Rheinland-Pfälzische Speicherförderungs-Initiative

Entwicklung des „virtuellen Speichers“

Viele Unternehmen verfügen über große, noch ungenutzte Potenziale der Energiespeicherung. Um diese Potenziale zu bündeln und effizient zu nutzen, unterstützt das Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung Rheinland-Pfalz den Aufbau eines Verbundes dezentraler Energiespeicher zu einem virtuellen Großspeicher mit einer Projektförderung in Höhe von rund 224.000 Euro. weiterlesen…

Neues Architektur-Buch: Grüner Wohnen

Ökologische Architektur heute: 100 Contemporary Green Buildings

„Architekturprojekte werden gern als ‚ökologisch wertvoll‘ vermarktet. Doch nicht alle Vorhaben sind für Mensch und Umwelt ein Gewinn“, titelt die Welt am Sonntag ihre Vorstellung des monumentalen Architektur-Bandes „100 Contemporary Green Buildings“ von Philip Jodidio im Taschen-Verlag. Die WamS weiter: „Alles, was nachhaltig, ökologisch oder energiesparend aussieht und den allgemeingültigen Standards für umweltfreundliche Architektur entspricht, wird unter dem Oberbegriff der ‚grünen Architektur‘ zusammengefasst und vermarktet. Dabei ist nicht alles, was danach aussieht, wirklich gut für Mensch und Umwelt. So hat sich schon manch angebliche Ökosiedlung als Etikettenschwindel herausgestellt, während umgekehrt Gebäude, die recht konventionell wirken, höchst effizient im Energie- und Wasserverbrauch sind und obendrein von hoher Lebensqualität und nachhaltiger Bauweise zeugen.“ Erst gegen Ende merkt der Leser, dass es um eine Buchvorstellung geht. weiterlesen…

Wenn schon sanieren, dann energetisch

Die dena rät, Modernisierungen mit Energieberatung zu kombinieren

Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) rät, bei jedem Sanierungsvorhaben auch die Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz einzuplanen. Häufig können Hausbesitzer die anstehenden Arbeiten mit energetischen Sanierungsmaßnahmen kombinieren. So haben sie nur einmal die Baustelle im Haus, steigern gleichzeitig den Wert des Eigenheims und sparen nach erfolgreicher Sanierung auch noch Energiekosten. weiterlesen…

Gesundheitsrisiko Kreuzfahrt

Kreuzfahrt-Check: Fast alle Schiffe schaden Gesundheit und Umwelt
TUI und Hapag-Lloyd legen mit Abgastechnik vor, AIDA weiter ohne Kat und Filter

Kaum ein Kreuzfahrtschiff, das in den kommenden Jahren in Europa unterwegs sein wird, ist aus Gesundheits- und Umweltsicht empfehlenswert. Dies ist das Ergebnis einer Analyse des NABU. Der Umweltverband untersuchte alle 20 der bis 2016 für den europäischen Markt vom Stapel laufenden Kreuzfahrtschiffe auf ihre Abgastechnik und deren Auswirkungen auf Klima, Umwelt und Gesundheit hin. weiterlesen…

Billiger Strom treibt den Preis

Nachhaltigkeitsrat diskutiert Modelle zur Abhilfe

Seit drei Jahren kennen die Börsenstrompreise nur eine Richtung: nach unten. Jetzt sind sie dauerhaft unter 40 Euro die Megawattstunde gesunken. Das sorgt für ein starkes Ungleichgewicht bei der Verteilung der Kosten für die Energiewende. Modelle, wie das zu ändern wäre, gibt es, schreibt der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE)  in seiner jüngsten Mitteilung und stellt zwei vor – von Claudia Kemfert, vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung, und Felix Matthes, Energieexperte des Öko-Instituts. weiterlesen…

DUH: Kosten für EEG-Befreiungen explodieren

2014 mehr als sieben Milliarden Euro – Verbraucher zahlen

Die Kosten für die von der Bundesregierung großzügig ausgeweitete Befreiung energieintensiver Unternehmen von der EEG-Umlage laufen aus dem Ruder, so die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH). Nach 2,7 Milliarden Euro im Jahr 2012 und fast 5 Milliarden im laufenden Jahr könnten die von der Industrie eingesparten Stromkosten 2014 schon deutlich über die 7-Milliarden-Euro-Marke steigen – dann, wenn die zuständige Bundesanstalt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) alle beantragten Befreiungen von der Umlage genehmigen würde. Siehe auch; „IWR: Verbraucher subventionieren große Stromabnehmer mit 7 Mrd Euro„.
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Hitze-Extreme nehmen stark zu

Studie von PIK und UCM

Extreme wie die heftige Hitzewelle 2012 in den USA oder die 2010 in Russland werden in naher Zukunft wahrscheinlich häufiger auftreten. Vor wenigen Jahrzehnten kamen sie in dieser Form kaum vor. Heute lassen sich durch den menschgemachten Klimawandel bereits auf fünf Prozent aller Landflächen monatliche Hitze-Extreme im Sommer beobachten. Bis 2020 wird sich diese Zahl voraussichtlich verdoppeln und bis 2040 vervierfachen, wie jetzt eine Studie von Wissenschaftlern des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) und der Universidad Complutense de Madrid (UCM) ergab. Eine weitere Zunahme von Hitze-Extremen in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts könnte vermieden werden, wenn der globale Ausstoß von Treibhausgasen stark verringert würde. weiterlesen…

Ölwirtschaft: Zu viel Staat erhöht Kosten für Gebäudesanierung

IWO-Studie beziffert Investitionsbedarf bis 2050 auf 2,1 Billionen Euro

Haushalte mit unterdurchschnittlichem Einkommen belastet die von der Bundesregierung geforderte energetische Sanierung von Wohngebäuden finanziell besonders. Denn sie verteuert das Wohnen erheblich – insbesondere wenn der Einsatz bestimmter Technologien oder Energien bei der Sanierung vorgeschrieben wird. Zu diesen Ergebnissen kommt eine neue Studie, die das Fraunhofer-Institut für Bauphysik (IBP) und das Forschungscenter Betriebliche Immobilienwirtschaft an der Technischen Universität Darmstadt (FBI) im Auftrag des von der Mineralölwirtschaft getragenen Instituts für Wärme und Oeltechnik (IWO) erstellt wurde. weiterlesen…

EVU jammern und wollen abschalten

RWE: Kraftwerke mit 3100 MW Kapazität sollen „aus dem Markt gehen“

„RWE bestätigt Prognose für 2013″ lautet die Überschrift über dem Halbjahresbericht des zweitgrößten deutschen Energieverorgungsunternehmens. Das „anhaltend niedrige Preisniveau an den Strommärkten“ belaste die gesamte Energiewirtschaft, beginnt der erste Absatz. Im ersten Halbjahr 2013 habe RWE die Belastungen allerdings noch durch den positiven Ausgang des Schiedsverfahren mit Gazprom ausgleichen können. weiterlesen…