Nicht für die Ewigkeit
Das EEG hat Solar-und Windkraft voran gebracht – doch es braucht einen Systemwechsel
Zwanzig Jahre – Zeit, Bilanz zu ziehen. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz, kurz EEG, hat ohne Zweifel einiges bewirkt und dabei weltweit ausgestrahlt. Zum Beispiel hat es die Photovoltaik billig gemacht, indem es die Massenfertigung von Solartechnik vorantrieb. So werden heute in diversen Ländern Solarstromanlagen aufgebaut, die keiner Förderung mehr bedürfen. Wenn 2020 weltweit zwischen 110 und 130 Gigawatt Photovoltaik neu installiert werden – so die aktuellen Schätzungen –, ist das auch ein Erfolg des EEG. So Bernward Janzing in der taz zum Jubiläum. weiterlesen…
Batterien sind für die Energiewende von zentraler Bedeutung, denn sie können die volatilen Erneuerbaren Energien abfedern helfen. Dafür wird bereits an vielen Lösungen in Anlagenbau und Netztechnik getüftelt. Hilfe kommt nun aus einer unerwarteten Ecke: von Rechenzentren. Sie speichern und verarbeiten riesige Datenmengen, gelten in puncto Strom allerdings bislang nur als große Verbraucher. Zur Absicherung halten sie jedoch rund um die Uhr Anlagen zur unterbrechungsfreien Stromversorgung (USV) sowie Notstromaggregate bereit. Eingesetzt werden diese Anlagen aber selten. Allerdings können sie zur Netzstabilisierung eingesetzt werden – so
Mehr als 300 Millionen Tonnen Kunststoff werden jährlich weltweit produziert. Einen großen Teil dieser Plastikflut macht Polyurethan aus – in Kleidung, Schuhen, Möbel, Surfbrettern, Autos und Kühlschränken verarbeitet. Es ist zwar extrem leicht, isoliert und fixiert am Bau, ist aber besonders schlecht zu recyceln und enthält giftige Stoffe. Weil die Wiederaufbereitung bisher energieintensiv und teuer war, landete das PU in Massen auf Mülldeponien, in der Natur oder im Meer, wo es giftige Chemikalien freisetzt. Der dem Erdboden entnommene Bakterienstamm Pseudomonas sp. TDA1 greift Polyurethan-Plastik an und könnten den schwer recycelbaren Kunststoff biologisch abbauen.
Das Klimasekretariat der Vereinten Nationen UNFCCC und die Regierung von Großbritannien verschieben aufgrund der COVID-19-Pandemie die für 09. bis 20.11.2020 in Glasgow geplante 26. Weltklimakonferenz der Vereinten Nationen COP26. Der neue Termin soll zu einem späteren Zeitpunkt und in Absprache mit den Vertragsstaaten der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen bekannt gegeben werden, teilten die britische Regierung und die finnische Umwelt- und Klimaministerin Krista Mikkonen am Mittwochabend auf Twitter mit.
Am 01.04.2020 ist das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) in Kraft getreten. In Deutschland hat es seitdem die Energiewende vorangebracht, zahlreiche Investitionen für die Wirtschaft ausgelöst und erheblich zum Klimaschutz beigetragen – über 80 Staaten weltweit haben das Erfolgsmodell kopiert. Im ersten Quartal 2020 haben die Erneuerbaren Energien laut vorläufiger Berechnungen des
20 Jahre EEG. Das ist für viele ein Grund zum Feiern, für die Gegner ein Grund zum Fluchen. Egal, wie die jeweilige Einschätzung des EEGs aussieht: Der Erfolg des EEGs ist bei der Photovoltaik ist gewaltig und wird die Welt für immer zum Guten verändern: Solarstrom ist bereits jetzt die billigste Energiequelle der Welt und massenverfügbar. Gemeinsamer Blog von Karl-Heinz Remmers,
Der Verband der europäischen Automobilhersteller (ACEA) – der Konzerne wie Ford, Honda und Volkswagen vertritt – beklagte
Wasserstoff könnten ein Schlüssel zu neuen, erfolgversprechenden Geschäftsmodellen für Energieversorger werden. Das Vertrauen in die positive Entwicklung durch Power-to-Gas in den vergangenen zwei Jahren habe sich verdoppelt, aktuell rechneten rund 60 Prozent der Versorgungsunternehmen mittel- und langfristig mit hohen bis sehr hohen Margen. Das ist ein Ergebnis der
Im ersten Quartal 2020 haben die Erneuerbaren Energien aufgrund einer Kombination von Sondereffekten erstmals rund 52 Prozent des Bruttoinlandstromverbrauchs gedeckt. Das zeigen vorläufige Berechnungen des
Donald Trump hat ein weiteres klimaschutz-verachtendes Ziel erreicht: Die von seinem Vorgänger Obama erlassenen relativ weitreichenden Vorgaben für den Treibstoffverbrauch von Neuwagen werden zurückgenommen, genauer gesagt, extrem reduziert.