Schutzschirm für die Brennstoffzelle

Ein Redoxhydrogel schützt Hydrogenasen, mit deren Hilfe sich aus Wasserstoff Strom erzeugen lässt, vor Sauerstoff

Aus Wasserstoff könnte sich künftig kostengünstiger Strom gewinnen lassen als bisher: Wissenschaftler des Zentrums für Elektrochemie – CES an der Ruhr-Universität Bochum und des Max-Planck-Instituts für Chemische Energiekonversion in Mülheim an der Ruhr haben eine Möglichkeit gefunden, in Brennstoffzellen preiswerte Biokatalysatoren einzusetzen. Brennstoffzellen erzeugen Strom, indem sie Wasserstoff und Sauerstoff zu Wasser umsetzen. Bisher verwendeten Wissenschaftler und Ingenieure für diesen Prozess Katalysatoren auf Edelmetallbasis. Diese sind zwar effizient und stabil, aber nur in geringen Mengen verfügbar und deshalb teuer. Das Team der Bochumer und Mülheimer Forscher hat nun einen Weg gefunden, die ebenfalls sehr effizienten, aber besser verfügbaren und preiswerteren Enzyme mit einem Puffer vor den Bedingungen in der Brennstoffzelle zu schützen, unter denen die ungeschützten Katalysatoren rasch zerstört wurden. weiterlesen…

US: Energiespeichermarkt interessant für die Großen

Sharp steigt in Kalifornien ein – später in Hawaii, New York und Puerto Rico

Die „größere Fische“ zeigen mehr und mehr Interesse am mittelständischen Energiespeichermarkt – sie wollen Kaptal schlagen aus der Nutzung des technologischen Fortschritts und erwarteter Aufträge für Energiespeicher-Lösungen seitens der Regierungen in Kalifornien, Hawaii, New York und Puerto Rico. Das meldet das Internet-Portal Triple Pundit. Dem Vorgehen der Unternehmens-Startups wie Green Charge Networks in Santa Clara, Kalifornien, folgend kündigte die Sharp Electronics Coropration am 29.07.2014 an, ihre SmartStorage-Lösung sei jetzt im „Golden State“ (Kalifornien) verfügbar. weiterlesen…

Leibniz-Forschungsverbund Energiewende

22 Leibniz-Institute  begleiten Prozess

Für die Forschung bietet die Energiewende viele Ansatzpunkte – immerhin steht das deutsche Energiesystem vor dem größten Umbau in seiner Geschichte. Daher haben sich 22 Leibniz-Institute zum Forschungsverbund Energiewende zusammengeschlossen. Gemeinsam begleiten sie – zunächst fünf Jahre lang – diesen Prozess. So eine Meldung im Newsletter des WZB (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung). weiterlesen…

IZES: EEG-Umlage sinkt

…2015 von derzeit 6,24 ct/kWh auf 5,9 bis 6,0 ct
Grüne: EEG-Novelle großer Unsicherheitsfaktor

Die EEG-Umlage wird im kommenden Jahr sinken, sagt die Studie „Auswirkungen der EEG-Novelle auf die EEG-Umlage“ des Saarbrücker Instituts für Zukunftsenergiesysteme IZES im Auftrag der Grünen Bundestagsfraktion. Mit der zum 01.08.2014 in Kraft getretenen EEG-Reform hat die Ersparnis laut Studie aber nichts zu tun – die voraussichtlich geringere Umlage ist Folge einer Berechnungssystematik, die Effekte der Vorjahre berücksichtigt. Die EEG-Novelle entlastet die Haushaltsstromkunden nicht. weiterlesen…

Erstmals Klimawandel als Asylgrund

Bleiberecht in Neuseeland 

Neuseeland hat zum ersten Mal den steigenden Meeresspiegel als Asylgrund mit einbezogen und beim Antrag einer Familie auf Bleiberecht den Klimawandel als Gefahr berücksichtigt. Sigeo Alesana, seine Frau und die beiden Kinder im Alter von fünf und drei Jahren aus dem Pazifik-Inselstaat Tuvalu, die durch den steigenden Meeresspiegel in Mitleidenschaft gezogen wird, dürfen in Neuseeland bleiben, wie ihre Anwältin Carole Curtis berichtete. weiterlesen…

Zukunfts-Stromnetze sollen erforscht werden

Forschungsinitiative „Zukunftsfähige Stromnetze“ gestartet

Das Bundeswirtschafts– und das Forschungsministerium haben gemeinsam den Startschuss für die Forschungsinitiative „Zukunftsfähige Stromnetze“ gegeben. Insgesamt sind 83 Vorhaben mit einem Gesamtfördervolumen von etwa 157 Millionen Euro für eine Förderung durch die beiden Ministerien ausgewählt worden. weiterlesen…

Wir brauchen eine europäische Energiewende

Von Matthias Ruchser
(Zuerst erschienen im Diplomatischen Magazin 08.2014)

Nach der völkerrechtswidrigen Einverleibung der ukrainischen Halbinsel Krim durch Russland Mitte März 2014 verhängte der Westen umgehend Sanktionen gegen Russland. Vor Wirtschaftssanktionen, vor allem gegen den russischen Energiesektor, schreckte Europa jedoch zurück. Trotz des Rückzugs der prorussischen Separatisten aus den besetzten ostukrainischen Städten Anfang Juli ist die Ukraine-Russland-Krise nicht vorbei, solange Russland die Separatisten weiter unterstützt und die territoriale Integrität der Ukraine missachtet. Deshalb hält sich Europa die Option einer Verschärfung der Sanktionen gegen Russland weiter offen. weiterlesen…

Beispiel für Repowering

Neuer Windpark Flomborn II: Modern, leistungsstark und bürgernah

„Zauberhaftes Repowering“ überschreibt juwi seine jüngste Erfolgsmeldung etwas romantisierend, aber der neue Windpark auf Basis eines alten ist ein gutes Beispiel fürs Repowering: Fünf Vestas V112-Windräder produzieren in Flomborn II doppelt so viel sauberen Strom wie 13 „alte Mühlen“. Dabei sichern Energiegenossenschaften und Kommunen die Beteiligung der Bürger. weiterlesen…

Bundesweites Anlagenregister gestartet

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und Bundesnetzagentur geben Start des Anlagenregisters bekannt

Seit 05.08.2014 führt die Bundesnetzagentur ein umfassendes Register des Zubaus von Anlagen zur Gewinnung von Strom aus erneuerbaren Energien. Erfasst werden sowohl alle neuen Windkraftanlagen an Land und auf der See als auch neue Anlagen zur Stromerzeugung aus Biomasse, Geothermie und Wasserkraft. Gesetzliche Grundlage ist die in Kraft getretene Anlagenregister-Verordnung.
weiterlesen…

Besondere Ausgleichsregelung (neu) in Kraft

Anpassung der Gebührenverordnung zur Begrenzung der EEG-Umlage tritt in Kraft

Es ist einer der sattsam bekannten Gesetzes-, bzw. Verordnungs-Bandwürmer: Am 05. 08.2014 trat die Erste Verordnung zur Änderung der Besondere-Ausgleichsregelung-Gebührenverordnung (BAGebV) in Kraft – wie das BMWi mitteilte. Nach der so genannten Besonderen Ausgleichsregelung wird die EEG-Umlage für stromkostenintensive Unternehmen des produzierenden Gewerbes und für Schienenbahnen begrenzt. weiterlesen…