am 02.07.2015. Das berichtet die New York Times. weiterlesen…