Flasbarth: Nachlassen im Klimaschutz können wir uns nicht leisten

Weltklimarat IPCC begann Tagung in Berlin: „Klimawandel eine der größten globalen Herausforderungen“

Anlässlich der am 07.04.2014 beginnenden Tagung des Weltklimarates IPCC hat Umweltstaatssekretär Jochen Flasbarth die Verdienste des Wissenschaftler-Gremiums für den Klimaschutz gewürdigt. „Der Klimawandel ist eine der größten globalen Herausforderungen, die die Staatengemeinschaft in diesem Jahrhundert bewältigen muss. Die Tatsache, dass die Staatengemeinschaft dies anerkannt hat, ist zu einem wichtigen Teil dem IPCC zu verdanken“, sagte Flasbarth in Berlin zur Eröffnung einer Tagung des IPCC. weiterlesen…

CO2 aus Kraftwerken mit Kalk abtrennen

BINE-Projekt: Abscheiden kostet nur 15 Euro pro Tonne

Die Rauchgase von Kohlekraftwerken enthalten große Mengen CO2. Dieses Treibhausgas lässt sich abscheiden. Forscher und Industrie erproben hierfür verschiedene Verfahren. Das BINE-Projektinfo „CO2-Abscheidung mit Kalk“ (01/2014) stellt das „Carbonate-Looping“ vor. Hierbei wird in einem Kohlekraftwerk CO2 mittels Kalk gebunden und anschließend mit Wärme wieder abgeschieden. Eine Tonne CO2 abzutrennen kostet dabei 15 Euro. Dieser Wert liegt deutlich unter den Kosten anderer nachrüstbarer Trennverfahren. weiterlesen…

IPPNW: Akute Störfallgefahr im AKW Gundremmingen

Gefährlich hoher Druck im Reaktor

Nach Informationen der Ärzteorganisation IPPNW geht vom Atomkraftwerk Gundremmingen erhebliche Gefahr aus: „Der Turbinenkondensator kann jederzeit und mit erschreckend hoher Wahrscheinlichkeit ausfallen. Die Folge wäre ein plötzlicher Druckstoß im Reaktor, der den so genannten Auslegungsdruck weit überschreitet“, warnt IPPNW-Atomenergieexperte Henrik Paulitz. weiterlesen…

„Starkes Signal zur Verbesserung der AKW-Sicherheit“

Wiener Konferenz verankert technische Sicherheitsziele in Übereinkommen

Die internationale Staatengemeinschaft hat „ein starkes Signal zur weiteren Verbesserung der Sicherheit aller Atomkraftwerke in Folge der Reaktorunfälle in Fukushima“ gegeben, sagt das Bundesumweltministerium in einer Aussendung: Im Rahmen der Wiener Tagung zum Übereinkommen über nukleare Sicherheit hätten die Vertragsstaaten zur Vermeidung von Freisetzungen von Radioaktivität als Folge von Unfällen beschlossen, technische Sicherheitsziele in dem Übereinkommen zu verankern. Diese könnten bei den laufenden Atomkraftwerken Nachrüstungen erforderlich machen. weiterlesen…

Weitere Vorschläge zur EEG-Reform

Alternative Vorschläge zur EEG-Novellierung

Vor dem Hintergrund des Streits zwischen der Bundesregierung und der EU-Kommission um die Milliarden-Ökostrom-Rabatte der Industrie haben die Institute Arepo Consult, FAU, FÖS und DIW die Studie „Vorschlag für die zukünftige Ausgestaltung der Ausnahmen für die Industrie bei der EEG-Umlage“ veröffentlicht. Sie untersucht die Möglichkeiten zur zielgenaueren Ausgestaltung der Vergünstigungen und arbeitet einen Reformvorschlag aus. Im Forschungsradar der Agentur für Erneuerbare Energien ist eine Zusammenfassung der Publikation erschienen. Auch Öko-Institut und Agora Energiewende haben einen Reformvorschlag der Umlagemechanismen erarbeitet. weiterlesen…

EEG-Ausnahmen – Brüssel lenkt offenbar ein

Berliner Industriekreise noch skeptisch

Aus Brüssel kommen Nachrichten,  die der deutschen Industrie gefallen müssen: Es scheint sich anzubahnen, dass die energieintensiven Unternehmen nach dem Streit über die von der EU angedrohten Rückzahlungen ihrer Strompreis-Rabatte davonkommen.Vor allem der Zeitplan soll wohl gestreckt werden. weiterlesen…

Stahlbranche klagt: Arbeitsplätze in Gefahr

Plakataktion der Wirtschaftsvereinigung Stahl

Der Interessenverband Wirtschaftsvereinigung Stahl lud am 19.03.2014 zu einem Pressegespräch in Berlin, in dessen Verlauf Hans Jürgen Kerkhoff, Präsident der Wirtschaftsvereinigung, mitteilte: „Die Energiewende droht aus dem Ruder zu laufen. Die Stahlunternehmen  kämpfen mit Stromkosten auf Rekordniveau. Betrugen sie 2004 noch 650 Millionen Euro, so lagen sie 2013 fast ein Drittel höher, nämlich bei 925 Millionen Euro. Dabei sind die EEG-Kosten nicht berücksichtigt. Steigen die Stromkosten weiter, ist eine international wettbewerbsfähige Stahlproduktion in Deutschland nicht mehr möglich.“ Mit einer ungewöhnlichen Plakataktion versucht die Interessengruppe, ihr Anliegen in die Öffentlichkeit zu tragen – und trifft auf Widerspruch. weiterlesen…

Energiewende im Internet

Green Wiwo: Die Großen schalten um auf Grün-Strom

Mehr als zwei Milliarden Menschen (2017: 3,6 Mrd.) bewegen sich im Internet und verbrauchen dabei mehr Strom als ganz Deutschland (2011 haben Cloud-Dienstleistungen schon 684 Terawattstunden verbraucht) – Tendenz  bis 2020 um rund sechzig Prozent zunehmend. Das steht im aktuellen Greenpeace-USA-Report unter dem Titel “Clicking Green: How Companies are Creating the Green Internet”. Guter Nachricht:  Die Internet-Giganten Google, Facebook und Apple, demnächst auch die deutsche SAP, wollen grüner werden. Ein Report von Benjamin Reuter auf Green Wiwo. weiterlesen…

Jobverluste durch Energiewende?

Anlagenbauer und konventionelle Kraftwerks-Serviceanbieter sehen 10.000 Arbeitsplätze in Gefahr

Die Energiewende gefährdet nach Einschätzung deutscher Kraftwerks-Zulieferer Arbeitsplätze. „Die Auswirkungen stellen die Unternehmen des Energieanlagenbaus und die Kraftwerks-Serviceanbieter vor schwierige Marktbedingungen, da die Auftragsvergabe fast zum Stillstand gekommen ist“, sagte der Vorstand des Fachverbands Anlagenbau, Reinhard Maaß, der Wirtschaftswoche. Immer mehr technisches Wissen drohe ins Ausland abzuwandern. Bundesweit seien derzeit etwa 10 000 Arbeitsplätze akut bedroht. weiterlesen…