2020 grünstes Stromjahr aller Zeiten

Erneuerbare Energien überholen Gas und Kohle in der EU-Stromerzeugung

Europa konnte 2020 das grünste Stromjahr aller Zeiten verzeichnen: Zum ersten Mal übertraf die Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien jene aus fossilen Brennstoffen. Erneuerbare Energien hatten 2020 einen Anteil von 38 Prozent am europäischen Strommix, wohingegen fossile Energieträger nur auf 37 Prozent kamen. Das zeigt eine gemeinsame Analyse von Agora Energiewende und dem britischen Thinktank Ember (vormals Sandbag) . weiterlesen…

2019 geht als Jahr verheerender Wirbelstürme in die Geschichte ein

Globaler Klima-Risiko-Index veröffentlicht


Kurz vor Beginn des 24-stündigen internationalen Klimaanpassungs-Gipfels (Climate Adaptation Summit) präsentierte die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch am 22.01.2021 ihren neuen Globalen Klima-Risiko-Index. Der Index zeigt, dass erneut besonders Menschen in Entwicklungsländern unter den Folgen von Wetterextremen zu leiden hatten, im Jahr 2019 insbesondere unter schweren Wirbelstürmen und darauffolgenden Überflutungen sowie Erdrutschen. weiterlesen…

Erneuerbare jetzt Rückgrat der Energieversorgung

Nachteile im Netzmanagement für EE beheben

Alle Jahre wieder werden zu Jahresbeginn die Kosten der Erneuerbaren Energien und ihr vermeintlicher Beitrag zu Versorgungsproblemen thematisiert. Beides gehört eigentlich längst zu den Akten, wird aber immer noch gerne zur Diskreditierung herangezogen – so eine Medienmitteilung des Bundesverbands Erneuerbare Energie. „Nicht nur, dass Photovoltaik und Windenergie heute international die günstigsten Stromerzeugungstechnologien sind – von den zusätzlichen externen Umwelt- und Klimakosten konventioneller Kraftwerke einmal abgesehen –, auch zur Versorgungssicherheit tragen sie heute verstärkt bei. Gleichzeitig werden die Erneuerbaren Energien am Strommarkt und im Netzmanagement immer noch relevant benachteiligt“, so BEE-Präsidentin Simone Peter. weiterlesen…

Supraleiter-Kühlung in neuartigem Windkraft-Generator

Hightech für Windkraft: Internationales Forschungsprojekt

Wegen des schnell voranschreitenden Klimawandels reagiert die EU seit einigen Jahren mit entsprechenden Maßnahmen – wie etwa dem 2014 aufgelegten Programm „Horizon 2020“ zur Förderung von Projekten im Bereich der erneuerbaren Energien – so Nicole Weinhold in Erneuerbare Energien. Eines davon ist „EcoSwing“: Insgesamt neun Partner aus fünf Ländern hatten sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2019 einen auf Supraleitern basierenden Generator für Windkraftanlagen zu konstruieren, der leichter und kosteneffizienter als vergleichbare Modelle mit Permanentmagneten sein sollte. weiterlesen…

Wie Katalysatoren aktiver werden

Schlüssel zur effizienteren Produktion von grünem Wasserstoff

Eine Schicht, dünn wie ein einziges Atom, macht einen gewaltigen Unterschied: Auf der Oberfläche einer Elektrode verdoppelt sie die Menge des Wassers, die in einer Elektrolyse-Anlage gespalten wird – ohne dass sich dabei der Energiebedarf erhöht. Damit verdoppelt die ultradünne Schicht auch die Menge des produzierten Wasserstoffs, ohne dass die Kosten steigen. Das berichten Forschende aus Jülich, Aachen, Stanford und Berkeley in Nature Materials. weiterlesen…

2050 verursachen E-Fuels 76 Mio. Tonnen CO2

Biokraftstoffe auch künftig umweltfreundlicher als E-Fuels

„Der durch E-Fuels hervorgerufene CO2-Ausstoß wird in Deutschland 2050 rund 76 Mio. Tonnen betragen. Dies entspräche mehr als 40 Prozent des derzeitigen Ausstoßes der heimischen Industrie“, schreibt Nils Eckardt auf energate messenger. Quelle für diese Prophezeiung sind auf aktuellen politischen Rahmendaten basierende Berechnungen – Ilkka Hannula vom „VTT Technical Research Centre of Finland“ hat sie im Rahmen der Branchenkonferenz „Fuels of the Future“ über erneuerbare Mobilität am 19.01.2021 in Berlin vorgestellt. Strombasierte Kraftstoffe sind ihm zufolge nur als Lückenschluss zwischen fortbestehender Nachfrage nach fossilen Kraftstoffen und Nullemissionszielen anzusehen. weiterlesen…

Optionen für Ü20-Anlagenbetreiber nach dem EEG 2021

Bundesregierung liefert doch noch Anschlussregelung für erste ausgeförderte EE-Anlagen

Das Solar Cluster Baden-Württemberg hat in einem Faktenpapier zusammengetragen, welche Möglichkeiten des Weiterbetriebs für die Betreiber von ausgeförderten Photovoltaik-Anlagen bestehen. Mit dem EEG 2021 ist ein „Weiter so“ möglich, allerdings auch die Nutzung des Solarstroms für den Eigenverbrauch, wie am 22.01.2021 für das pv magazine schrieb. weiterlesen…

Grüne Energie: Wie Solarzellen leistungsfähiger werden

Wirkungsgrad erhöhen

Wie kann der Anteil grüner Energie in industriellen Prozessen gesteigert werden? Wie kann man etwa den Wirkungsgrad von Solarzellen erhöhen und damit den Weg für höhere Nutzung regenerativer Energie ebnen? Torsten Schwarz aus der Gruppe „Nanoanalytik und Grenzflächen“ am Düsseldorfer Max-Planck-Institut für Eisenforschung (MPIE) , beschäftigt sich zwei Medienmitteilungen (deutschenglisch) zufolge mit der Effizienzsteigerung von Solarzellen. Er untersuchte gemeinsam mit einem internationalen Forschungsteam aus Luxemburg und Portugal die Beziehung zwischen der Oberflächenbehandlung und der Defektkonzentration von Chalkogenid-Halbleitern, die in Solarzellen verwendet werden. Die Defektkonzentration beeinflusst nämlich maßgeblich die Leistungsfähigkeit von Solarzellen. Die Ergebnisse wurden in Nature Communications und Nano Energy veröffentlicht. weiterlesen…

Rekordhoch für weltweite Investitionen in Energiewende

BNEF-Analyse: 2020 floß mehr Geld in Dekarbonisierung als je zuvor

Auf die Höhe der weltweiten Energiewende-Investitionen hatte die Corona-Pandemie im vergangenen Jahr keine negativen Auswirkungen. Im Gegenteil: Regierungen, Unternehmen und Haushalte haben so viel Geld in die Dekarbonisierung der Weltwirtschaft gesteckt wie nie zuvor. Mit Investitionen von 501,3 Milliarden US-Dollar in Erneuerbare Energien, Elektromobilität, Energiespeicher und erneuerbare Wärme floss sogar neun Prozent mehr Geld als im Jahr 2019. Das zeigt eine aktuelle BloombergNEF (BNEF)-Analyse, die sich Joschua Katz für energiezukunft näher angesehen hat. weiterlesen…

BMW erreicht CO2-Ziele – VW reißt – Daimler schafft es

Aber EU will Regeln weiter verschärfen

Anders als Volkswagen schaffen BMW und Daimler die europäischen Klima-Anforderungen. „Doch in den kommenden Jahren werden viele Sonderregeln wegfallen,“ so das Handelsblatt am 22.01.2021. Die Bayern haben die Klimaziele für 2020 erfüllt, kamen 2020 im Schnitt pro Neuwagen auf 99 g CO2/km und wollen bis 2025 gar ein Dutzend batterie-elektrische Modelle auf dem Markt haben. weiterlesen…