SALD soll E-Autos künftig mehr als 1.000 km antreiben

„Spatial Atomic Layer Deposition“ auch für Smartphones, -watches und andere akkubetriebene Geräte

Eine neuartige Akkutechnologie mit der Bezeichnung „Spatial Atomic Layer Deposition“ (SALD) soll E-Autos künftig weit über 1.000 km und möglicherweise sogar über 2.000 km Reichweite ermöglichen und können fünfmal schneller geladen werden, teilt die niederländische SALD BV mit. Die SALD-Technologie sei zudem nicht nur für E-Autos, sondern auch für Smartphones, Smartwatches und andere akkubetriebene Geräte geeignet. Das patentierte Beschichtungsverfahren ist von der staatlichen niederländischen Forschungseinrichtung Nederlandse Organisatie voor toegepast-natuurwetenschappelijk onderzoek (Niederländische Organisation für Angewandte Naturwissenschaftliche Forschung) gemeinsam mit der SALD BV entwickelt worden. weiterlesen…

Aktionsplan zur Beschleunigung der Elektrolyse-Entwicklung

Papier europäischer Forschungsinstitute

Die Industrialisierung von Wasserelektrolyse-Technologien (WE) gilt als kritischer Schritt für die tiefgreifende Dekarbonisierung unserer Gesellschaft und Wirtschaft durch groß angelegte Implementierung von sauberem Wasserstoff. Obwohl Europa in einer starken Position ist, um vom Marktwachstum der sauberen Wasserstoffproduktion zu profitieren, erfordert der durch die Energiewende vorgegebene Zeitplan eine stärkere Koordinierung. Mit dem „Joint Action Plan HySpeedInnovation“beschrieben bereits am 24.11.2020 laut einer Medienmitteilung aus dem Fraunhofer ISE eine Reihe führender europäischer Forschungs- und Technologieinstitute (RTO) die bevorstehenden Herausforderungen im Bereich der Skalierung und wie sie diese bewältigen können, um Europa zum Elektrolyse-Technologieführer zu machen. weiterlesen…

Kerosin aus CO2 – vorerst nur im Labor

Netto-Null-Emissionen im Flugverkehr möglich

Forschende der Universität Oxford um Chemieprofessor Peter Edwards haben eigenen Angaben und Nature Communications zufolge möglicherweise einen (weiteren) Weg gefunden, die Umweltauswirkungen von Flugreisen zu reduzieren, wenn stromgetriebene Flugzeuge nicht praktikabel sind. Das amerikanische Monats-Magazin Wired berichtet, Wissenschaftler hätten erfolgreich CO2 in Düsentreibstoff umgewandelt, ein alternativer Treibstoff (siehe: solarify.eu/alternative-kraftstoffe-synthetische-treibstoffe-designer-fuels-e-fuels), der nicht nur konventionell angetriebene Flugzeuge klimaneutral machen könnte. weiterlesen…

„Industrie hat Klimaschutz aufgehalten“

„Wirtschaftsweise“ Veronika Grimm macht Industrie schwere Vorwürfe

Die Nürnberger Volkswirtschaftsprofessorin und „Wirtschaftsweise“ Veronika Grimm hat der deutschen Industrie vorgeworfen, den Strukturwandel hin zu mehr Klimaschutz zu lange bewusst verlangsamt zu haben, wie am Sylvesertag u.a. in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zu lesen war. weiterlesen…

Solare Erfolgsbilanz – 12 Prozent Zuwachs für PV 2020

Photovoltaik 2020 Zuwachsgewinner im Kraftwerksvergleich – 25% plus bei PV-Dächern und Solarheizungen

Die Solarstromerzeugung verzeichnete einer vorläufigen Jahresbilanz des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW) vom 30.12.2020 zufolge 2020 im Kraftwerksvergleich die höchsten Zuwächse. Ein Boom wurde im Eigenheimsektor bei Photovoltaik, Solarheizungen und Solarspeichern verzeichnet. Der BSW erwartet eine weitere Anhebung der Solartechnik-Ausbauziele, denn nur so seien „die Klimaziele erreichbar und eine Stromlücke vermeidbar“. weiterlesen…

KIT-Katalysatorforschung: Molekulare Sonden erfordern hochgenaue Rechnungen

Fortgeschrittene Methoden mit Hybridfunktionalen zur Analyse aktiver Zentren

Um heterogene Katalysatoren weiter zu verbessern, bedarf es der Analyse der komplexen Prozesse an ihrer Oberfläche, wo sich die aktiven Zentren befinden. KIT-Forschende haben mit Kolleginnen und Kollegen aus Spanien und Argentinien jetzt einen entscheidenden Fortschritt erzielt: Wie sie einer KIT-Meldung vom 17.12.2020 zufolge in der Zeitschrift Physical Review Letters berichteten, setzen sie Rechenmethoden mit sogenannten Hybridfunktionalen ein, die eine zuverlässige Interpretation experimenteller Daten ermöglichen. (DOI: 10.1103/PhysRevLett.125.256101) (Abbildung: Katalysatorforschung – Analyse eines Ceroxid-Katalysators mit Kohlenmonoxid-Sondenmolekülen und Infrarot-Reflexions-Absorptions-Spektroskopie – © IFG_KIT.jpg) weiterlesen…

Weil: Stahlfusion Salzgitter-thyssenkrupp nicht nötig

Eigentliche Herausforderung: Grüne Stahlproduktion

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) sieht in einer Fusion von Salzgitter und thyssenkrupp keine größeren Vorteile für den „seinen“ Stahlkonzern Salzgitter AG. Die anhaltenden Spekulationen über eine Verschmelzung der beiden Unternehmen lenkten von der eigentlichen Herausforderung der Branche ab: den nötigen Milliardeninvestitionen in die CO2-arme Produktion von Stahl mit Hilfe von Wasserstoff statt Koks – so das Handelsblatt (dpa zitierend) am 31.12.2020. weiterlesen…

Russland und Japan wollen Blaue Ammoniak-Wertschöpfungskette entwickeln

Vereinbarung über Beginn gemeinsamer Machbarkeitsstudie zwischen Ostsibirien und Japan

Eine Vereinbarung über die gemeinsame Machbarkeitsstudie einer kommerziell tragfähigen Ammoniak-Wertschöpfungskette zwischen Ostsibirien und Japan zur Erreichung einer dekarbonisierten Gesellschaft haben die Toyo Engineering Corporation (TOYO), die Irkutsk Oil Company (IOC), die Japan Oil, Gas and Metals National Corporation (JOGMEC) und die Itochu Corporation (ITOCHU) am 24.12.2020 getroffen. Mittels der Untersuchung wollen sie die anvisierte blaue Ammoniak1-Wertschöpfungskette zwischen Ostsibirien und Japan prüfen. (Karte: Ammoniak-Linie Sibirien-Japan © Toyo Engineering Corporation)
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Erstes auslandfinanziertes Windkraftprojekt Aserbeidschans

Unter der Schirmherrschaft des saudischen Energieministers unterzeichnet ACWA Power drei Verträge

Nach der Unterzeichnung der Umsetzungsvereinbarung für das 300-Millionen-Dollar-Projekt „Independent Power Project“ im Januar 2020 hat ACWA Power einer Medienmitteilung aus Riyadh vom 29.12.2020 zufolge die offiziellen Verträge für das 240-MW-Windkraftprojekt unterzeichnet, das in den Regionen Absheron und Khizi angesiedelt sein wird. An der virtuellen Unterzeichnungszeremonie nahmen die Energieminister Prinz Abdulasis bin Salman al-Saud (ein Sophn des Königs) und Parviz Shahbazov von Aserbaidschan, der Präsident von „Azerenerji“ OJSC, Balababa Rzayev und Mohammad Abunayyan, Vorsitzender von ACWA Power, teil. weiterlesen…